Der unnachahmliche Kabarettist Wolfgang Trepper präsentiert in diesen Tagen erstmals sein brandneues Programm – und das natürlich im Schmidt Theater auf der Reeperbahn in Hamburg, quasi seinem „zweiten Wohnzimmer“. Wir waren bei Vorstellung Nummer 3 von 4 am 23.03.26 in der Hansestadt dabei, ehe er quer durch Deutschland tourt. Doch wie gut ist sein neues Programm? Und wer kriegt dieses Mal besonders sein Fett weg – neben den Kaulitz-Brüdern? Das verraten wir Euch in der ausführlichen Kritik… zu einer Show, die den Zuschauern sowohl Tränen in die Augen schießen ließ… vor Lachen, als aber auch so manches Mal vor Rührung…
Wolfgang Trepper spricht den Menschen aus der Seele
Kaum hatte die Show im Schmidt Theater begonnen, da lederte Wolfgang Trepper schon gegen US-Präsident Donald Trump… aber auch gegen die deutsche Politiker-Riege, die Treppers Meinung nach einer Trümmertruppe gleicht. Gerade, das mit den Milliarden um sich geschmissen wird, erzürnte ihn sichtlich… damit sprach er mal wieder den Bürgern aus der Seele!
Im proppevollen Saal wollte Wolfgang Trepper nach diesem politischen Beginn erst einmal sein Publikum kennnenlernen… und fand in manch einem ein gefundenes Fressen! So war auch ein Bremer unter den Gästen. Wolfgang Treppers geniale Reaktion: „Warum soll ein Bremer nicht mal nach Hamburg kommen um guten Fußball zu gucken?“ Und dann war da noch eine 21-jährige junge Frau, die im Laufe des Abends noch öfter ins Visier vom Kabarettisten geraten sollte… Die Stimmung war schon früh ausgelassen – und sollte noch besser werden, denn: Trepper redete sich immer weiter in Rage! Besonders im Zentrum: Die Kaulitz-Brüder, die im Dezember erstmals „Wetten, dass..?“ moderieren – ein Ding der Unmöglichkeit für Wolfgang Trepper! Aber auch der diesjährige Dschungelkönig Gil Ofarim und Monarchen-Sohnemann Marius bekamen ihr Fett weg… schon früh am Abend standen den Zuschauern vor Lachen die Tränen in den Augen – jeder Gag ging voll auf die 12!
Wolfgang Treppers Show ist tagesaktuell – und sprach auch das „Immer wieder sonntags“-Aus an!
Dass – wie er selbst betonte – sein Programm tagesaktuell ist, das unterstrich, das Trepper in Hamburg an diesem Abend das „Immer wieder sonntags“-Aus thematisierte – eine brandfrische News, die erst am vergangenen Freitag öffentlich wurde! Hier konnte er sich den Seitenhieb, dass der SWR nun wohl sparen muss, weil man den deutschen ESC-Vorentscheid ausrichtete, nicht verkneifen. Und auch Stefan Raab, der am vergangenen Wochenende die zweite Folge von „Wer weiß wie wann was war?“ mit Barbara Schöneberger präsentierte, kassierte einen Spruch vom Kult-Kabarettisten… nach 1,5 Jahren hat Raab endlich seinen ersten Erfolg bei RTL, lederte Trepper. Auch hier muss man sagen: Da hat er recht!
Wolfgang Trepper entgeht nichts
Keine Frage, Wolfgang Trepper ist auch in seinem neuen Programm am Puls der Zeit… und auch die neuesten Trends entgehen ihm dabei natürlich nicht! So dürften sich – vor allem vielen Männer – in Hamburg angesprochen gefühlt haben, als er erzählte, dass seine Frau immer die neueste Technik haben muss… ob eine Heißluftfriteuse oder ein Brotbackofen. Das Publikum johlte vor Lachen! Dass immer mehr kuriose Getränkevariationen rauskommen, das griff Trepper natürlich auch auf – seine klare Meinung: In seinem Zuhause gibt es keine Dschungelprüfungen!
Wolfgang Trepper schwärmt vom Schmidt Theater: „Ich fühle mich nirgendwo so wohl wie hier!“
Nach der Pause von rund 20 Minuten ging es dann mit Hälfte 2 im Schmidt Theater weiter, von dem Wolfgang Trepper schwärmte! Auf keiner Bühne in Deutschland hat er schon so oft gestanden, wie hier. Offen gestand der Kabarettist, dass er das Theater liebe und betonte: „Ich fühle mich nirgendwo so wohl wie hier!“ Herzliche Worte von ihm, der direkt danach aber natürlich weiter lederte… da durfte natürlich auch ein augenzwinkender Seitenhieb gegen seine einstige Bühnenpartnerin Mary Roos nicht fehlen. Direkt danach schnappte sich Trepper die Helikopter-Eltern, ehe er sich erneut klar positionierte: „Indianer sagt man nicht mehr… Indianer und Indianerinnen“ – keine Frage, hier machte der Star klar: Indianer darf und soll man auch weiter hin sagen dürfen!
Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte zeigte sich Wolfgang nostalgisch… sprach über Erfahrungen in seiner Kindheit. Genau hier fühlten sich viele der Zuschauer in ihre eigene Jugend zurückversetzt… Sprüche wie „Solange du unter meinem Tisch…“ oder auch „Wer feiern kann, der kann auch arbeiten“, die der Star von seinem Vater einst gesagt bekam, die kassierten sicher auch ganz viele, die heute hier im Schmidt Theater waren – zumindest waren die Reaktionen eindeutig!
Wolfgang Trepper rührt mit Erinnerung an seinen Vater
Emotional wurde es, als Wolfgang Trepper verriet, dass sein Vater in 2026 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte… dabei berichtete er von seinem ersten Bier, dass er einst mit seinem Papa trank… daheim im Wohnzimmer. So gerne würde er genau das noch einmal tun. Doch das ist leider nicht mehr möglich… dieser ist schon länger fort. Doch genau dieser kann auch mächtig stolz auf seinen Sohn sein, der mit den Worten „Machs gut, Alter!“ einen lieben Gruß Richtung Himmel schickte!
Und dann kam das, was fast schon Tradition in seinen Programmen gegen Ende ist: Die Fragen, die ihn vor dem Schlafen gehen beschäftigen. Auch hier wollen wir nicht zu viel verraten, aber möchten eines mal in den Raum werfen: Es gibt eine Frage, die ließ die Hamburger vor Lachen viele Tränen weinen…
Wolfgang Trepper sammelt weiter Spenden für Schulen in Malawi – aus emotionalen Grund
Zum Ende betonte Wolfgang Trepper erneut, wie wichtig es ist, gerade die kleinen Theater zu besuchen – wie eben das Schmidt Theater, welches unserer Meinung nach definitiv einer der schönsten seiner Art ist! Und dann wurde es noch einmal emotional…
Wolfgang sprach über den Grund, warum er trotz seines Entschlusses, keine weitere Schule in Malawi bauen zu wollen, nun doch weitermacht. Es hat mit einem jungen Mädchen zu tun, dessen Geschichte ihn tief im Herz berührte – auch hier möchten wir nicht zu viel vorweg nehmen… in jedem Fall rührten seine Worte sehr. Und so war es umso schöner zu sehen, dass nach der Vorstellung die Zuschauer fleißig spendeten… um Trepper bei seinem weiteren Vorhaben zu unterstützen. Seinem Herzensprojekt – den Kindern mit der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help und seinen gestifteten Schulen Bildung – und damit die Chance auf eine gute Zukunft zu geben – zu ermöglichen!
Keine Frage, das neue Programm von Wolfgang Trepper begeistert mit einer beachtlichen Aktualität der Geschehnisse in der Welt, in der Politik und in Kultur, welcher er alles auf seine unnachahmliche Art aufgreift… zugleich punktet die Show aber auch mit emotionaler Tiefe! Wolfgang Trepper beweist wieder einmal, dass er Unterhaltung mit Haltung bestens versteht – so einen wie ihn gibt es nur einmal! Unbedingt die Tour 2026 besuchen und Tränen vor Lachen aber auch vor Rührung vergießen… ihr werdet garantiert mitgerissen!







