Es gibt Momente, die das eigene Sicherheitsgefühl für immer verändern. Momente, in denen einem schlagartig bewusst wird, wie verletzlich man ist – selbst an Orten, die man als geschützt und vertraut empfindet. Genau das musste Schlagersänger und Produzent Peter Sebastian in seinem Büro in Hamburg jetzt erleben! Was passiert ist und was er zur grausamen Tat sagt…
„Man ist wirklich nicht mehr sicher.“ Diese Worte stehen am Anfang eines erschütternder Berichtes in dem aktuellen Facebook-Posting von Peter Sebastian über einen Überfall, der sich in seinem Büro ereignete. Ein Ort, an dem er arbeitet, plant, kreativ ist – und an dem er sich sicher fühlte. Die Tür zu seinem Büro ging auf. Ohne Vorwarnung betrat ein komplett vermummter Mann den Raum. Innerhalb von Sekunden eskalierte die Situation offensichtlich. Der Angreifer schlug Peter Sebastian ins Gesicht, warf ihn zu Boden und bedrohte ihn mit den Worten: „Hände nach hinten, sonst steche ich dich ab.“ In der Hand hielt er ein Messer, zudem hatte er Kabelbinder dabei. Es war offensichtlich, dass der Täter noch Schlimmeres vorhatte.
In dieser extremen Situation entschied ein einziger Moment über den weiteren Verlauf. Denn genau zu dieser Zeit kam eine Freundin in das Büro, mit der Peter Sebastian gegen 15:00 Uhr verabredet war. Ihr unerwartetes Erscheinen wurde zu seinem Glück. Der Täter ließ von ihm ab und stürmte zur Tür, offenbar um sie zuzuhalten. Dadurch konnte Schlimmeres verhindert werden.
Die Polizei sicherte Messer und Kabelbinder. Beide Gegenstände werden nun kriminaltechnisch untersucht, unter anderem auf Fingerabdrücke. Die Hoffnung ist groß, dass der Täter schnell identifiziert und gefasst werden kann.
Was nach dem Überfall bleibt, ist mehr als nur körperlicher Schmerz. „Man hört so oft von Gewalt, von Überfällen, von Dingen, die man kaum glauben kann. Aber man rechnet nie damit, dass es einen selbst trifft.“ Es ist dieses Gefühl, das viele Betroffene beschreiben: tiefe Verunsicherung, ein inneres Beben, das noch lange nachwirkt.
Trotz allem zeigt sich Peter Sebastian dankbar. Dankbar dafür, dass im entscheidenden Moment Hilfe kam. Dankbar dafür, dass er diesen Angriff überlebt hat. „Ich bin dankbar, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.“ Gleichzeitig verbindet sich diese Dankbarkeit mit der Hoffnung, dass der Täter gefasst wird und zur Rechenschaft gezogen werden kann.
Sein Appell richtet sich an alle: „Passt auf euch auf.“


