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Stefan Mross exklusiv über sein Engagement als „Fly & Help“-Botschafter: „Ich habe vor mindestens noch, fünf, sechs Schulen zu bauen“

Stefan Mross exklusiv über sein Engagement als „Fly & Help“-Botschafter: „Ich habe vor mindestens noch, fünf, sechs Schulen zu bauen“

DARUM ist er von der Stiftung so überzeugt!

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© Kevin Drewes / Schlagerpuls.com

Stefan Mross begeistert nicht nur seit Jahrzehnten auf der Bühne und als Moderator der Kult-Sendung „Immer wieder sonntags“. sondern hat das Herz auch am rechten Fleck. So er ist sozial sehr aktiv – und auch treuer Botschafter von der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help, die weltweit Schulen baut. Auch Stefan stiftete schon eine eigene Schule für die Stiftung – in Namibia, im Januar diesen Jahres. Mit uns sprach der Star in Kenia im Rahmen der Benefizreise „Stars unter Afrikas Sternen“ exklusiv. Dabei verriet Stefan, warum er Fly & Help aus voller Überzeugung und Herzen unterstützt. Es sind sehr offene und schöne Worte von einem bodenständigen Star, der zweifellos in seinem Engagement als Botschafter aufgeht!



Schlagerpuls.com: Stefan, in Mexiko hast du dir 2023 erstmals ein eigenes Bild von Fly & Help gemacht. Was ging dir da durch den Kopf?

Stefan Mross: „Na in erster Linie, ‚wo kommt der Euro hin? Wie viel geht vom Euro weg – für Fly & Help?‘ Und was soll ich sagen… es kommt wirklich jeder Euro an. Es war in Mexiko sehr, sehr emotional. Das war für mich ein völlig neues Thema. Ich habe zwar früher schon viel gemacht für UNESCO, Welthungerhilfe und die „Brot für die Welt“-Stiftung. Damals hat auch Dieter-Thomas Heck die Welthungerhilfe sehr unterstützt. Das war eine völlig andere Zeit. Wir waren damals in Addis Abeba in Äthiopien. Aber dass bei einer Stiftung wie Fly & Help hunderte Schulen gebaut werden – und das nicht nur in einem Land, sondern weltweit – ist für mich so beeindruckend. Wenn da einfach mal eintausend Kinder vor einem tanzen, weil sie sich bedanken wollen, dass der Reiner Meutsch… weltweit der Schulgott, sage ich jetzt mal… um die Ecke kommt und für uns das Ganze baut.

Wir waren bei der Grundsteinlegung dabei – und dass nur für eine Nacht in Mexiko, weil ich das unbedingt mal sehen wollte, ob da wirklich jeder Cent wirklich ankommt – um zu entscheiden, ob ich zu meinem 50. Geburtstag eine eigene Stefan Mross Schule baue. Und das habe ich jetzt auch getan. Sie wurde im Januar eröffnet und das wird jetzt nicht auch die letzte gewesen sein.“



Schlagerpuls.com: Wie war das für dich, die erste eigene Schule eröffnet zu haben und den Kindern damit eine Chance auf Bildung gegeben hast?

Stefan Mross: „Das kann man nicht greifen in dem Moment. Ich habe jede Woche Fotos bekommen, wie weit die Schule ist. Es wurden Toilettenanlagen errichtet… und Duschen, Waschbecken, Klassenzimmer, therapeutische Räume und Lehrerzimmer. Und dann kommst du da rein… ich möchte nicht sagen Slum… aber schon ziemlich an der Grenze. Und dann kommst du heim, macht viel für einen guten Zweck – ich bin sozial schon seit vielen, vielen Jahren, wie schon erwähnt, sehr, sehr viel unterwegs – und dann irgendwo auf Social Media unter dem eigenen Account kommen Kommentare, dass es bei uns in Deutschland auch arme Kinder gibt und ‚wir brauchen auch Geld‘ und so weiter… da denk ich mir ‚wir fahren in Deutschland durch eine Autowaschanlage, haben warmes Wasser und Strom… was für jeden da ist‘ – nicht für alle logischerweise natürlich, man kennt die sozialen Notprojekte auch in Deutschland. Aber es gibt da in den Ländern kein Wasser, es gibt nichts. Die Eltern sind teilweise drogenabhängig, die Kinder haben teilweise keine Eltern mehr. Das hat mich schon sehr berührt. Ich habe immer gesagt, dass ich mir zu meinem 50. Geburtstag keine Geschenke wünsche. Wir sind damals auch Fly & Help – mäßig nach Südtirol gefahren mit 120 Leuten. Und jeder Cent wurde damals gespendet. Also ich habe ca. 25.000 Euro selbst investiert, fast auf den Euro genau. Und der Rest wurde durch Spendengelder mitfinanziert. Und wir haben mittlerweile so eine große Resonanz, dass es spätestens nächstes Jahr, also in gut einem Jahr, die nächste Stefan Mross Schule geben wird.

In der tiefsten Corona-Zeit lief auch ‚Immer wieder sonntags‘… da hatten wir Reiner Meutsch bei mir in der Sendung. Und wegen der Resonanz auf seine Geschichte, wie er diese Stiftung und alles entwickelt und aufgebaut hat, konnten allein durch ‚Immer wieder sonntags‘ achtzehn weitere Schulen gebaut werden.“



Schlagerpuls.com: Stark. Wie wichtig findest du es, dass gerade jemand wie du, der als ‚Immer wieder sonntags‘-Moderator und Schlagerstar so erfolgreich ist, sich für solche Dinge stark macht? Weil, wie du sagst, die Kinder bekommen keine Chance auf Bildung, wenn ihnen nicht geholfen wird.

Stefan Mross: „Man sagt ja immer so leicht dahin: ‚Die Kinder sind unsere Zukunft.‘ Bildung ist die Wurzel für Nicht-Drogen eventuell, für das weltweite Engagement. Wenn einer sagt, ‚ich möchte spenden, bzw. ich schaue mir solche Projekte an‘, dann sage ich ‚wir reisen jetzt in das Land, kommt mit. Ihr könnt Leuten vor Ort helfen‘. Deswegen heißt es ja Fliege und Helfe… Fly & Help. Du kannst eine saugeile Ferienzeit haben, du kannst einen tollen Urlaub haben und das, was als Überschuss überbleibt… und das ist ja das tolle Projekt von Fly & Help… wird an die Schulen gespendet. Wenn ich sehe, dass ein Künstler wie Mickie Krause jetzt schon die sechste Schule aus persönlicher Tasche bezahlt hat… kann ich nur zu jedem sagen, der etwas überhat: ‚nicht immer nur nehmen, sondern geben.‘ Uns geht’s allen gut, wir sind glücklich… aber wenn man auch noch Leute noch glücklich machen darf und Kinder eine Chance auf Bildung geben kann, dass sie ein Dach über den Kopf haben, dann ist das einfach Emotion pur. Für mich hieß es damals ‚überlegen, anschauen und überlegen, wie man es finanziell macht‘. Und das war für mich nicht mal ein Augenzwinkerer, dass ich gesagt habe, ‚ich habe vor mindestens noch, fünf, sechs Schulen zu bauen‘. Das ist das Tolle daran, wenn man auch noch etwas zurückgeben.“

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