Kürzlich überraschten die Troglauer mit einem ungewöhnlichen Feature: Zusammen mit der Metalband Hämatom brachten sie den Titel „Wir haben Dorf“ raus. Doch wie kam es zu dieser Zusammenarbeit, die zwei komplette verschiedene Genres miteinander verschmelzen lässt? Das verriet Mike von den Troglauern jetzt im exklusiven Interview mit Schlagerpuls.com!
Schlagerpuls.com: Troglauer meets Hämatom – auf den ersten Blick ungewöhnlich, aber doch naheliegend – stimmt’s?
Troglauer: „Ungewöhnlich vielleicht wegen der unterschiedlichen Musikrichtungen – naheliegend aber durch unsere jahrzehntelange Freundschaft. Wir sind quasi nebeneinander aufgewachsen und haben schon in jungen Jahren gemeinsam Bühnen geteilt.“
Schlagerpuls.com: Wann habt ihr euch genau kennengelernt?
Troglauer: „Wir kennen uns tatsächlich schon seit unserer Jugend. Teile beider Bands haben damals sogar zusammen in der Schulband gespielt. Dazu kamen viele gemeinsame Konzerte in den jeweiligen Coverbands in welchen wir vor Troglauer und Hämatom gespielt haben.“
Schlagerpuls.com: Was verbindet euch?
Troglauer: „Unsere jahrelange Freundschaft, definitiv die Liebe zur Musik – völlig unabhängig vom Genre. Und natürlich die Leidenschaft fürs gemeinsame Schafkopfen.“
Schlagerpuls.com: Warum gerade jetzt das Feature?
Troglauer: „Die Idee dazu gibt es schon lange, aber wir haben uns nie wirklich getraut, sie umzusetzen. Spätestens nach unserem gemeinsamen Open Air 2024 in Kemnath war aber klar: Jetzt muss es passieren. Nach vielen gemeinsamen Tagen im Studio war es dann endlich soweit.“
Schlagerpuls.com: Wie wichtig findet ihr es heutzutage, Grenzen verschwimmen zu lassen und Features mit Musikern anderer Genres zu machen?
Troglauer: „Wir Troglauer machen das eigentlich schon immer – musikalische Grenzen gab es bei uns nie. Genau daraus ist schließlich auch unsere Heavy Volxmusic entstanden: Akkordeon trifft E-Gitarre.“
Schlagerpuls.com: Wie war die Live-Premiere mit Hämatom?
Troglauer: „Es war ein unglaublicher Abend beim Maisel’s Weißbierfest in Bayreuth. Hämatom kamen für den Song als Überraschungsgäste mit auf die Bühne – und das komplette Zelt ist eskaliert. So kann’s gerne weitergehen.“