Leony ist einer der Coaches der neuen Staffel von „The Voice Kids“, nachdem sie zuvor schon Gastcoach gewesen ist. Zum Staffelstart sprach sie im Sender-Interview jetzt darüber, wie sie an die Aufgabe herangeht und wie ihr die eigenen Erfahrungen helfen… schließlich kämpfte auch sie sich durch Casting-Shows und schaffte dann den großen Durchbruch!
Vom „The Voice Kids“-Gastcoach zum eigenen roten Stuhl: Warum möchtest du unbedingt dabei sein?
Leony: „Ich liebe Kinder und ich liebe Musik – ‚The Voice Kids‘ ist so die perfekte Mischung daraus. Schaut man auf die bisherigen Staffeln, ist es echt faszinierend, was für krasse Talente dabei sind, welche Charaktere mitmachen. Es macht so viel Spaß, zusammen an Musik zu arbeiten, aber auch mit den anderen Coaches zu fighten, sich irgendwie auf die Schippe zu nehmen. Für mich war sofort klar, dass ich sehr, sehr gerne Coach werden möchte und ich die Herausforderung annehme, denn ich liebe Herausforderungen.“
Welche neuen Erfahrungen machst du durch den Wechsel vom Gastcoach zum Coach von deinem eigenen #TeamLeony?
Leony: „Es ist natürlich eine ganz andere Nummer, wirklich der Teamleader zu sein und nicht mehr nur als Unterstützung dabei sein zu dürfen. Als Gastcoach zu starten, war wunderschön, ich konnte bereits reinschnuppern und bei der Arbeit in #TeamLena dabei sein. Ich war schon damals ganz geflasht von den Talenten und habe auch mit Lena zusammen ein paar Tränchen vergossen bei einem Coaching. Musik berührt mich einfach unheimlich. Und wenn sie von den Kids kommt, berührt sie einen einfach nochmal ganz anders. Jetzt Coach zu sein, einen eigenen Stuhl zu haben, ein eigenes Team zusammenzustellen, das macht so viel Spaß. Dabei muss ich natürlich auch erstmal gucken: Wie stelle ich das an? Wie macht man das am besten? Auch für mich ist das alles neu. Aber schon heute kann ich euch versprechen: Ich habe ein ganz tolles Team gefunden, ganz tolle Talente für #TeamLeony gewonnen und ich bin schon jetzt so gespannt auf die Battles.“
Wie hast du dich dann auf die neue Aufgabe als Coach vorbereitet?
Leony: „Bei ‚The Voice Kids‘ muss man als Coach ja ganz viel Spontanität mitbringen. Man kann sich eigentlich gar nicht vorbereiten, weil man nicht weiß, welche Kids kommen, welche Songs sie singen. Und weil ich viel nach Emotionen entscheide, wollte ich mich auch gar nicht zu viel vorbereiten, sondern nach Bauchgefühl handeln und darauf achten, was die Performances der Kids bei mir auslösen. Um aber Talente noch besser von meinem Team überzeugen zu können, habe ich im Vorfeld zum Beispiel den einen oder anderen Song für #TeamLeony umgetextet. Ich habe mir schon vorgestellt, dass #TeamLeony ein ganz buntes Team wird, mit ganz vielen verschiedenen Genres, verschiedenen Sprachen, verschiedenen Altersgruppen. Ich bin total gespannt, wie es in den Battles sein wird und wie wir uns zusammen entwickeln werden.“
Wie war der Moment für dich, als du das Studio betreten hast und zum ersten Mal deinen roten Stuhl gesehen hast?
Leony: „Sich zum ersten Mal in den ‚The Voice‘-Stuhl zu setzen, ist einfach ein richtig krasser Moment. Zu realisieren, wie es sich anfühlt, wenn man dort sitzt. Hinter mir sind die Speaker, direkt vor mir ist der Buzzer. Und auch das Studio ist wunderschön. Ich glaube, wir haben uns alle ganz doll gefreut, obwohl Alvaro ja schon ein paar Mal dabei war und Michael Patrick das Studio von ‚The Voice of Germany‘ und ‚The Voice Senior‘ schon kennt. HE/RO und ich waren vor dem ersten Blick ins Studio auf jeden Fall am aufgeregtesten.“ (lacht)
Auf welche Momente aus den Blind Auditions freust du dich besonders, sie im TV zu sehen?
Leony: „Auf was ich mich in den #VoiceKids-Folgen am meisten freue, kann ich gar nicht eingrenzen. Ich freue mich wirklich, alles zu sehen. Vor Ort ist man als Coach wie in einem Film, weil man auf so viele Dinge gleichzeitig achtet und man so viele Dinge gleichzeitig fühlt, dass man vor allem auch unsere Coach-Interaktionen im Nachhinein vergisst. Ich freue mich sehr darauf, die lustigen Momente zu sehen und dann auch die Auftritte der unglaublichen Kids noch mal zu erleben – es gibt ganz viele Momente, wo mir Tränen in die Augen kommen. Bei #VoiceKids gibt es so viele emotionale Momente, die einen zum Weinen bringen und so viele lustige Momente, die einen zum Lachen bringen. Es gibt viele Überraschungen, weil man sich gar nicht vorstellen kann, wer gerade auf der Bühne steht, wie alt das Talent ist, ob es ein Junge oder Mädchen ist. Das Spannende ist ja gerade, dass man keine Sinne nutzen kann, außer den Hörsinn. Dadurch nimmt man alles ganz anders wahr.“
Wie schwer fällt es dir, wirklich nur auf dein Gehör zu vertrauen und dann zu entscheiden, das ist ein Talent für #TeamLeony oder nicht?
Leony: „In der Zeit, in der wir leben, schauen wir normalerweise immer alles direkt an – auch in den sozialen Medien ist das Visuelle super präsent. ‚The Voice Kids‘ macht aus, dass man sich auf das Hören verlassen muss. Es geht ganz pur um die Stimmen und die Emotionen, die sie auslösen. Um die Geschichten, die die Talente mit ihren Songs erzählen. Spannend ist für uns Coaches dabei aber auch, wie das Publikum, das wir ja anstatt der Bühne sehen, auf die Talente reagiert. Wenn man sich dann selbst umdreht und die Kids endlich sieht, macht das noch mal ganz viel mit einem.“
Was macht dir bisher als Coach am meisten Spaß?
Leony: „Für mich sind die schönsten Momente, wenn wir alle versuchen, ein Talent zu überzeugen, noch etwas für das Kind spielen, einen Song singen – und uns auch gegenseitig reinfunken. In den Blinds spiele ich zum Beispiel ein Lied am Klavier, dann kommt plötzlich Alvaro mit auf die Bühne und wir singen zusammen weiter. Plötzlich springt Michael Patrick auf und spielt auch nochmal einen Song. Die Freude darüber in den Augen der Kinder zu sehen, wenn sie in einem unserer Stühle sitzen dürfen und wir für sie singen, das sind für mich magische Situationen.“
Welche deiner eigenen Erfahrungen helfen dir als Coach bei „The Voice Kids“?
Leony: „Ich nehme ganz viele persönliche Erfahrungen mit zu ‚The Voice Kids‘. Als ich selbst um die 13, 14 Jahre alt war, habe ich an einem Casting teilgenommen für eine Musikshow, wurde aber nicht genommen. Ich weiß also auch, wie es ist, Rückschläge zu kassieren. Mit 17 habe ich es dann mit meiner damaligen Band noch mal bei einer Castingshow probiert – und wir haben gewonnen. Ich kann es also auch nachempfinden, wie es ist, bis zum Finale in so einer Show zu kommen, wie es ist, zum ersten Mal vor so vielen Kameras zu performen und von Etappe zu Etappe weiterzukommen. Ich weiß genau, wie aufgeregt man ist, wie viel Trubel um einen herum ist. Ich denke, ich kann mich als Coach gut in die Kids hineinversetzen.“
Hast du auch ein Rezept dafür, das du für dich hernimmst, wenn du Gegenwind bekommst – zum Beispiel auf Social Media?
Leony: „Mit hilft bei Gegenwind einerseits natürlich meine Erfahrung. Es ist bei mir schon ganz, ganz lange so, dass ich immer wieder mit Gegenwind kämpfen muss. Es haben früher auch schon Leute in meinem kleinen Dorf, wo ich aufgewachsen bin, gesagt: ‚Das wirst du niemals schaffen‘. Jetzt bekomme ich natürlich, wie jeder Mensch, der in der Öffentlichkeit steht, auf Social Media auch ganz viel Gegenwind. Und was mir hilft, ist, einfach das Ganze mit Humor zu nehmen, weil das immer die gleichen Menschen sind. Ich denke, kein Mensch, der glücklich mit seinem Leben ist, würde jemand anderen niedermachen auf Social Media. Und was für mich auch ganz wichtig ist, ist, dass ich ganz genau weiß, was ich kann, was ich nicht kann, wer ich bin und wer ich nicht bin. Und wenn man das weiß, dann kann einen jemand anders eigentlich gar nicht mehr angreifen. Entweder die sagen etwas und ich weiß für mich, dass es einfach nicht stimmt. Oder es stimmt und es ist etwas, mit dem ich einfach völlig fein bin. Und was sollen die dann noch sagen? Es ist doch so, die Kids, die bei #VoiceKids auf der Bühne stehen, die haben es einfach geschafft, in die Blind Auditions zu kommen. Die schaffen es vielleicht sogar, in die Battles weiterzukommen. Die haben alle ein krasses Talent und das ist schon viel, viel mehr als die meisten, die so blöde Nachrichten online schreiben, jemals in ihrem Leben geschafft haben. Und das ist was, worauf man ganz doll stolz sein kann.“
Was sind die besten Gründe, warum sich Talente für #TeamLeony entscheiden sollten?
Leony: „Ich bin ein Mensch, der eigentlich immer gut gelaunt ist. Es gibt selten Tage im Jahr, an denen das nicht so ist, weil ich mein Leben und die Musik zu sehr liebe und zu dankbar dafür bin, dass das mein Leben ist. In #TeamLeony werden wir also ganz viel gute Laune haben, ganz viel Spaß haben und schöne Momente zusammen verbringen. Außerdem habe ich schon mit so vielen tollen anderen Künstlern und Künstlerinnen zusammenarbeiten dürfen. Da kann man sich natürlich auch hier und da immer noch Tipps abholen. Vielleicht rufen wir mal einen coolen Star an, wenn die Kids Fans von jemandem sind. Ich habe einfach ganz viel Erfahrung, die ich ihnen weitergeben kann und möchte. Ich bin nach HE/RO zwar die zweitjüngste Coachin, aber habe in den letzten Jahren so viele Dinge erlebt und war schon an ganz vielen Orten auf der Welt, um Musik zu machen. Auffällige Hobbys habe ich hingegen eigentlich nicht so doll, weil sich mein ganzes Leben eben um die Musik dreht. (lacht)
Was hältst du von deinen Coach-Kollegen? Kanntet ihr euch vor #VoiceKids?
Leony: „Mit Alvaro habe ich schon ganz viele Shows zusammen gespielt oder wir sind auf dem gleichen Festival aufgetreten und haben dann den Backstage-Bereich geteilt. Ich kenne also auch seine Live-Crew und er meine Live-Crew. Wir sind ganz oft schon zusammen backstage abgehangen, haben natürlich auch viel gequatscht. HE/RO kannte ich nur vom Hallo sagen, ganz flüchtig im Vorbeilaufen. Michael Patrick und ich waren schon oft für die gleichen Sachen nominiert, die Goldene Henne zum Beispiel. Er hat sie mir leider irgendwann weggenommen. (lacht) Aber das hat nichts daran geändert, dass ich ihn schon immer sehr, sehr sympathisch fand.
Und bei welchem Coach hast du die Ellenbogen am meisten ausgefahren?
Leony: „Jeder von uns will gewinnen – vor allem für die Talente. Aber Ellenbogen gibt es gar nirgends. Wäre ja schlimm, wenn es so verbissen wäre und man sauer auf seine Mit-Coaches wäre. (lacht) Es ist eine schöne Mischung, weil ich mit HE/RO als ‚die Neuen‘ die ersten Erfahrungen im Studio und die Aufregung davor teilen kann und gleichzeitig ist es super spannend, Alvaro zuzuhören wie er mit den Kids redet, wie er Dinge sagt, weil er einfach so erfahren ist und weiß, was die Kids in dem Moment für Feedback brauchen. Prio Nummer eins ist natürlich immer, dass sich die Kids wohlfühlen. Dabei schaffen wir es ganz gut, uns auch gegenseitig zu helfen und Tipps zu geben. Michael Patrick Kelly hat da zum Beispiel so ein Gespür dafür, wenn sich ein Kind schon in einen Coach verkuckt hat – dann sagt er einfach: Ich glaube, Leony wäre eine gute Wahl für dich. Selbst wenn wir vier Teams sind, spielen wir im Sinne der Kids doch irgendwie auch zusammen.“
Wenn du euch Coaches in eine Schulklasse einsortieren müsstest, wer hätte welche Rolle?
Leony: „Alvaro wäre der Lehrerliebling. Einfach, weil er so nett und charmant ist. Und er macht zwar auch ein bisschen Quatsch, aber nicht auf so eine Klassenclown-Art. Die Lehrer hätten ihn sehr, sehr gerne gemocht. HE/RO wären die Schülerlieblinge und säßen safe letzte Reihe. Hausaufgaben vergessen? Auf jeden Fall. Und trotzdem aber so, dass sie gut die Schule geschafft hätten. Michael Patrick glaube ich, ist eher jemand, der sehr, sehr interessiert gewesen wäre am Lernen und aber auch so jemand, der oft die Schule gewechselt hätte, weil er hat ja auch gefühlt in allen Ländern dieser Welt schon gelebt.“
Und wo sitzt du?
Leony: „Ich würde wahrscheinlich einen Platz vor HE/RO sitzen, aber auch auf keinen Fall vorne. Je nach Fach wäre ich super engagiert oder so gar nicht. Tatsächlich war es für mich immer wichtig, dass ich die Schule abschließe und dass ich Abitur mache und dass ich einigermaßen gute Noten habe und immer die nächste Klasse schaffe. Einen Eins-Nuller-Schnitt im Abi zu haben, war mir aber nicht wichtig, weil ich nicht Medizin oder Psychologie oder Mathematik studieren wollte. Deswegen war für mich einfach der Spaß wichtiger in der Schule – mit minimalem Aufwand, maximaler Erfolg.“ (lacht)
Warum können sich die „The Voice Kids“-Fans auf die neue Staffel besonders freuen?
Leony: „Weil super krasse Talents dabei sind, die super cool singen, die krasse Instrumente spielen, die ganz, ganz besondere Dinge machen. Weil wir Coaches uns super krasse Battles liefern, wo alle nochmal alles geben, um das Talent zu sich ins Team zu holen. Es hat so viel Spaß gemacht, im Studio dabei zu sein. Und das wird bestimmt auch genau so sein beim Schauen.“
Wie holst du die besten Talente in dein Team?
Leony: „Indem ich den Talents erstmal erzähle, was ich mit ihnen vorhabe. Ein bisschen ‚Honig ums Maul schmieren‘ gehört dazu, weil sie alle ungelogen einfach unheimlich toll sind. Ich zeige ihnen, dass ich sehr musikalisch bin, dass ich ihnen helfen kann mit Klavier, mit Gitarre, mit der Stimme. Ich kann so viel mitgeben, weil ich schon mein Leben lang Musik mache und ganz viel Erfahrung habe in der Branche. Ich weiß genau, wie es ist, auf so einer Bühne in einer Castingshow zu stehen und ich glaube, damit überzeuge ich auch die Talents, zu mir zu kommen.“
#TeamLeony wird das Winning-Team sein, weil?
Leony: „#TeamLeony wird das Gewinnerteam sein, weil ich die krassesten Talents habe. Und wenn ich etwas anfange, dann will ich es zu Ende bringen. Dann will ich gewinnen. Ich werde ganz viel mit den Kids arbeiten. Ich werde ganz viel für sie da sein, und am Ende darf ein Talent aus #TeamLeony den Pokal mit nach Hause nehmen.“
Verwendete Quellen: Sat.1





