Mit der POP-Schlager Tour 2026 präsentierte Beat Connect Events gestern (25.04.26) erstmals ihre erste Eventreihe – in der Stadthalle Kamen. Doch wie gut kam das Format an? Und wie gelungen war die Premiere? Schlagerpuls.com war als Medienpartner und verrät es Euch – so viel schonmal vorweg: Der Pott kochte!
Gelungener Auftakt mit Julia Bender und Micha
Die Besucherzahl hätte gewiss höher sein können, doch die Zuschauer, die waren… die gaben alles! So war schon früh eine gute Stimmung, als Julia Bender nach dem DJ-Warm Up den Abend eröffnete und die Feierwütigen mit ins „Taxi nach Paris“ nahm. Direkt nach ihr moderierte Frank Neuenfels einen Newcomer im Popschlager an: Micha. Bei einem seiner ersten Auftritte konnte er mit eigenen Songs wie „Forever (für immer nur wir“ punkten – dabei fiel auch positiv auf: Er hat seinen ganz eigenen Stil und traute sich, durchweg eigene Songs zu performen!
Jörg Bausch wurde gefeiert wie ein Popstar
Nach ihm war es Jörg Bausch, der – wie man es im Ruhrpott und umzu von ihm gewohnt ist – die Stimmung überkochen ließ! Es schallte bei jedem (!) seiner Titel lautstark im Saal der Kamener Stadthalle. Irre, wie textsicher die Fans waren.
Die Tanzfläche war mit ihm auch endgültig eröffnet – ein „Tornado“ fegte durch die Bude – und obendrauf gab es mit „Schleier und Zylinder“ auch noch einen neuen Song vom Schlagersänger. Das war wahrlich „großes Kino“!
Nach ihm war ein weiterer Lokalmatador an der Reihe… Marc Koch. Und auch sein Auftritt war gewiss nicht „Schall und Rauch“ – er kam toll an bei den Feierwütigen und ließ die Tanzfläche weiterhin brennen!
Mike Leon Grosch begeisterte mit positiver Energie und wunderschönen Texten
Große Gefühle brachte Mike Leon Grosch daraufhin mit – der begnadete Livemusiker sorgte mit Songs wie „Wunderschön“ oder auch „Dann geht es Dir genau wie mir“ für eine großartige Atmosphäre – gerade bei erstgenanntem Titel sangen – vor allem die weiblichen – Fans voller Leidenschaft mit. Applaus erntete Mike auch für seine Anspielung auf die aktuelle, angespannte Lage in der Welt, der er mit seinen einfühlsamen Texten entgegenwirkt – ist es nicht wahrlich wunderschön, wenn man für ein paar Stunden in eine heile Welt abtauchen kann? Definitiv – das zeigte sich in Kamen eindrucksvoll. Mit „Sterne“ gipfelte sein Auftritt, ehe Mia Weber folgte…
Mia Weber nahm die Zuschauer mit in den Süden
Die Schlagersängerin setzte verstärkt auf Coversongs – und traf mit ihrer Auswahl ins Schwarze. So schallte es lautstark bei „Funkelperlenaugen“ oder auch „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“. Klasse war auch ihre – kürzlich veröffentlichte – Version von „Ab in den Süden“
Tim Peters versetzte vor allem die weiblichen Fans in Ekstase
Nach Mia Weber ging es der Sonne hinterher in das schöne Barcelona – den genau dorthin entführte Tim Peters die Feierwütigen, als er mit Vollgas loslegte! Die wilde Achterbahnfahrt des jungen Musikers, der sich längst eine irre Bühnenpräsenz angeeignet hat, machte richtig Laune. Und ließ die weiblichen Fans dahinschmelzen! So sangen sie bei Titeln wie „Wegen dir (warum ich so durchdreh)“ als auch „So wie ich dich liebe“ aus vollen Kehlen mit. Der Bass wurde nochmal aufgedreht, „Was du Liebe nennst“ oder auch seine Version von „Hey, was geht“ ab gingen steil – keine Frage, der Schlager Raver ließ die Hütte kochen. „Heut Nacht wird durchgemacht“ war hier Programm!
Olaf Henning riss die Bude nach Mitternacht endgültig ab
Zum krönenden Abschluss, der nunmehr seit über vier Stunden andauernden Sause, kam Olaf Henning auf die Bühne, der den Laden mit Hits wie „Cowboy & Indianer“ endgültig zerlegte! Zum Ausklang gab es nochmal Musik von DJ Hans, der auch davor und zwischen den Acts die Stimmung hochhielt.
Zweifellos war das eine klasse Premiere der POP-Schlager Tour 2026 mit einer super Stimmung – doch leider wurde das Erlebnis durch die, mit Verlaub gesagt, sehr schlecht eingestellte Lichttechnik getrübt. So waren die Stars, vor allem wenn sie am Steg standen, nahezu im Dunklen und ein Schatten warf sich über die Gesichter. Das muss man bei den kommenden Veranstaltungen besser machen – und auch über die Länge der Auftrittszeiten sollte man sich noch einmal Gedanken machen. Alles etwas straffen, an der Technik arbeiten und dann werden die kommenden Termine sicher noch besser ankommen. Die Stimmung war jedenfalls wirklich großartig!







