Achim Petry über Podcast mit Joelina Drews und Lucas Cordalis: „Es ist wie ein Befreiungsschlag“

Achim Petry über Podcast mit Joelina Drews und Lucas Cordalis: „Es ist wie ein Befreiungsschlag“
Exklusiv
Offene Worte!
© Kevin Drewes / Schlagerpuls.com

Seit einigen Wochen haben Joelina Drews, Achim Petry und Lucas Cordalis jetzt schon ihren Podcast „Kids-Club“ am Start. Im exklusiven Interview sprach Achim jetzt über seine bisherigen Erfahrungen – wie ein Befreiungsschlag fühlt sich das Ganze an, betonte der Musiker uns gegenüber. Warum, verriet er offen. Dazu sprach Achim Petry mit uns auch über Joelina Drews und ihren Weg zum Schlager.


Schlagerpuls.com: Achim, jetzt habt ihr ja schon seit ein paar Wochen euren Podcast am Start. Wie ist es für dich?

Achim Petry: „Es ist wie ein Befreiungsschlag. Um ganz ehrlich zu sein: Diese Podcast-Geschichte – Joelina hatte die Idee – war eine der besten Ideen, die wir hatten. Oder besser gesagt: die sie hatte. Es macht unglaublich Spaß, weil das Ganze aus dem Hintergrund entstanden ist, dass wir uns Backstage sowieso immer unterhalten. Wenn man dann auch noch Spaß und Arbeit miteinander verbinden kann, ist das doch super.

Schlagerpuls.com: Vor allem könnt ihr total aufeinander zählen. Ihr vertraut und kennt euch.

Achim Petry: „Ja. Wir hatten vorher ein paar Grundsätze festgelegt, und die sind uns auch besonders wichtig. Wir wollen niemandem wehtun und auch nicht zu politisch werden. Es gibt ein paar Themen, bei denen wir tatsächlich unterschiedlicher Meinung sind. Lukas hat zum Beispiel Ansichten, die ich nicht teile, oder auch Joelina. Dann sagen wir uns das auch. Das Schöne ist, dass wir uns unterhalten, nicht immer einer Meinung sind, uns am Ende aber trotzdem wieder treffen. Wenn das ein kleines Abbild unserer Gesellschaft ist, dann finde ich das wunderbar. So sollte es eigentlich sein.“


Schlagerpuls.com: Was eint euch eigentlich neben der Musik und der Verbindung zu den Eltern?

Achim Petry: „Bei Lukas und mir ist es ganz klar das Elternsein. Darüber tauschen wir uns auch regelmäßig aus. Bei mir sind die Jungs inzwischen quasi aus dem Haus. Sie wohnen zwar noch bei uns, aber wir können sie problemlos auch mal ein Wochenende allein lassen. Im Gegenteil, sie freuen sich sogar darüber. Darüber spreche ich gerne mit Lukas. Mit Joelina tausche ich mich eher über Beziehungsthemen aus.“

Schlagerpuls.com: Wie findest du ihren Weg, dass sie jetzt mit „Durch und Durch“ ihren Weg zum Schlager gefunden hat?

Achim Petry: „Ich bin sehr glücklich darüber. Das muss ich ganz ehrlich sagen: Das war eine Sache, die Lukas und ich uns durchaus anrechnen können. Gerade was ihre Setliste anging, haben wir immer wieder auf sie eingeredet und gesagt: ‚Mach es so, mach es so.‘ Wir haben inzwischen viel Erfahrung und wissen, was gut funktioniert. Das Schöne ist, dass sie offen für solche Vorschläge ist. Sie ist eine gestandene Frau, aber trotzdem offen für Anregungen, wenn Lukas und ich mit unserer Erfahrung kommen. Deshalb haben wir sie auch ein Stück weit bewusst in diese Richtung gelenkt. Wir wollten sie dort haben, weil wir wussten, dass es genau das Richtige für sie ist.“

Dabei ergänzt er: „Aber sie musste auch erst einen gewissen Lernprozess auf der Bühne durchlaufen. Ich habe ihr zum Beispiel gesagt: ‚Mach doch noch zwei Nummern mehr von deinem Papa.‘ Dadurch wertest du auch deine eigenen Songs auf, weil die Leute noch mehr Spaß haben. Ich mache das ja selbst sehr konsequent. Bei kürzeren Auftritten singe ich oft einen Song von meinem Vater, dann einen von mir, dann wieder einen von meinem Vater. Bei längeren Konzerten mit Band oder so kommen natürlich mehr eigene Titel dazu. Ich mache jetzt seit 20 Jahren Schlager, und es war wirklich schön zu beobachten, wie sie diesen Prozess durchlaufen hat. Sie hat irgendwann ganz von selbst ihre Setliste geändert. Ein paar Tage vorher wird sie immer in unsere Gruppe geschickt, und wenn ich dann sehe, dass sie einen Rat von uns übernommen hat, freue ich mich total. Und wenn sich das dann auch noch auf der Bühne widerspiegelt und man sieht, wie sie strahlt, weil die Leute das annehmen, dann ist das ein richtig schöner Moment.“

Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

Kevin Drewes ist seit über 10 Jahren im Schlager unterwegs und bringt als Chefredakteur seine ganze Erfahrung und Leidenschaft mit hinein. Kein anderer kann solch eine Expertise wie er vorweisen.

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