Sowas gab es im Theater am Marientor in Duisburg noch nie! In der Spielstätte, in der vorallem Musicals ausgeführt werden, stand die Bude am gestrigen Donnerstag Abend Kopf! Der Grund: Die Weltpremiere des Musicals „Mallè Ole“ im Vorfeld sehr viel versprachen… und Wort hielten! Schon am roten Teppich ging es ab, ehe es während der Vorstellung dann kein Halten mehr beim Premierenpublikum gab…
„Malle Ole`“: Schon auf dem roten Teppich ging die Post ab
Eigentlich ist es das übliche Blitzlichtgewitter beim roten Teppich… doch mittendrin, als Kreisligatrainer Uwe mit seiner „Gurkentruppe“ (selbst so bezeichnet) auflief, ging erstmals an diesem Abend die Post ab. „Uwe“-Rufe… dann folgten weitere Gesänge. Positives Chaos beim Gruppenfoto! Die Jungs waren genau wie alle anderen Gäste mächtig gut drauf, was sich dann auch bei der Vorstellung von Minute 1 an zeigen sollte…
„Malle Ole`“: Ein Musicalerlebnis, welches es so noch nicht gab!
Direkt zu Beginn skandierten einige Zuschauer „Auf die Stühle!“ – dazu kam es zwar nicht, dafür hielt es bei nahezu jedem angestimmten Partyhit kaum einen im Saal auf dem Sitzplatz… DAS gibt es bei Musicals sonst nur sehr selten… und auch, dass lautstark mitgesungen und mitgeklatscht wird. Hits wie „Inselfieber“, „Olivia“, „I Love Malle“ oder auch „Johnny Däpp“ versetzen den Saal bei der Premiere in den völligen Ausnahmezustand… kaum von den Darstellern angestimmt, hakten die Feierwütigen direkt mit ein. Über ein Dutzend Mal wurde gar Zugabe gefordert. Und das zurecht, denn: Wie die großen Malle-Knaller hier in das Musical integriert wurden, ist ganz große Klasse. Jeder Song sitzt. Fügt sich perfekt in die Handlung ein. Und wird von den Künstlern auf der Bühne genial rübergebracht.
Hits von Mickie Krause und Peter Wackel genial neu inszeniert
Dazu wurden die Songs neu arrangiert… das Ergebnis: Sehr vielseitige, musikalische Stilrichtungen. Absolute Highlights: „Ich verkaufe meinen Körper“ (ohne zu spoilern ist es neben der Performance vom neuen Song „Endlich keine Jungfrau mehr“ DIE Glanzstunde von Till Jochheim in der Rolle des Jonas!), „Blau wie das Meer“ von Peter Knauder und Lisa Kimberly Schöppl (inszeniert als ruhigere Version, die sehr ungewohnt aber ganz großes Kino ist) oder auch „Inselverbot“ (imposant als große Bösewicht-Nummer) von Stefan Reil! Gänsehaut war dann am Finale garantiert, als Mia Julia’s Hit „Mallorca da bin ich daheim“ erklang und der ganze Saal mitsang… und das Ganze dann in der Hymne (ebenfalls neu von Mike Röttgens eigens für das Musical „Malle Olè“) „Wir sind Malle Olè“ gipfelte!
„Malle Ole`“ ist laut, derb – aber auch voller Herz
Neben all den Hits von Mickie Krause, Lorenz Büffel oder auch Peter Wackel läuft die Story erstaunlicherweise nicht nur so nebenbei – dafür sorgen die derben Gags, die am laufenden Band gezündet werden. Dabei ist die Story aber natürlich ziemlich schlicht: Drei Männer pilgern nach Malle, genau wie drei Frauen… Alex will seine Ex Laura vergessen, die er dann nach einem zufälligen Wiedersehen aber doch zurückerobern will. Wäre da nicht der reiche Schnösel, der auch noch den Ballermann zerstören will. Mehr muss es an Handlung aber ganz grob zusammengefasst aber auch nicht sein, denn: Das Geschehen in „Malle Olè“ ist authentisch, nah an realen Erlebnissen der Malle-Urlauber und vorallem eines: Eine wunderschöne Liebeserklärung an den Ballermann, die mit sichtlich viel Leidenschaft jetzt auf die Bühne gebracht wurde! Hier kommen Musical- und Ballermannfans gleichermaßen voll auf ihre Kosten!
Namhafte Stars unter den Premierengästen
Unter den Premierengästen tummelten sich Stars wie Olaf Henning, Micaela Schäfer, Tom Barcal, Art Garfunkel Jr., Jürgen Milski, Bela Klentze und Kalle Schwensen – ungewohnt wenig Ballermann-Stars, da hätten wir uns einige mehr erhofft. Woran das lag, das können wir leider nicht sagen… Sicher ist: Die Premierengäste waren allesamt begeistert. So äußerte sich Olaf Henning exklusiv gegenüber schlagerpuls.com wie folgt: „Ich kann nur sagen… es ist ein Party-Mitmach-Musical. Man sollte wirklich mitmachen, textsicher sein… und dann ist man komplett mittendrin. Mehr kann man nicht sagen. Das macht Spaß, die gute Laune kommt rüber. Haben sie toll umgesetzt!“ Und weiter: „Ich habe richtig Spaß gehabt!“
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