Die Premiere des MainSchlager in Volkach hatte vieles zu bieten: bekannte Schlager, ausgelassene Stimmung, einen Überraschungsgast und Künstler, die immer wieder den direkten Weg ins Publikum suchten. Auf dem Festplatz Volkach entstand so ein Schlagerabend, der von der Nähe zwischen Künstlern und Publikum, ausgelassener Feierlaune und besonderen musikalischen Momenten geprägt wurde.
Der MainSchlager setzt auf Nähe und gemeinsames Feiern
Der Festplatz Volkach wurde zur Open-Air-Bühne für ein neues Schlagerformat: MainSchlager feierte seine Premiere. Für das leibliche Wohl sorgten Foodtrucks, das Wetter hielt weitestgehend und im Publikum war schnell klar, dass dieser Abend weniger vom stillen Zuhören als vom Mitsingen, Schunkeln und Mitmachen leben sollte. Durch das Programm führte Veranstalter Uwe Rossburger, der als Moderator immer wieder die Verbindung zwischen Bühne und Publikum herstellte.
Kevin Neon eröffnet den MainSchlager
Den Auftakt machte Kevin Neon mit einem Medley bekannter Schlagerhits. Anschließend setzte er sein Programm mit eigenen Songs wie „Ich wär so gern allein“, „Ich weiß, du liebst nen Anderen, nicht mich“ und „Ruf mich nie wieder an“ fort.
Bei „Tulpen aus Amsterdam“ zog es Kevin Neon ins Publikum und er animierte die Besucher zum gemeinsamen Mitmachen und Mitschunkeln.
Als Zugabe sang er „Tanzmarie“, doch damit sollte noch nicht Schluss sein. Zum Abschluss präsentierte er seine noch unveröffentlichte Single, die bald erscheinen soll.
Mitch Keller zwischen Laola-Welle und Feierlaune
Mitch Keller startete mit seinem Song „Gänsehaut“ in den Abend. Bei „Das kann doch jedem mal passieren“ ließ er es sich nicht nehmen, mitten in die Menge zu gehen und startete eine Laola-Welle.
Mit „Steh auf wenn du fällst“, „Du bist mein Chaos“ und „Das ist der Grund“ setzte Keller auf Songs, die zum Mitsingen und Mittanzen einluden. „Ole ole (denn so geht feiern)“ brachte zusätzlich die Partylaune auf den Festplatz.
Mit „Zuhause“ verabschiedete sich Mitch Keller schließlich mit einem ruhigeren Moment und schaffte nochmal eine besondere Atmosphäre. Außerdem wird er demnächst u.a. gemeinsam mit den Schlagerpiloten, Patrick Lindner und Uta Bresan auf Tour gehen, wie er selbst verkündete.
Bürgermeister MarKuss zwischen Rathaus und Bühne
Tagsüber Bürgermeister von Bad Kötzting, abends als Sänger auf der Bühne: Bürgermeister MarKuss eröffnete den Auftritt mit dem Titel „Nicht verzagen, Markus fragen“, der gleichzeitig auch der Titel seines Debütalbums ist, das am 19. Juni 2026 erschien. Es folgten weitere Songs, wie „Sommerradio“ und „Kick Down“. Bei „Amarillo“ verwies er darauf, dass auch die 70er-Jahre auf seinem Album und an diesem Abend nicht fehlen durften. Mit der Zugabe „Love Is in the Air“ verabschiedete er sich schließlich.
Laura Wilde bringt Sommer und Sehnsucht nach Volkach
Laura Wilde brachte mit Songs wie „Einfach nur Lust“, „Verliebt in London“ und „Boulevard Sehnsucht“ unterschiedliche Facetten des modernen Schlagers auf die Bühne. Das Publikum sang mit und ließ sich schnell auf die Songs ein. Auch „Magic Moment“ durfte nicht fehlen, ein Titel, der sieben Wochen lang an der Spitze der ARD-Schlagerhitparade stand, wie Laura Wilde selbst betonte. Bei ihrer Zugabe tröpfelte es bereits. Mit ihrer neuen Single „Sommerfeeling“ holte sie den Sommer zumindest musikalisch noch einmal zurück.
Sigrid und Marina halten die Verbindung zum Publikum
Auch bei Sigrid und Marina wurde gemeinsam geschunkelt. Das österreichische Schwestern-Duo hatte mit „Pure Lust am Leben“, „Ja, das Leben ist schön“ und „Du bist meine Nummer 1“ mehrere Titel im Programm, die das Publikum direkt zum Mitmachen einluden. Dabei ließen sie sich auch vom einsetzenden Regen nicht abhalten. Ein kurzer Regenschauer, der die Stimmung auf dem Festplatz jedoch nicht nachhaltig beeinflusste.
Sonia Liebing sorgt für ausgelassene Stimmung
Auch Sonia Liebing suchte die direkte Nähe zum Publikum. Ihr Auftritt begann allerdings unter erschwerten Bedingungen, da die Technik kurzzeitig streikte. Sonia überbrückte die unfreiwillige Pause aber natürlich souverän mit Klasikern, die sie gemeinsam mit dem Publikum a cappella anstimmte. Aus „Wahnsinn“, „Ein Bett im Kornfeld“, „Du hast mich tausend Mal belogen“, „Atemlos“ und „Life Is Live“ wurde kurzerhand ein improvisierter Teil des Abends. Ohne sich aus der Ruhe bringen zu lassen, setzte sie im Anschluss ihren Auftritt wie geplant fort. Ihr Stimmungstest bewies, das Publikum war gut drauf und hatte Lust zu feiern. Ihre bekannten Songs, wie „Ich will mit dir“, „Nein, Baby!“ und ihre aktuelle Single „Verliebt sein“ durften dabei nicht fehlen. Bei ihrer Zugabe „Jugendliebe“ sollte das Publikum schließlich selbst zum Chor werden.
Überraschungsgast Max Weidner mit einem besonderen Zwischenmoment
Mitten im abwechslungsreichen Programm wartete an diesem Abend noch eine Überraschung auf das Publikum: Max Weidner betrat als Überraschungsgast die Bühne und sang „Schau mir in die Augen“. Die Ballade setzte einen ruhigen Kontrast zu den zuvor meist ausgelasseneren Momenten und verlieh dem Abend eine besondere Atmosphäre.
Nicki mit viel Energie auf der Bühne
Bei Nicki durfte ihr Hit „Bayrisches Cowgirl“ natürlich nicht fehlen. Die Sängerin tanzte sich mit viel Energie durch ihren Auftritt und gab auf der Bühne ordentlich Gas. Viel Bewegung und sichtbare Freude prägten ihren Auftritt, bei dem sie die Bühne ganz für sich einnahm. Mit „Servus, mach’s guat“ folgte schließlich die Zugabe. Der Titel passte nicht nur zum Ende ihres Auftritts, sondern gab Nicki zugleich einen stimmigen Abschied vom Publikum.
Vincent Gross hält die Energie bis zum Schluss hoch
Als letzter Künstler des Abends betrat Vincent Gross die Bühne. Nach mehreren Stunden Programm wollte er zunächst wissen, ob das Publikum noch genügend Energie für den Endspurt hatte und fragte gleich mehrfach nach. Die Antwort fiel eindeutig aus: Das Publikum hatte noch nicht genug.
„Servus, Grüezi & Hallo“ war ein passender Auftakt für Vincents Auftritt. Bei „Zeig der Welt, wer du bist“ wurde gemeinsam geschunkelt, bevor er mit „Rum“ noch einmal ordentlich Bewegung auf den Festplatz brachte. Er animierte das Publikum zum Trockenrudern, doch damit war der Auftritt noch nicht am Höhepunkt angekommen. Während „Aperol Spritz“ ging Vincent Gross selbst in die Menge und startete die größte Polonaise des Abends. Als Zugabe folgte schließlich „Drinking Wine, Feeling Fine“ und auch das Sprungfoto mit dem Publikum durfte zum Abschluss nicht fehlen. Ein passendes Schlussbild, das den energiegeladen Auftritt von Vincent Gross widerspiegelte.
Musik und Gospel zwischen den Auftritten
Zwischen den Auftritten gab es außerdem weitere musikalische Momente: Oliver Schott sang „If Tomorrow Never Comes“ und war später zusammen mit dem Gospelchor für den Song „Circle of Life“ ein weiteres Mal auf der Bühne.
Gemeinsam mit Uwe Rossburger und Bürgermeister MarKuss trat er außerdem mit „Ein
bisschen Frieden“ und „Griechischer Wein“ auf. Letzterer passte besonders gut zu einem Abend in Volkach, an dem auch die Weinregion ihren Platz hatte. Diese Verbindung griff Karsten Eck auf. Als Leiter der Stiftung Juliusspital Würzburg kündigte er ein Benefizkonzert zugunsten der Stiftung an: Am 17. Oktober 2026 soll ein Gospelkonzert mit Oliver Schott stattfinden. Auch Bürgermeister Heiko Bäuerlein war vor Ort. Damit spiegelte der Abend nicht nur die musikalische Bandbreite des Schlagers wider, sondern stellte zugleich eine Verbindung zur Region und ihren kulturellen und gesellschaftlichen Akteuren her.
„Sierra Madre“ zum gemeinsamen Finale
Zum Abschluss versammelten sich alle Künstlerinnen und Künstler noch einmal auf der Bühne. Sigrid und Marina übernahmen den Finalsong „Sierra Madre“, während die anderen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit einstimmten. Das Publikum war dabei nicht nur Zuschauer, sondern Teil des gemeinsamen Finales.
Der MainSchlager wird 2027 zurückkehren
Die Premiere des MainSchlager in Volkach verband bekannte Schlager, Partyhits, Balladen und regionale Akzente zu einem Open Air, das vor allem von seiner persönlichen Atmosphäre lebte. Künstlerinnen und Künstler gingen immer wieder ins Publikum, animierten zum Mitsingen und Tanzen oder machten die Besucherinnen und Besucher kurzerhand zu einem Teil der Show. Auch der kurze Regenschauer konnte daran wenig ändern. Am Ende war es vor allem die Nähe der Künstlerinnen und Künstler, die dem Abend seinen besonderen Charakter gab.
Dass der MainSchlager im kommenden Jahr fortgesetzt wird, wurde bereits angekündigt. Wir halten Euch als offizieller Partner auf dem Laufenden.



