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Schlager-Beben nach Telamo-Übernahme: Welche Labels profitieren vom großen Wandel?

Schlager-Beben nach Telamo-Übernahme: Welche Labels profitieren vom großen Wandel?

Spannend!

© Schlagerpuls.com

Zum 1. Januar diesen Jahres wechselte der Telamo-Vertrieb von Warner Music zu Universal Music – nach der Übernahme durch BMG, die bereits seit 2023 unter der Flagge agierte, war es nur eine Frage der Zeit, bis genau das gleiche auch auf Telamo zutreffen wird. Doch genau diese Umstruktierung löste ein Beben im Schlager aus, was jetzt vermehrt deutlich wird. Wohin es die Schlagerstars jetzt zieht und welche Labels davon profitieren…



Telamo hielt an einigen Künstlern fest – doch andere musste neue Wege gehen

Während Künstler wie Daniela Alfinito, Ramon Roselly, Ross Antony und Fantasy bei Telamo übernommen wurden, bedeutete es für viele andere Schlagerstars ein Wandel. Sie mussten zu anderen Labels wechseln.

VIA Music stockt auf

Anna-Carina Woitschack und Pia-Sophie gelang es, Verträge bei Ariola / Sony Music zu erhalten, während VIA Music (Marcel Pieofke) immer weiter aufstockt. So sind mittlerweile Pia Malo, Julian David, Hansy Vogt und jüngst auch Julia Lindholm zu VIA Music gewechselt.

Artcom Music Group neu auf dem Schlagermarkt

Richtig spannend wird es auch mit Blick auf die neue Artcom Music Group, bei der Marko Wünsch im Boot ist. Hier häufen sich grade die Namen, die dorthin wechseln. Beispiele sind Norman Langen, Anni Perka, Judith & Mel oder auch Uta Bresan.



Madizin Music ist ebenfalls im Spiel

Bereits durch Marco Lorbach und Madizin Music gab es bereits vor wenigen Jahren einige Veränderungen auf dem Schlager-Markt. Er scharrte Künstler wie DJ Ötzi, Christin Stark, Mickie Krause und Anna-Maria Zimmermann um sich.

Neben diesen genannten Labels, die zu den größten Namen zählen, gibt es natürlich noch viele weitere Schlagerlabels – wie Fiesta Records, Pulsschlag Music, DA Musi, NovaSlay GmbH und viele mehr. Doch oft wählen die Stars auch den eigenen Weg…

Schlagerstars setzen vermehrt auch auf eigene Labels

Ein Trend, der sich parallel fortsetzt, ist: Die Schlagerstars gründen eigene Labels. Was Andrea Berg (Bergrecords) oder auch Claudia Jung (Platinmond) schon seit vielen Jahren vorleben, setzten zuletzt immer mehr Schlagerstars um – wie Stefan Mross und Semino Rossi. Ein sehr erfolgreiches Beispiel ist Vincent Gross (Geschlagert, setzt dabei aber auf den Vertrieb von Electrola) sowie im Partyschlager-Mallorca-Bereich Matthias Distel mit Summerfield Records. Jüngstes Beispiel ist übrigens Vanessa Mai, die mit Mai Music jetzt auch ein eigenes Label am Start hat.



Internationale Bigplayer Sony Music und Universal Music setzen weiterhin auf Schlagerstars

Keine Frage, da ist gerade richtig Bewegung auf dem Schlager-Markt. Während die sehr breit aufgestellten Bigplayer Ariola / Sony Music (mit Topstars wie Roland Kaiser, Beatrice Egli oder auch Matthias Reim) und Universal Music (mit Topstars wie Kerstin Ott, Helene Fischer, Maite Kelly, Ben Zucker, Howard Carpendale uvm.) weiterhin auch Schlagerstars im Repertoire haben, sind es vermehrt auch neue Labels oder Labels von Künstlern, die im Kommen sind.

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