Nach 14 Jahren verabschiedet sich Thore Schölermann von der Erfolgsshow „The Voice“ und beendet damit ein prägendes Kapitel seiner TV-Karriere. Zuvor hatte er sich bereits aus Formaten wie „The Voice Kids“ und „taff“ zurückgezogen. Ein kompletter Abschied aus dem Fernsehen ist das jedoch nicht – vielmehr zieht er bewusst einen Schlussstrich unter eine intensive Lebensphase… und um sich privaten Dingen zu widmen, wie er jetzt offen verriet…
Thore Schölermann: DARUM hört er bei „The Voice“ auf
Der Grund für diese Entscheidung liegt nämlich vor allem in seinem privaten und beruflichen Umfeld. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Jana und den beiden Kindern lebt er im Rheinland. Dort hat er kürzlich drei McDonald’s-Filialen übernommen und trägt damit Verantwortung für rund 130 Mitarbeitende. Die zeitaufwendigen Dreharbeiten für „The Voice“ ließen sich damit immer schwerer vereinbaren.
Im Gespräch mit der BILD erklärt Schölermann seine Beweggründe sehr persönlich:
„Es ist wie bei einer guten Party und immer schwer, den richtigen Moment zum Nachhausegehen zu finden, weil man einfach so viel Spaß hat. Ich fühle aber, dass der richtige Moment genau jetzt ist. Wichtige Entscheidungen im Leben zu fällen, kann auch leicht sein, wenn man die Prioritäten für sich richtig gesetzt hat. Zeit ist eines der kostbarsten Güter, die man im Leben hat, und sie steht leider nicht unendlich zur Verfügung. Daher wollte und musste ich neue Prioritäten setzen.“
Sein Abschied erfolgt ohne negative Gefühle, auch wenn er emotional ist. Gegenüber BILD macht er deutlich, wie wichtig ihm Leidenschaft in seiner Arbeit ist und dass ihm die Entscheidung dennoch naheging:
„Ich mache Dinge nur mit vollem Herzblut. Es war ein Traumjob. Ich bin dem Sender und den Menschen dankbar und ich habe bei der Entscheidung auch das ein oder andere Tränchen vergossen. Aber ich habe Verantwortung für 130 Mitarbeiter und deren Familien und mache deshalb diesen Schritt.“
Ganz verschwindet Schölermann jedoch nicht aus dem Fernsehen: In der Show „Staying Alive – Stars singen mit Legenden“ ist er noch in zwei bereits aufgezeichneten Ausgaben zu sehen. Das Format bringt lebende Künstler mithilfe moderner Technik wie KI und Hologrammen mit verstorbenen Musiklegenden auf die Bühne.



