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Wolfgang Trepper über sein Engagement für „Fly & Help“: „Du veränderst das Leben vom Unschuldigsten was es gibt – den Kindern“

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Starke Worte!

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© Pressefoto

Hinter Wolfgang Trepper, der als Comedian auf der Bühne knallhart anspricht, was ihn beschäftigt, steckt ein Mensch mit einem riesigen Herz. Er ist ein Mensch, den bewegt, was in der Welt vor sich geht. Der weiß, wie gut es uns in Deutschland geht… und dass genau das nicht selbstverständlich ist. Daher setzt er sich seit vielen Jahren aus voller Überzeugung für die Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help ein – als Botschafter und Spender, welcher in Malawi schon mehrere Schulen bauen ließ. Im Rahmen der Benefizreise „Stars unter Afrikas Sternen“ in Kenia sprach schlagerpuls.com exklusiv mit ihm. In dem sehr bewegenden und ehrlichen Interview, machte Trepper unmissverständlich klar, wie wichtig die großartige Arbeit der Stiftung ist… und warum er nie aufhören wird, zu helfen.



Schlagerpuls.com: Wolfgang, du bist ja schon viele Jahre treuer Botschafter von Fly & Help. Was macht die Stiftung deiner Meinung nach aus?

Wolfgang Trepper: „Alles, was man in seiner Weltumrundungsshow sieht… wie Reiner Meutsch mit seinen Töchtern Jessina und Silanca sowie seinem Team dieganze Organisation führt und leitet, das sucht seinesgleichen. Ich habe ihn kennengelernt und habe am gleichen Tag, als er mir diese Projekte erklärt hat, angefangen, mich für diese Organisation zu engagieren. Und das mache ich aus voller Überzeugung – nicht aus Dankbarkeit, nicht aus anderen Sachen heraus, sondern aus der Überzeugung heraus, dass das, was wir… darf ich mittlerweile sagen… hier machen, notwendig ist und dass es unmittelbar hilft.“

Schlagerpuls.com: Du hast im vergangenen Jahr selbst weitere Schulen in Malawi gestiftet und eröffnet. Was macht das mit dir, zu sehen, wie dankbar die Kinder sind… und wie fröhlich sie einen empfangen?

Wolfgang Trepper: „Es gibt wenige Sachen, die mich so bewegt haben. Ich wollte eigentlich im Sommer 2025 aufhören, für Schulen in Malawi was zu machen. Und bin dann… nachdem wir wegen Corona und aus anderen Gründen, weil ich so viele Termine hatte… 2025 im Mai mit meiner Familie und meinen engsten Freunden wieder dorthin gereist. Weil uns wichtig war, dass die Kinder alle mitkommen. Die Kinder sollten das sehen, damit dieses ewige Gejammer aufhört… damit die mal alle merken, wie gut es uns geht. Uns geht es unverschämt gut. Wer es immer noch nicht begriffen hat, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Mit 7,5 Schulen, die ich jetzt machte, haben wir das Leben von 2940 Kindern von Grund auf verändert… indem sie Nahrung und Bildung bekommen. Sie werden eine Chance bekommen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Und wenn die Eltern dann dahin kommen und aufgrund der Sprachbarriere keine andere Möglichkeit haben, als dich in den Arm zu nehmen – und das machen die – dann kannst du nicht aufhören. Weil ich habe die Kinder gesehen, ich verknüpfe die Sachen mit Namen, mit Menschen, deren Schulter ich an meiner Schulter hatte, die ich in den Arm genommen habe… da kannst du nicht mehr aufhören. Das habe ich Reiner gesagt… das ist ein perfider Trick, einen da hinzuführen, weil wenn du ein bisschen Seele und Empathie hast, dann hörst du nicht auf. Und ich werde nicht aufhören damit.“



Schlagerpuls.com: Das heißt auf deiner kommenden Tour wirst du die rote Handtasche auch wieder dabei haben und fleißig sammeln?

Wolfgang Trepper: „Ich habe die Tasche seit Jahrzehnten immer dabei… ich habe für verschiedene Sachen gesammelt und mit Kinderheimen und Jugendhäusern in Duisburg angefangen, über das Dirk-Bach-Haus in Köln, wo HIV-positive ältere Frauen und Männer leben. Und dafür habe ich gesammelt… und für ein Kinderhospiz und eines der größten in Hamburg. Und eben jetzt seit vielen Jahren für ‚meine‘ Schulen in Malawi. Und ich werde nicht damit aufhören, weil ich feststelle, wie einfach das ist. Ich stehe jeden Abend nach meiner Vorstellung, wenn die anderen in der Garderobe oder in ’ner Bar sind, eine halbe bis dreiviertel Stunde am Ausgang und erkläre den Leuten, was wir machen, warum und wohin das Geld geht… und bekomme von den Leuten das Vertrauen und jeden Abend, ich sag mal, zwischen 500 und 1.500 Euro, anvertraut. Und dann denke ich immer, ‚wenn das alle machen würden, die auf Bühnen rumstehen, wie viel könnte das zusammenkommen?!‘ – ich mache nicht den Versuch, Kolleginnen und Kollegen zu missionieren… aber es wäre schon sehr einfach. Ich höre da nicht mit auf.“

Schlagerpuls.com: „Ja, Wahnsinn, wie einfach das eigentlich geht, wenn du überlegst, wie viele Menschen auf der Bühne stehen und und das einfach machen können…“

Wolfgang Trepper: „Das wäre ein Leichtes. Du könntest jeden einzelnen verschissenen Tag so eine Schule in Deutschland zusammenkriegen, das wäre überhaupt kein Problem. Dann hättest du 300 Schulen im Jahr und wenn du das über fünf Jahre betrachtest, dann wäre es doppelt so viele wie Reiner und sein Team jetzt zusammenbekamen. Du veränderst das Leben vom Unschuldigsten, was es gibt… nämlich Kindern, die die Politik und den Politikern einen Scheiss interessieren. Die wollen überall auf der Welt glücklich sein, lachen dürfen, Mama und Papa und die Familie bei sich haben und lernen dürfen. Die Kinder wollen lernen. Und dass der Großteil der Menschheit das diesen Kindern nicht ermöglicht, ist ein Skandal.“

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