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Gil Ofarim sagt im Dschungelcamp: Davidstern-Video war kein Original! DAS kommt überraschend!

Gil Ofarim muss mit Dschungelcamp-Gage dem Hotelmanager 40.000 Euro zahlen!

Hammer!

© RTL

In den vergangenen Folgen des Dschungelcamps wurde Gil Ofarim (43) von seinen Mitcampern immer wieder auf den Davidstern-Skandal angesprochen. Über mehrere Sendungen hinweg wich er dem Thema aus und verwies auf eine angebliche Verschwiegenheitsverpflichtung – tatsächlich handelt es sich dabei lediglich um eine Unterlassungserklärung. Umso unerwarteter war der Moment am Lagerfeuer im Dschungelcamp, als Ofarim plötzlich doch Stellung bezog und erklärte, das damalige Beweisvideo aus dem Leipziger Hotel sei kein Original gewesen.



Gil sagte dazu: „Es wurde nachgewiesen, dass das Band nicht das Originalband ist. Es wurde nachgewiesen, dass von allen Kameraufnahmen mehrere Sekunden gefehlt haben. Es gab einen Zeugen, der in der Schlange stand, den ich nicht kenne, der mehrfach ausgesagt hat, er hat den Davidstern gesehen.“

Zur Einordnung: Im Jahr 2021 hatte der Musiker ein Instagram-Video vor einem Hotel in Leipzig veröffentlicht. Darin schilderte er, von einem Hotelmitarbeiter antisemitisch beleidigt worden zu sein. Nach Ofarims Darstellung habe ihn der Mann aufgefordert, seine Davidstern-Kette abzulegen. Der beschuldigte Mitarbeiter wies die Vorwürfe zurück und leitete rechtliche Schritte ein. Im Verlauf des Prozesses wurde ein Überwachungsvideo des Hotels ausgewertet, auf dem nicht zu sehen war, dass Ofarim eine Davidstern-Kette trug.



Nun erklärte Ofarim im Dschungelcamp im Gespräch mit Simone Ballack (49): „Das Video, das im Umlauf ist, ist nicht das Original. Das Video, das der Digitalforensiker hatte, ist nicht das Original.“ Damit erhebt er den Vorwurf, es existiere entweder ein weiteres Video, auf dem der Davidstern erkennbar sei – oder das im Verfahren verwendete Beweismaterial sei manipuliert worden. Dabei hatte Ofarim im Prozess selbst eingeräumt, die Unwahrheit gesagt zu haben.

Eine kuriose und zugleich brisante Entwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Ofarim im Dschungelcamp über mehrere Folgen hinweg zu dem Thema geschwiegen hatte. Wiederholt hatte er erklärt, aufgrund einer Verschwiegenheitsverpflichtung nicht über den Leipziger Vorfall sprechen zu dürfen. Dem widersprach jedoch Daniel Baumgärtner, der Anwalt des betroffenen Hotelmitarbeiters, in einer Pressemitteilung ausdrücklich: Einen Schweigedeal habe es nie gegeben. Vereinbart worden sei lediglich eine Unterlassungserklärung, die Ofarim untersage, die Vorwürfe weiter zu äußern.



Erst im November 2023, mehr als zwei Jahre nach dem Vorfall, legte Ofarim vor dem Landgericht Leipzig auf Anraten seiner Anwälte ein Geständnis ab. Darin räumte er ein, falsche Angaben gemacht zu haben. Das Verfahren wurde daraufhin ohne Urteil und damit ohne Vorstrafe gegen eine Geldauflage von 10.000 Euro eingestellt. Neun Monate nach Abschluss des Verfahrens überwies der Musiker die Summe an die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig sowie an den Trägerverein des Hauses der Wannseekonferenz.

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