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Alexander Klaws verteidigt Winnetou-Werke und vermisst gesunde Diskussionskultur!

Alexander Klaws verteidigt Winnetou-Werke und vermisst gesunde Diskussionskultur!

Starke Worte!

© Kevin Drewes / Musicalpuls.com

Man kann es sich kaum ausmalen, aber es gibt (da sind wir uns sicher!) relativ wenige Stimmen, die meinen, eine Debatte um die Werke von Karl May und Winnetou entbrennen lassen zu müssen. Werke, die Kindheitserinnerungen schufen und Werke, die Werte von Frieden vermitteln. In Person mimt aktuell Alexander Klaws in Bad Segeberg bei den Karl-May-Spielen die Rolle des Apachenhäuptlings. In einem Interview fand er jetzt starke Worte und brach eine Lanze!



Alexander Klaws vermisst Akzeptanz anderer Meinungen

Alexander Klaws vermisst in der heutigen Gesellschaft eine gesunde Diskussionskultur. „Das Geheimnis einer funktionierenden Gesellschaft liegt darin, zu akzeptieren, dass wir unterschiedlich sind“, sagt der Schauspieler, Sänger und Musicaldarsteller im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz). Die Akzeptanz anderer Meinungen sei in der Corona-Zeit verloren gegangen.

Fest macht der 42-Jährige seine Beobachtung an der Debatte um kulturelle Aneignung und den damit verbundenen Rassismusvorwürfen in den Werken Karl Mays. Klaws spielt in diesem Sommer zum sechsten Mal bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) die Rolle des Winnetou und weist die Kritik zurück: „Wenn jemand meint, dass unsere Arbeit kulturelle Aneignung darstellt, darf er diese Meinung gerne haben.“



Alexander Klaws betont Wichtigkeit der Karl May Werke: „Das Thema hat kein Verfallsdatum“

Für ihn selbst habe die Botschaft, die Karl May in seinen Werken vermittelt, dennoch nicht an Bedeutung verloren – sie sei aktueller denn je. „Das Thema hat kein Verfallsdatum“, betont der dreifache Familienvater. Die früheren Winnetou-Darsteller Pierre Brice und Goiko Mitic hätten Bleibendes geschaffen. Er spüre, dass die Figur vielen Menschen viel bedeute. Daher könne er sich auch vorstellen, als Winnetou in Bad Segeberg den Bühnentod zu sterben: „Jede legendäre Geschichte verdient ein legendäres Ende. Wenn man sich diesen Moment nehmen ließe, würde der Rolle etwas fehlen.“

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