Nachdem Mickie Krause im vergangenen Jahr seine bereits fünfte Schule für die Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help stiftete, hat er gestern (04.03.26) nun schon eine weitere eingeweiht – was eigentlich gar nicht geplant war. Wie wichtig dies aber für die Kinder dort war, wird im exklusiven Interview, welches wir mit Mickie in Kenia kurz nach der Schuleröffnung führten, deutlich. Sichtlich bewegt verriet der Schlagerstar, wie sehr ihn diese Momente bei den Besuchen erden… und auch, wie seine weitere Pläne sind!
Schlagerpuls.com: Mickie, du hast im vergangenen Jahr schon einen Komplex gestiftet. Wie war es dieses Jahr für dich, jetzt in das Mamba Village hier in Kenia zurückzukommen?
Mickie Krause: „Genau.. gestern waren wir wieder in Ukunda, haben eine weitere Mickie-Krause-Schule eröffnet. Im letzten Jahr war es ja so, dass ich eine noch eine andere Schule eröffnet habe. Und nach dieser Eröffnung letztes Jahr sind wir mehrere Kilometer gefahren und haben eine weitere Schule besucht – einfach nur so ganz spontan. Und die teilten uns halt eben mit, ‚wir brauchen unbedingt einen Physik- und Chemieraum, ein Labor, und wir suchen jemanden, der das halt eben finanziert‘. Daraufhin haben meine Famile und ich gesagt, ‚das unterstützen wir, das ist eine tolle Schule, wir fühlen uns herzlich empfangen‘. Und das war der Grund, diese Schule zu finanzieren. Man hat gestern halt eben auch gesehen, das war wieder ein ganz toller Empfang… herzlich, sehr emotional und ich glaube, wir haben wieder Gutes getan.“
Schlagerpuls.com: Definitiv, das verdient großen Respekt! Und die Kinder hätten ja sonst später die Schule wechseln müssen, richtig?
Mickie Krause: „Genau, sie hätten diese Schule wechseln müssen, weil es ist Pflicht hier in Kenia. Jede weiterführende Schule braucht so einen Physikraum, ein sogenanntes Science Laboratory und den haben sie jetzt von uns bekommen.“
Schlagerpuls.com: Wäre das in Zukunft wieder etwas, was für dich infrage käme?
Mickie Krause: „Es ist ja immer so, dass wir Angebote von Fly & Help bekommen… wo die Not gerade am größen ist und wo es Sinn macht, auch zu finanzieren und zu investieren. Im nächsten Jahr wird es so sein, dass ich, wenn alles gut geht, mit Anna Maria Zimmermann in Namibia eine Schule eröffne. Am 4. Januar ist das geplant, ich hoffe, dass ich dann auch persönlich mit meiner Familie dabei sein kann. Anna wird die Schule auf jeden Fall eröffnen, aber das ist jetzt erstmal die nächste Schule. Mir ist auch wichtig, dass möglichst breit aufzuteilen, halt eben nicht irgendwie immer nur Investitionen in eine Schule, sondern in viele verschiedene.“
Schlagerpuls.com: Das heißt, die hast du mit Anna-Maria zusammen gespendet?
Mickie Krause: „Genau, die haben wir zusammen gespendet.“
Schlagerpuls.com: Ach schön, das finde ich ja toll. Was geht allgemein in dir vor, wenn du die Dankbarkeit oder strahlende Kinder bei den Schuleröffnungen siehst? Auch die gestern haben wir sofort mitgetanzt und mitgefeiert… und haben so gestrahlt!
Mickie Krause: „Ja, ich hatte den Eindruck, dass die Kinder den Song, ‚Schatzi schenk mir ein Foto‘, kannten (lacht). Das war ganz lustig. YouTube gibt es auch in Kenia in Ukunda… am Ende der Welt. Es ist ein schönes Gefühl, die Dankbarkeit der Kinder zu sehen… einfach zu spüren, dass sie auch dankbar für Bildung sind. Das ist ein Moment, der dann wieder erdet, der ganze Mallorca-Wahn hin und her… die Konkurrenzkämpfe, die es untereinander gibt zwischen vielen Künstlern, die sind einem an so einem Tag völlig egal. Die sind mir sowieso egal, aber dann noch mehr.“
Schlagerpuls.com: Und wie ist es allgemein für dich nach Kenia oder allgemein nach Afrika zu kommen? Was magst du an dem Kontinent hier so gerne?
Mickie Krause: „Ich hätte nie gedacht, dass mir dieses Land, dieser Kontinent so gut gefällt. Es geht glaube ich einfach darum, so ein bisschen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen, dass man so auch im Einfachen sehr glücklich sein kann. Das können die Menschen hier und das überträgt sich dann so ein bisschen auch auf mich.“





