Zugegeben – wir mussten erst einmal tief durchatmen und das Geschehene sacken lassen. Denn was heute, am 6. September 2026, in der Europa-Park Arena passiert ist, war weit mehr als eine letzte Ausgabe von „Immer wieder sonntags“. Es war ein Abschied von einer Ära, von unzähligen gemeinsamen Sonntagen, von 31 Jahren Fernsehgeschichte – und vor allem von einem Gefühl, das diese Sendung wie kaum eine andere vermittelt hat: ein kleines Stück heile Welt in einer immer unruhiger werdenden Zeit voller Zukunftsängste und Sorgen…
Und genau deshalb wurde diese letzte Sendung zu einer emotionalen Reise. Eine Reise, bei der Stefan Mross immer wieder überrascht wurde, immer wieder versuchte, die Fassung zu bewahren – und bei der am Ende auch beim Publikum kein Auge trocken blieb. Denn je weiter sich dieser letzte Sonntag dem Finale näherte, desto deutlicher wurde: Hier geht es längst nicht mehr nur um eine Fernsehsendung. Hier geht es um Menschen, Freundschaften und gemeinsame Erinnerungen.
Wir verraten Euch, wie gelungen die letzte Sendung war, welche Momente besonders bewegten und wie am Ende alles in einem hoch emotionalen Finale gipfelte – bei dem sich der Kreis schließen sollte…
„Servus, Stefan! Dankeschön!“, stand auf dem Boden der Bühne der Europa-Park Arena, auf der es noch ein letztes Mal „Immer wieder sonntags“ heißen sollte.
Zahlreiche Stars taten sich für das Abschieds-Intro von „Immer wieder sonntags“ zusammen
Doch bevor Stefan Mross überhaupt sein Publikum begrüßte, war klar, dass dieser Sonntag anders werden würde. Die erste Überraschung wartete bereits im Intro. Seine Weggefährten Höhner, Francine Jordi, Gottfried Würcher, Ross Antony, Nicole, Beatrice Egli, Uwe Busse, Patrick Lindner, Marc Pircher, Ross Antony, Olaf der Flipper, Fantasy und Michael Holm wurden in Videoeinspielern gezeigt – während sie „Nie mehr wieder sonntags“, die umgeschriebene Version des Titelsongs, sangen. Sie konnten nicht persönlich dabei sein, taten sich für dieses wunderschöne Intro zusammen.
Nach diesem Intro begrüßte Stefan Mross das Publikum, ehe es schon erstmals „Stefan, Stefan, Stefan“-Rufe schallte. Zahlreiche Fans kamen dabei sogar in Fanmontur.
Offen gestand Stefan, dass er drei Tage im Hotel nebenan eingesperrt war – damit er bloß nichts mitbekommt. Denn nur seine Freundin Eva wusste genau Bescheid, die Überraschung sollte perfekt sein. Und das sollte auch gelingen. Und wie!
Die jungen Zillertaler bringen es bei Abschied von „Immer wieder sonntags“ auf den Punkt
Als ersten Gast moderierte Stefan Mross die Band an, die er in seiner ersten Ausgabe im Jahr 2005 schon anmoderierte: Die jungen Zillertaler!
Sie hauten ein Hit-Medley raus – und die Bude stand schon jetzt Kopf! Zum Trauern gab es noch lang keine Zeit, jetzt wurde erst einmal gefeiert! Denn jeder Moment war heute besonders kostbar. Im Talk nach dem Auftritt machte Mitglied Markus klar: „Die Freundschaft bleibt!“ Starke Worte. Es folgte der erste Rückblick – auf besagten ersten Auftritt damals.
Peggy March: Ein Weltstar nimmt Abschied von „Immer wieder sonntags“
Mit Peggy March betrat eine absolute Ikone als Nächstes die Bühne – und verzauberte alle mit ihrem noch immer unnachahmlichen Charme und Humor. Dann setzte sie an – und performte „Memories of Stefan Mross“! Eigens für ihn. Es sollte der erste ihm gewidmete Solo-Song an diesem besonderen Tag sein.
Genau wie der erste große Rückblick auf 31 Jahre „Immer wieder sonntags“ – mit ganz, ganz besonderen und unvergesslichen Momenten der Show. Von allen drei Moderatoren – Max Schautzer, Sebastian Deyle und Stefan Mross.
Jürgen Drews überrascht Stefan Mross in Videobotschaft
Die emotionale Achterbahnfahrt ging mit einem heute mal zu zweit auftretenden Trio weiter – weil Lucas Cordalis in New York Dreharbeiten hatte: Joelina Drews und Achim Petry – mitten im Publikum sangen sie den Song, den auch Jürgen Drews einst bei seinem Abschied sang: „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“. Das Publikum ging sofort mit.
Und apropos Jürgen Drews – Tochter Joelina hatte eine Videobotschaft vom König von Mallorca mitgebracht! „Du hast moderiert und warst ein toller Gastgeber, das muss ich wirklich ehrlich sagen. Ich habe dich immer bewundert. Die ganzen Kollegen sind traurig, dass es das nicht mehr gibt. Bleib so wie du bist und vielen, vielen Dank – dein Jürgen Drews.“ Jürgen Drews‘ Worte gingen Stefan sichtlich nahe. Tochter Joelina schloss sich an. „Irgendwann sehen wir uns wieder, definitiv!“, fügte Achim hinzu.
Stefan Mross: Jetzt hat er auch Glücksunterwäsche
Doch Sekunden danach rief Fräulein Weber und lief auf Stefan Mross zu. Und performte einen Stimmungsknaller, eigens für ihn geschrieben: „Immer wieder sonntags Ole“. Stefan grinste und ließ sich gar zu einem Tänzchen hinreißen – und dann gab es auch noch Glückssocken für den Moderator! Florian Silbereisen hat seine rote Glücksunterhose, Stefan nun seine roten Glückssocken!
Der Gastgeber durfte dann selbst ran – mit Band, bei der sein „Schwiegervater in Spe“ Uli Luginger mit dabei war. Diese sang „Weil du bist wie du bist“ dabei. Das machte das Ganze noch familiärer – Eva war übrigens natürlich ganz vorne im Publikum und feierte durchgehend auch mit!
Apropos Familie – als Nächstes kam Andy Borg auf die Bühne, welcher wie ein Bruder für Stefan Mross ist. Und an diesem Tag wohl am besten wusste, wie sich Stefan fühlt…
Stefan Mross: Auf Andy Borg kann er immer zählen
„Diese Floskel ‚wenn eine Tür zu geht, geht eine andere auf‘ spürst du heute nicht – und auch morgen nicht, vielleicht übermorgen. Irgendwann stehen wir wieder so wie jetzt vor dem Publikum und die Leute machen das…“, setzte der Herzensmensch an, ehe prompt der angedeutete große Applaus kam!
Und natürlich war unser lieber Andy natürlich auch zu Scherzen aufgelegt – so verriet der Wiener, dass er nie am Roten Mikrofon stehen durfte. Damit läutete er die nächste Überraschung an – viele ehemalige Kinder, die am Roten Mikrofon standen, sangen mit der „Talent Academy“ sowie dem Kinderchor Lahr vom Europa-Park den Bourani-Hit „Auf uns“.
Stefan stand mittendrin – und erstmals kullerten die ersten Tränen über seine Wangen. Genau wie uns – denn der riesige Kinderchor entfachte eine irre Euphorie und feierte das, was immer bleibt. Freundschaft und die gemeinsamen Momente, die auch Stefan keiner nehmen kann. Gänsehaut in der Europa-Park Arena!
Und dann sang natürlich auch noch Andy Borg ein Lied für seinen engen Freund – seinen Hit „Sarah“, umgetextet in „Stefan“! Schau her, sagte her… dann gings los! Und wie… Stefan kämpfte wieder mit den Tränen, Andy klopfte ihn sanft auf die Schultern und zeigte ihm an, „schau mal, was hier los an, sie feiern dich!“ Gemeinsam gings quer durchs Publikum, wo es Blumen für Stefan gab.#
Und Andy? Der hatte natürlich wieder Flausen im Kopf – wir hoffen, dass auch nach „Immer wieder sonntags“ noch viele gemeinsame Momente der Beiden kommen, wir würden sie sonst schmerzlich vermissen! Und apropos Fernsehmomente – es folgte eine Schalte zu Andrea Kiewel in den ZDF-Fernsehgarten – eine sehr schöne Geste voller Wertschätzung auf beiden Seiten!
Vanessa Mai dankt Stefan Mross
Wieder gab es danach eine neue Moderationskarte, denn Stefan wusste wirklich von nichts. Der Moderator kündigte die Sängerin an, die mit Wolkenfrei einst wie viele andere ihre ersten Schritte im Schlager machte: Vanessa Mai!
Und natürlich sang sie dann auch zuerst ein Medley aus Zeit! Und wieder kochte die Arena in Sekunden! Danach wurde der Bass aufgedreht, es folgte „Ohne dich“! Am Ende gab es gar Zugabe-Rufe für Vanessa, die im Talk mit Stefan Mross herzliche Worte fand: „Ohne dich würde es Wolkenfrei und mich nicht geben!“
Bei Sigrid & Marina konnte Stefan Mros seine Tränen nicht mehr zurückhalten
Zwei weitere Powerfrauen durften natürlich beim „Immer wieder sonntags“-Abschied nicht fehlen: Sigrid & Marina. Sie kennt Stefan Mross seit einer gefühlten Ewigkeit. „Bleib einfach in unserer Nähe und genieße unser nächstes Lied“, sagten sie ihm an diesem geschichtsträchtigen Tag – bei dem sie ihrem Kollegen eine ganz besondere Version von „Sierra Madre“ widmeten. Das Publikum schwenkte die Arme in der Luft. Diese Momente trafen Stefan sichtlich. Wieder kämpfte der Moderator mit den Tränen, wischte sie sich aus dem Gesicht. „Ich wollte stark bleiben und nicht weinen, aber jetzt habt ihr’s geschafft“, gestand Stefan. Auch das zeigt, was er für ein herzlicher Mensch ist. Tränen muss man nicht verstecken.
Semino Rossi zu Stefan Mross: „Du warst immer für mich da“
Ein weiterer Rückblick folgte – dieses Mal stand Stefan Mross und seine Zeit als Moderator voll und ganz im Fokus. „Magische Momente“ gab es daraufhin auch mit unser aller Lieblingsargentinier Semino Rossi, der Akustik an der Gitarre für ihn auch noch „La Paloma“ sang.
Sichtlich dankbar sagte Semino im Talk: „Ich möchte dir von Herzen sagen. Du warst immer für mich da… für meine Karriere… für viele von uns.“
Die emotionale Achterbahnfahrt hielt natürlich auch den Abschied von Holzwurm Willi parat, der im Wohnmobil beim Finale sogar Teil der Show wurde, wartete! Während Stefan sich mit Willi unterhielt, machte sich schon eine ebenfalls eng Vertraute bereit: Stefanie Hertel!
Stefanie Hertel besang die heile Welt, die wir alle mehr denn je brauchen
Sie sang „So a Stückerl heile Welt“ – ein Lied, welches so passend ist für diese Kultsendung ist! Genau das machte die Show nämlich immer aus – sie bot den Menschen eine Flucht aus dem Alltag und all den schlimmen Ereignissen auf der Erde. Darauf kam sie auch im Talk mit Stefan Mross zu sprechen und betonte noch einmal die Wichtigkeit von „Immer wieder sonntags“, welche schmerzlich vermisst werden wird. Denn das, was gerade auf der Erde vielerorts passiert, gibt großen Grund zur Sorge.
voXXclub berühren mit ganz persönlicher Anekdote
Echte Herzensmenschen, die in eben diesen schwierigen Zeiten immer wieder ein Zeichen setzen, sind voXXclub. Die sich ohne ihn wohl nie gegründet hätten, wie Mitglied Michael Hartinger in einer sehr bewegenden persönlichen Geschichte erzählte. Das ging unter die Haut! Genau wie ihre „Rock Mi“-Version „Sonntag um Zehn“ – das Publikum ging sofort mit und rockte mit ab!
Marianne & Michael unterbrachen Ruhestand für Stefan Mross
Jetzt ging es auch schon Richtung 12 Uhr – doch vorher kamen Marianne & Michael auf die Bühne, die extra für Stefan Mross noch einmal aus dem Ruhestand auf die große TV-Bühne zurückkehrten!
Sie kennen den Moderator schon noch aus den Zeiten, als der er ein kleiner Lausbub war. Darauf spielten sie auch musikalisch an – das Publikum feierte die Aktion und stieg direkt mit ein. Anschließend sangen sie den Zillertaler Hochzeitsmarsch auf Stefan umgetextet – ein weiterer ganz großer musikalischer Höhepunkt. Das war eine ganz besondere Ausnahme, die Stefan ebenfalls sichtlich tief bewegte.
Stefan Mross erinnert bei „Immer wieder sonntags“ Abschied an Karl Moik
Und dann schloss sich der Kreis. Stefan Mross erinnerte an seinen Mentor Karl Moik und sang das Lied, welches er oft mit ihm performte: „Servus, pfüat Gott und auf Wiedersehen“. Dazu kommen noch einmal alle Gäste auf die Bühne. Alle verschmolzen dabei zu einer Einheit, sangen mit. Wow – was für ein Finale! Der Applaus folgte – und nun gab es bei Stefan Mross kein Halten mehr…
Der Moderator setzte zu seinen letzten Worten an, sagte dass er ziemlich stark war… aber jetzt nicht mehr kann. „Ich möchte jetzt meine Eva an meiner Seite haben“, betonte Stefan. Sie kam sofort dazu, während ihm die Tränen übers Gesicht liefen. Eng schmiegten sie ihre Stirn aneinander, während Konfetti durch die Arena flog. Die letzten Bilder eines Finales, welches nicht schöner hätte sein können.
Eine Ära endete damit. Einer Ära, die eigentlich nicht vorbei sein darf. Und doch ist es jetzt soweit. Das muss man erst einmal sacken lassen – doch eines zählt: Der Zusammenhalt. Und gemeinsam kommt schon 2027 ein neues Kapitel: Die große „Immer wieder Stefan“-Tour. Und auch für eine Fortsetzung auf irgendeine Weise im TV besteht Hoffnung. Doch wie und wo, das steht in den Sternen.
Eines zeigte aber auch die letzte Sendung ganz klar: Schlager verbindet Generationen und ist purer Seelenbalsam in diesen schwierigen Zeiten.
DANKE Stefan und Chapeu, wie du diese letzte Sendung gemeistert hast! Und auch Chapeu an Eva, der gemeinsam mit vielen großartigen Gäste eine wunderschöne Überraschung gelang und damit überhaupt solch ein grandioser Abschied möglich war!


