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Schlagersängerin Jennifer Junker schwanger: Nach drei Fehlgeburten erfüllt sich jetzt ihr größter Wunsch!

Schlagersängerin Jennifer Junker schwanger: Nach drei Fehlgeburten erfüllt sich jetzt ihr größter Wunsch!

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© Privat

Jennifer Junker hat wunderschöne Nachrichten: Die Schlagersängerin erwartet ein Baby, wie sie gegenüber Schlagerpuls.com enthüllt! Für die werdende Mutter ist dieses Glück alles andere als selbstverständlich, denn hinter ihr liegen drei Fehlgeburten und der schmerzhafte Verlust eines Kindes, wie sie uns sehr offen erzählt. Umso dankbarer ist sie heute, dieses kleine Wunder erleben zu dürfen. Doch die Schwangerschaft wurde auch von schweren Momenten überschattet: Zu Beginn erhielt ihre Beziehung ein plötzliches Ende. Im exklusiven Interview mit Schlagerpuls.com spricht Jennifer Junker erstmals offen über Schmerz, Hoffnung, Dankbarkeit und die Vorfreude auf den kleinen Menschen, der schon bald ihr Leben bereichern wird. Dabei wird in dem sehr bewegenden Gespräch schnell klar: Jennifer ist eine Kämpferin – und beweist unglaublich viel Stärke. Und dass es sich lohnt, die nie die Hoffnung aufzugeben!



Schlagerpuls.com: Jennifer, wie du mir sagtest, gibt es wunderschöne Neuigkeiten?

Jennifer Junker: “Ja, die gibt es tatsächlich. Ich darf ein kleines Wunder erwarten und bin schwanger. Allein das auszusprechen, fühlt sich für mich immer noch ganz besonders an. Es ist eine unglaublich emotionale Neuigkeit, die ich jetzt endlich mit ganz viel Freude teilen möchte. Ich glaube, so richtig begreife ich es manchmal selbst noch nicht. Aber mit jedem Ultraschall, jedem kleinen Tritt und jedem Blick auf den wachsenden Babybauch wird es realer. Ich freue mich auch sehr, meine Fans jetzt endlich auf Social Media an dieser besonderen Reise teilhaben zu lassen. Viele begleiten mich schon so lange und deshalb fühlt es sich schön an, diesen neuen Lebensabschnitt jetzt auch mit ihnen zu teilen.

Und auch musikalisch steht bald etwas Schönes an: Es wird einen neuen Schlagersong von mir geben, der für mich sehr gut zu dieser besonderen Zeit passt: positiv, gefühlvoll und voller Hoffnung. Es fühlt sich gerade schön an, neben dieser privaten Neuigkeit auch musikalisch bald wieder etwas mit meinen Fans teilen zu dürfen.”

Schlagerpuls.com: Wie fühlst du dich? Die erste Schwangerschaft ist ja etwas sehr Aufregendes und Besonderes!

Jennifer Junker: “Es ist tatsächlich nicht meine erste Schwangerschaft, aber es ist die erste, die ich so weit erleben darf. Ich hatte vor einigen Jahren bereits drei Fehlgeburten. Eines meiner Babys musste ich damals leider auch beerdigen. Das war eine sehr prägende und schmerzhafte Erfahrung, die man natürlich nie vergisst. Nach allem, was ich erlebt habe, ist diese Schwangerschaft für mich nicht selbstverständlich. Ich bin einfach unglaublich dankbar, dieses kleine Wunder gerade erleben zu dürfen. Ehrlich gesagt hätte ich irgendwann nicht mehr unbedingt damit gerechnet, dass ich das doch noch einmal erleben darf.

Gleichzeitig war diese Schwangerschaft bisher leider auch mit vielen Komplikationen verbunden. Am Anfang der Schwangerschaft wurde ich sehr plötzlich über eine Nachricht verlassen. Das war für mich lange Zeit ein großer Schock und emotional sehr belastend.  Ich glaube, viele Frauen können nachvollziehen, wie verletzlich man in einer Schwangerschaft ist. Es ist eine Zeit, in der sich körperlich, hormonell und emotional unglaublich viel verändert. Der Körper leistet jeden Tag Schwerstarbeit, weil in ihm ein neues Leben entsteht. Zudem trägt man plötzlich nicht mehr nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch für diesen kleinen Menschen.



Gerade deshalb wünscht man sich in dieser Phase Halt, Sicherheit, Fürsorge und einen Partner an seiner Seite, der einem das Gefühl gibt: Du musst da nicht alleine durch. Wenn man dann ausgerechnet in dieser Zeit zusätzlich noch eine Trennung erleben muss, ist das unglaublich hart. Für mich war es besonders schwer, plötzlich mit so viel Unsicherheit, Schmerz und Stress umgehen zu müssen, gerade weil ich mir nach meinen Fehlgeburten so sehr gewünscht hätte, diese Schwangerschaft als etwas Schönes, Geborgenes und liebevoll Begleitetes erleben zu dürfen. Mein Körper hat auf diesen zusätzlichen Stress leider auch reagiert, sodass ich mehrfach in die Notaufnahme musste.

Trotz allem versuche ich jetzt, nach vorne zu schauen und die zweite Hälfte der Schwangerschaft wenigstens ein Stück weit bewusster zu genießen. Ich möchte mir selbst und meinem Baby Ruhe schenken und die schönen Momente festhalten: die ersten Tritte, die Ultraschalluntersuchungen, den wachsenden Bauch und dieses Gefühl, dass da wirklich ein kleiner Mensch ist, der bald hier sein wird.”

Schlagerpuls.com: In welchem Monat bist du?

Jennifer Junker: “Ich bin aktuell im sechsten Monat. Der Babybauch wird so langsam immer sichtbarer und dadurch wird alles noch ein Stück realer. Gerade beginnt auch eine sehr spannende Zeit: die ersten Vorbereitungen, Babysachen besorgen, sich Gedanken über die Zeit nach der Geburt machen und langsam zu begreifen, dass dieser kleine Mensch bald wirklich hier sein wird. Das ist aufregend, manchmal auch überwältigend, aber vor allem wunderschön.”



Schlagerpuls.com: Wie groß war euer Kinderwunsch?

Jennifer Junker: “Es war tatsächlich eine Überraschung, aber eine wunderschöne Überraschung. Ich habe mir schon immer gewünscht, irgendwann eine eigene Familie zu haben. Familie bedeutet für mich Liebe, Zusammenhalt, Geborgenheit und Menschen, die füreinander da sind. So kenne ich Familie, so wurde es durch meine Eltern und Großeltern vorgelebt und genau dieses Gefühl hätte ich mir natürlich auch für mein Kind gewünscht.

Jetzt ist manches anders gekommen, als ich es mir gewünscht habe. Aber das ändert nichts daran, wie sehr ich mich auf dieses Kind freue und wie viel Liebe schon jetzt da ist: von mir, von meiner Familie und von den Menschen, die wirklich präsent und unterstützend da sind. So langsam merke ich auch, dass mein Baby immer bewusster auf die Welt da draußen reagiert: auf meine Stimme, auf Berührungen, auf Geräusche und auf das, was um mich herum passiert. Das macht alles noch einmal realer, weil ich spüre: Da ist nicht einfach nur ein Babybauch. Da ist ein kleiner Mensch, der schon jetzt irgendwie mit mir und meiner Umgebung verbunden ist.

Und natürlich reagiert mein Baby auch auf meinen Hund Öcsi. Wenn Öcsi seinen Kopf auf meinen Bauch legt und es dann Bewegungen gibt, berührt mich das total. Es fühlt sich an, als würden die beiden sich auf ihre eigene kleine Art jetzt schon kennenlernen.Auch wenn die Familie, wie ich sie mir ursprünglich gewünscht hätte, gerade nicht in dieser Form da ist, glaube ich trotzdem daran, dass Familie wachsen darf. Familie ist nicht nur ein perfektes Bild von außen. Familie ist dort, wo Liebe ist, wo jemand bleibt, wo jemand schützt und wo ein Kind spüren darf: Ich bin gewollt. Und genau das möchte ich meinem Kind geben.



Gerade durch diese Erfahrung habe ich noch einmal einen ganz anderen Blick darauf bekommen, was Frauen, Mütter und Familien eigentlich leisten. Ich habe großen Respekt vor Müttern, vor werdenden Müttern, vor alleinerziehenden Müttern und vor Frauen, die eine Schwangerschaft vielleicht nicht so erleben dürfen, wie sie es sich einmal gewünscht haben, und trotzdem jeden Tag weitermachen. Was Frauen in einer Schwangerschaft körperlich, emotional und mental leisten, ist unglaublich. Jemand hat es einmal damit verglichen, als würde man jeden Tag einen Marathon laufen. Ein neuer Mensch entsteht im eigenen Körper, während das Leben außen trotzdem weitergeht. Das verdient so viel mehr Anerkennung, Respekt und Rücksicht.

Dabei denke ich natürlich auch an meine eigene Mutter. An das, was Mütter oft ganz selbstverständlich leisten, wie viel sie tragen, auffangen, geben und wie stark sie sein können, auch wenn man vieles davon als Kind vielleicht erst später wirklich versteht. Mein größter Respekt gilt deshalb allen Müttern und werdenden Müttern, die diesen Weg gehen: besonders auch denen, die ihn alleine gehen müssen und trotzdem stark bleiben, auch an Tagen, an denen sie sich vielleicht gar nicht stark fühlen.

Und genauso möchte ich auch allen Vätern Respekt aussprechen, die auch für ihre Kinder da sind, präsent sind und die verstehen, dass Vatersein nicht erst mit der Geburt beginnt, sondern schon viel früher: indem sie präsent sind, Verantwortung übernehmen, unterstützen, ihre eigene Familie schützen und der Mutter ihres Kindes und Partnerin das Gefühl geben, nicht alleine zu sein.

Auch das kenne ich aus meiner eigenen Kindheit und von meinem Vater: dass Familie bedeutet verlässlich da zu sein, Verantwortung zu übernehmen und Halt zu geben. Genau dieses Gefühl von Präsenz, Schutz und Zusammenhalt ist für ein Kind so wertvoll. Denn Liebe zum Kind zeigt sich nicht erst, wenn es auf der Welt ist. Sie beginnt schon vorher auch darin, die Mutter und Partnerin in dieser besonderen, verletzlichen und herausfordernden Zeit nicht alleine tragen zu lassen, sondern ihr Halt zu geben, während sie bereits so viel leistet.”

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Jennifer Junker mit Hund Ösci – in voller Vorfreude auf das langersehnte kleine Wunder (Foto: Privat)

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