Während gerade im Juni und Juli die Hitzewelle über Deutschland rollte, fror Florian Silbereisen in Afrika- Klingt kurios, ist aber tatsächlich so passiert! Doch der Einsatz hatte einen besonden Grund: Er drehte mit dem „Traumschiff“ Ruanda – um auf den Schutz der letzten Berggorillas dieser Erde aufmerksam zu machen!
Florian Silbereisen: „Traumschiff“-Dreharbeiten in Afrika waren anders als erwartet
„Wir haben den Sommer mit dem ‚Traumschiff‘ in Ruanda verbracht, gerade im Juni und Anfang Juli, als die große Hitzewelle war. Dort waren wir auf 3.000 Metern Höhe und mit Ofen an, denn wir haben gefroren. Immer wenn ich Zuhause angerufen habe, wurde mir erzählt, wie unerträglich heiß es hier in Deutschland war“, erinnert sich Florian Silbereisen im „Riverboat“. Das klingt kurios – ist aber tatsächlich normal! Denn die „Traumschiff“-Dreharbeiten fanden in Ruanda im Volcaneos Nationalpark statt. Dort ist es oft feucht, kalt und auch regnerisch.
Florian Silbereisen: So setzt er sich für den Schutz von bedrohten Gorillas ein
Doch die unter nicht gerade einfachen Bedingungen stattfindenden Dreharbeiten bedeuteten viel mehr als nur eine weitere Folge der beliebten Reihe fertigzustellen. Die Ruanda-Episode soll auf den Schutz der bedrohten Berggorillas aufmerksam machen!
Nur noch wenige Bergorillas gibt es weltweit – in Ruanda, Uganda und im Kongo. Ohne die Pionierarbeit von Dian Fossey wären sie wohl auch schon längst ausgestorben. Sie kam bekanntlich tragisch ums Leben, doch sie löste Großes aus. Ihre Arbeit wird bis heute weitergeführt, mittlerweile gibt es auch ein sehr aufklärungsreiches Museum am Rande der Vulkanberge. Nach Frank Elstner, der trotz Parkinson vor wenigen Jahren den anspruchsvollen Weg zu den Gorillas auf sich nahm, ist es nun Florian Silbereisen mit dem „Traumschiff“; der auf den immens wichtigen Artenschutz aufmerksam macht. Wann genau die Folge ausgestrahlt wird, ist noch nicht bekannt. Sicher ist nur: Es wird eine ganz besondere Folge!



