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„The Voice Kids“ Alvaro Soler im Interview: „Ich muss zeigen, dass ich all die Erfahrung habe“

„The Voice Kids“ Alvaro Soler im Interview: „Ich muss zeigen, dass ich all die Erfahrung habe“

Spannend!

© Sat.1/Joyn

Alvaro Soler ist erneut einer der Coaches bei „The Voice Kids“. Auch 2026 ist er dabei. Zum Staffelstart sprach er im Sender-Interview jetzt über die Casting-Show, die immer wieder für ihn wie ein „Homecoming“ ist. Doch geht er als frisch gebackener Papa jetzt anders heran? Und spürt er als erfahrendster Coach einen gewissen Druck? Das verriet Alvaro ganz offen!



Am 14. Februar startet die neue Staffel #VoiceKids endlich in SAT.1 und auf Joyn. Wie wird die Rückkehr ins #VoiceKids-Studio?

Alvaro Soler: „Es ist irgendwie total krass, jetzt in die Blind Auditions zu starten. Ich verbinde so viele schöne Momente mit ‚The Voice Kids‘, dass es für mich wie ein Homecoming ist. Als Musiker hat man wenig Routine. Man ist auf Tour, macht Promo für neue Musik. Man ist immer an verschiedenen Orten. Meine Songs connecten ja manchmal auch in unterschiedlichen Ländern. Manchmal bin ich öfters in Deutschland unterwegs, manchmal bin ich mehr in Spanien oder in Italien. Hier bei ‚The Voice Kids‘ habe ich wieder so eine Routine, es ist wieder das gleiche Team und es ist voll schön, sich wiederzusehen. Irgendwie bin ich ganz ruhig und ziemlich entspannt, aber gleichzeitig habe ich mich auch so gut ich konnte auf die neue Staffel vorbereitet, damit die neuen Coaches, die so viel Energie haben, nicht auf einmal einfach aufholen. Das kann natürlich nicht sein. Und das hab ich nicht unterschätzt.“ (lacht)

Es ist jetzt schon deine fünfte Staffel als Coach – willst du Lena Meyer-Landrut irgendwannmit einem neuen Staffelrekord einholen? Mit Wincent Weiss und Mark Forster bist du gleich auf.

Alvaro Soler: „Ich hätte das nicht gedacht, wirklich. Es ist echt verrückt, ich bin super happy darüber und super dankbar, dass ich schon zum fünften Mal Coach bei #VoiceKids sein kann, weil es nicht selbstverständlich ist. Ich weiß gar nicht, wie oft Lena bisher bei ‚The Voice Kids‘ dabei war, aber sie einzuholen, wird glaube ich schwer. Und das ist voll okay.“

Hat sich für dich denn etwas bei ‚The Voice Kids‘ verändert?

Alvaro Soler: „Ich bin einfach so ready für meine fünfte Staffel ‚The Voice Kids‘, denn ich bin jetzt der OG, der größte Experte hier. Das ist krass, weil Wincent und ich bis jetzt gefühlt immer noch ‚die Neuen‘ waren. Ich bin inzwischen Vater geworden und denke, dass ich dadurch noch ein extra Gespür für die Talente entwickelt habe. Diesmal wird mein Team gewinnen, weil #TeamAlvaro jetzt endlich mal gewinnen muss, so wie Tom Cruise endlich seinen Oscar bekommen hat.“



Gehst du jetzt als Papa anders in die neue Staffel?

Alvaro Soler: „Erstmal: Ich bin der Einzige hier, der Papa ist. Das ist ein USP! Das ist auch ein hervorzuhebender, positiver Punkt. Im Vergleich zu den Talenten hier, kann ich mit meiner Tochter zwar noch nicht verhandeln, weil sie so klein ist und noch nicht so richtig sprechen kann. (lacht) Aber ich finde schon, dass man als Coach dadurch irgendwie eine andere Verantwortung spürt. Ich freue mich noch mal mehr, wieder dabei zu sein, gerade weil ich jetzt sogar Vater bin und denke auch, dass ich dadurch noch besser auf die Kids zugehen kann.“

Wie viel Vorfreude und wie viel Druck schwingt mit, wenn man der erfahrenste Coach ist?

Alvaro Soler: „Ich finde mein fünftes Jahr bei ‚The Voice Kids‘ sogar eher relaxing für mich. Natürlich muss ich abliefern, weil ich beweisen muss, wieso ich der #VoiceKids-OG bin. Ich muss zeigen, dass ich all die Erfahrung habe. Aber gleichzeitig ist es total schön, die neuen Coaches zu beobachten, zu sehen, wie nervös sie noch sind und sie zu begleiten. Ich liebe es, wenn ich wie ein Marionettenspieler von oben draufschauen kann. (lacht) Ich mache nur Spaß, aber es herrscht jetzt wirklich eine ganz andere Dynamik. In meinen bisherigen vier Staffeln waren wir Coaches ein eingespieltes Team. Durch den neuen Mix werde ich wahrscheinlich auch eine andere Rolle unter den Coaches einnehmen und das finde ich sehr spannend. Wer weiß, wie das wird?“

Und welcher neue Coach wird deine härteste Konkurrenz?

Alvaro Soler:Michael Patrick Kelly ist, was das Musikerdasein angeht, schon echt krass. Er spielt quasi alle Instrumente und kann sich super begleiten. Er wird für mich musikalisch schon der größte Gegner sein. Aber Leony ist auch eine tolle Sängerin und sehr beliebt. Ich glaube, dass sie ein Vorbild für viele Kids da draußen ist. Durch ihre Energie und ihre Art wird sie viele Kids abgreifen. Und noch dazu ist sie die einzige Coachin bei #VoiceKids, das unterscheidet sie natürlich auch von uns vier Männern.“



Starke Konkurrenz, aber warum bist du trotzdem der beste Coach für die Kids?

Alvaro Soler: „Das ist quasi mein Elevator Pitch als Coach … (lacht) Also: Erfahrung kann keiner schlagen! Und die Kids wissen auch, dass die ‚The Voice‘-Experience in #TeamAlvaro nicht mit dem Show-Finale endet: Ich spiele ja viele Konzerte und die Talente können da immer sehr gerne dabei sein. Ich glaube, das hat sich über die Jahre auch rumgesprochen. Ich bin wirklich ein sehr großer Supporter von der ganzen musikalischen Reise und bin auch dafür da, dass es nach der Show eben nicht aufhört. Ich glaube, das ist auch ein cooler Faktor. Die Kids, die mögen das.“

Wie kann man sich die musikalische Reise in #TeamAlvaro denn vorstellen?

Alvaro Soler: „In #TeamAlvaro hat man einfach super viel Spaß und natürlich geht’s ums gewinnen, aber auch darum, dass man eine gute Zeit hat. Es hat sich auch schon rumgesprochen, dass ich ein Coach bin, der voll dabei ist. Personalisiertes Coaching, gute Vibes und internationale Erfahrung. Das macht #TeamAlvaro aus.“

Wenn du selbst einen Blind-Auditions-Song wählen müsstest, der nicht dein eigener ist. Welcher wäre es?

Alvaro Soler: „Ich würde zum Beispiel ‚So Sick‘ von Ne-Yo wählen. Das ist ein cooler Song. Er ist gut geschrieben und man kommt immer schön in den Chorus rein und er bleibt nicht so flach, wie manch anderer Song. Lieder, die ein bisschen dramatischer sind, funktionieren meistens gut. Aber generell gilt, dass der beste Blind-Audition-Song für einen der Song ist, der am besten mit der eigenen Stimme funktioniert, also bei dem man die Tonlage gut kriegt. Ich glaube, inzwischen gibt es auf YouTube so Compilations wie ‚Best Audition Songs‘ mit Tutorials zu Liedern, die so eine bestimmte Dramaturgie haben. Manchmal ist der Song von sich aus schon so dramatisch, dass man gar nicht viel mit der Stimme machen muss und der Effekt trotzdem groß ist. Man muss nicht wie Adele oder wie Freddy Mercury singen können. Es geht auch anders. Aber den richtigen Song für sich selbst zu finden, ist total wichtig.“



In deiner fünften Staffel darfst du zum ersten Mal einen Joker bei #VoiceKids einsetzen, um ein Talent von deinem Team zu überzeugen. Was erwartet uns?

Alvaro Soler: „Das mit dem Joker, das ist so ein zweischneidiges Schwert – denn der Joker soll für uns Coaches ja gut sein, wie bei jedem Spiel: Ein Joker hilft normalerweise immer dem Spieler, der ihn zieht. Aber bei #VoiceKids wissen wir Coaches gar nicht, was der Joker ist. Ich war sogar schon selbst der Joker für Michi und Smudo bei #TVOG. Aber das Talent ist trotzdem zu Nico Santos ins Team gegangen. Ich glaube, ich war der einzige Joker, der nicht funktioniert hat. Es kann also auch voll in die Hose gehen. (lacht) Weswegen ich jetzt umso mehr hoffe, dass ich bei #VoiceKids nicht das gleiche Schicksal wie die armen Fantas bei #TVOG habe, denen es gar nichts gebracht hat, ihren Joker einzusetzen. Who knows? Ich finde die Joker-Idee richtig lustig!“

War dein Freund Nico Santos denn sauer, dass du für ein anderes Team der Joker warst?

Alvaro Soler: „Nico und ich haben uns kurz umarmt und dann war alles gut. Ich habe davor aber auch die Redaktion gefragt und meinte: ‚Seid ihr sicher, dass ich der Joker für die Fantas sein soll? Nico wird ausrasten.‘ (lacht) Aber am Ende ist es Teil des Spiels und es war umso lustiger, weil es wirklich überraschend war. Denn alle hätten erwartet, dass ich als Joker für Nico komme. Aber ich kann mir vorstellen, dass er jetzt extra angerufen und gesagt hat: ‚Hey, wenn es auch einen Joker bei ‚The Voice Kids‘ gibt, plant mich ein, aber nicht für Alvaro.‘ So schätz ich ihn ein.“ (lacht)

Wie würdest du mit einer Retourkutsche von Nico Santos bei #VoiceKids umgehen?

Alvaro Soler: „Den Joker kann man ja nur einmal nutzen. Ich hoffe, dass ich die Talente auch anders begeistern kann und dass sie alle zu mir kommen. Die künftige Gewinnerin oder der künftige Gewinner zumindest … (lacht)



Was ist denn deine Kampfansage an die anderen Coaches?

Alvaro Soler: „Es gibt leider nicht viel, was die anderen Coaches gegen mich machen können. Ich habe vier Jahre Erfahrung bei #VoiceKids, ‚The Voice‘ in Spanien schon mal gewonnen und bei ‚X-Factor‘ war ich in Italien dabei – ich glaube, in meinem Fall spricht die Erfahrung für sich selbst und sie müssen sich sehr warm anziehen. Entweder haben sie gute Tricks oder es wird nicht viel passieren … an die Antwort muss aber bitte ein Zwinker-Smiley hin.“ (lacht)

Und wie holst du ab dem 14. Februar dann die besten Talente in dein Team?

Alvaro Soler: „Indem ich einfach so bin, wie ich bin, den Kids meine Begeisterung für die Musik zeige und, dass es eben in #TeamAlvaro am meisten Spaß macht.“

 

Verwendete Quellen: Sat.1

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Bild von Ina Fiethen-Drewes

Ina Fiethen-Drewes

Ina Fiethen übernimmt bei schlagerpuls.com den Bereich Unterhaltung und versorgt Euch topaktuell mit allem, was ihr über die beliebsten TV-Formate wissen müsst!

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