Nach „Immer wieder sonntags“ Finale: Stefan Mross macht seiner Enttäuschung Luft – klare Worte an SWR-Programmdirektor!

Nach „Immer wieder sonntags“ Finale: Stefan Mross macht seiner Enttäuschung Luft – klare Worte an SWR-Programmdirektor!
"Habt ein ganzes Format gestrichen"
© Kevin Drewes / Schlagerpuls.com

Die letzte Sendung von „Immer wieder sonntags“ war ein wunderschöner Abschluss mit unglaublich vielen schönen Momenten. Und Stefan hat das großartig gemacht – schon beim Warm-Up heizte er das Gemeinschaftsgefühl an, ‚Feiern statt Trauern‘ hieß es erst einmal. Besser hätte er das alles nicht machen können. Doch als die Verantwortlichen bei einem Empfang nach der Show die Absetzung schön reden wollten, langte es dem Moderator! Was passiert ist…


„Immer wieder sonntags“: Stefan Mross kontert „Bestattungsrede“ von Clemens Bratzler

Nach der Sendung waren Stefan Mross und sein Team zu einem Empfang des SWR eingeladen worden. Hier wollten im Laufe dessen SWR-Intendant Kai Gniffke und SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler in Reden die Absetzung von „Immer wieder sonntags“ erklären. Doch diese sorgten offensichtlich für ebenso Kopfschütteln wie das Statement im März 2026, das bis heute wohl keiner nachvollziehen kann. In seiner eigenen Rede kam auf die Reden von den Verantwortlichen dann die Antwort von Stefan Mross!

„Das war wie eine Bestattungsrede. Und bei jedem Negativen haben Sie geklatscht, ich weiß nicht warum. Ich habe in den letzten Monaten nie ein negatives Wort verloren über den SWR oder die ARD, weil das Positive überwiegt, auch wenn man sich trennt. Das ist wie in einer Ehe – und ich weiß, wovon ich rede.“, soll er laut BILD gesagt haben. Dabei richtete sich Stefan ganz direkt an Clemens Bratzler, der ihm das Aus auch im März mitteilte.


Stefan Mross kritisiert „Immer wieder sonntags“-Aus deutlich

Sichtlich enttäuscht legte Stefan in seiner Rede nach: „Das soll kein Vorführen sein hier, Clemens. Ich wurde auch vorgeführt! Es hieß überall, du hast mich rausgeschmissen. Ja, es war so! Aber nicht nur mich, Ihr habt ein ganzes Format gestrichen. Und jetzt singt Ihr hier eine Stunde lang Lobeshymnen, wie toll diese Sendung ist. Ich habe dir die Frage gestellt: Was bringt Ihr nächstes Jahr sonntags um 10.03 Uhr? Da hat Clemens zu mir gesagt: ,Wahrscheinlich Wiederholungen von ,Immer wieder sonntags’.“

Marianne und Michael, die bei dem Empfang ebenfalls dabei waren und wie musikalische Eltern für Stefan Mross sind, stärkten ihm dabei laut BILD den Rücken. So warf Michael Zwischenrufe ein, die Stefan zustimmten. Dabei gestand der Moderator, dass er zum Empfang gar nicht kommen wollte, es seinem Team aber schuldig sei. Nach seiner Brandrede verließ er die Veranstaltung. Danach erklärte er gegenüber BILD: „Sie war wohlüberlegt, weil ich im Vorfeld wusste, dass der SWR sich heute in erster Linie selbst feiern wird. Mein Team und ich sind alle traurig und die feiern sich? Das war für mich ein Punkt, wo mir der Kragen geplatzt ist.“


Andy Borg brachte es bereits nach seinem Abschied vom Musikantenstadl auf den Punkt

Hier müssen wir klar sagen: Stefans Enttäuschung über das Aus von „Immer wieder sonntags“ ist mehr als nachzuvollziehen. Andy Borg, der genau weiß, wie sie eine solche Absetzung anfühlt, sagte in „Glückwunsch, Andy“ über seine letzte Sendung vom Musikantenstadl damals: „An diesem Tag habe ich zum einzigen Mal in meiner Karriere zu Birgit gesagt, ’stell das Auto in Fahrtrichtung’… berichtet Andy. Während noch das Finale mit der „Stadlzeit“ lief, düste er mit seiner Frau los… „wir sind dann bis zum nächsten Parkplatz von einem Supermarkt gefahren und haben dort das erste Mal geweint.“ Dabei fügte er hinzu: „Viel später habe ich durch meine Maskenbildnerin Erika, die heute immer noch dabei ist, erfahren, dass die ganzen Verantwortlichen, die mich rausgeschmissen haben, mit Blumenstrauß und Torte vor meiner Garderobe gewartet hatte.“

Und weiter: „Das war eine Genugtuung für mich und damit ist das für mich auch gegessen. Ich bin niemanden böse. Diese Verantwortlichen treffen Entscheidungen, die sind weit über unseren Kopf hinweg… sie wollen es halt besser machen, das hat da nicht funktioniert.“ Gerade der letzte Satz passt im Hinblick auf „Immer wieder sonntags“ erstaunlich gut.


„Immer wieder sonntags“ Absetzung ist auch für die Menschen und Gebührenzahler ein Schlag ins Gesicht

Hinzu kommt: Über Monate ging Stefan Mross mit der Absetzung jedoch sehr professionell um, machte in jeder der dreizehn Ausgaben einen wie gewohnt hervorragenden Job. Der SWR kann ihm da wirklich sehr dankbar sein, denn ohne ihn wäre die Sendung bis zum letzten Tag nicht so erfolgreich gewesen. Und ja, die Gründe von Bratzler, warum „Immer wieder sonntags“ abgesetzt werden müssen, sind auch für uns bis heute völlig unverständlich und scheinheillig. Es gab viele Optionen – aber nicht die der Absetzung. Und man sollte gut überlegen, wer denn den SWR schaut. Auf digitale Formate oder ähnlichen zu setzen, darf man als falschen Weg ansehen. Dafür gibt es andere Sender und Plattformen. „Immer wieder sonntags“ war Familienunterhaltung und gerade in diesen schwierigen Zeiten genau das, was wir alle brauchten: Ein Stückchen heile Welt. Für Jung und Alt gleichermaßen. Das zeigte sich auch beim emotionalen Finale.

Und ganz am Rande: Schon in den Presse-Jahresgesprächen waren die Schlagersendungen zuletzt nie auf der Agenda von Bratzler. Nur auf Nachfrage äußerte er sich. Wir raten den Verantwortlichen sehr, die Finger vom „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ zu lassen – denn wenn man die Show auch noch absetzt, dürfte der Aufschrei noch größer sein! Unsere große Bitte: Lasst die Menschen – die auch eure Gebührenzahler sind – entscheiden! Hört auf sie! Und die Quoten von „Immer wieder sonntags“, die sprachen auch 2026 eine ganz klare Sprache…

Und Stefan, lass dich nicht unterkriegen! Unser lieber Andy Borg traf es im Finale schon passend. Und er ist der Mann, der ganz genau weiß, wovon er da spricht!

Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

Chefredakteur

Kevin Drewes ist seit über 10 Jahren im Schlager unterwegs und bringt als Chefredakteur seine ganze Erfahrung und Leidenschaft mit hinein. Kein anderer kann solch eine Expertise wie er vorweisen.

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