Shirin David ist zurück auf dem Coach-Sessel – und sie hat einiges vor. 2026 will sie bei „The Voice of Germany“ nicht nur mit ihrem Team bis ins Finale kommen, sondern auch zeigen, dass sie aus den vergangenen Jahren gelernt hat. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund: Sie spricht über ihre Konkurrenz zu den anderen Coaches, verrät, warum die Team-Fights für sie besonders nervenaufreibend sind und erklärt, weshalb sie sich auch abseits der Musik als Vorbild für junge Talente sieht. Klar ist: Shirin David will gewinnen – aber vor allem für ihr Team.
Nico Santos hat das Rennen im letzten Jahr gemeinsam mit Anne Mosters gemacht und will jetzt den Doppelsieg in #TeamNico eintüten. Wie hältst du ihn davon ab?
Shirin David: „Ich werde Nico nicht davon abhalten, als Coach sein Bestes zu geben. (lacht) Er macht einen guten Job und ist ein ganz toller Typ, der heiß begehrt bei den Talenten ist. Ich muss jetzt einfach ein bisschen strategischer werden und einfach gucken, dass ich dieses Jahr gewinne!“
Was bleibt dir von den Blind Auditions im Gedächtnis?
Shirin David: „Meine Highlights sind die kleinen Fights mit den Coaches um die Talente – ich weiß auch nicht warum, aber ich bin einfach kampflustig, ich bin Sternzeichen Widder. (lacht) Irgendwie macht mir das Fighten einfach Spaß, weil es trotzdem immer respektvoll ist und auf Augenhöhe stattfindet.“
Im letzten Jahr wurde euch Coaches eine kleine Lagerbildung nachgesagt – oldschool vs. newschool. Wie sieht dieses Jahr die Dynamik in eurer Coach-Kombo aus?
Shirin David: „Die Dynamik unter uns Coaches ist genau dieselbe wie in der letzten Staffel (lacht) – es hat sich nichts verändert. Vor allem Rea hat immer einen super Humor, und ich glaube, man muss als Coach halt schon so ein bisschen offen sein für so einen Fight, denn dafür und ein gewisses Entertainment sind wir doch hier!“
Und wie setzt du deinen Block in der Staffel ein?
Shirin David: „Ich blocke in dieser Staffel auf jeden Fall Nico! Denn Nico ist schon eine dicke Konkurrenz für mich. Also wenn ich jemanden blocken muss, dann ihn. Bei Nico Santos ist das mit den Talenten manchmal so, wie mit Fliegen auf Honig!“ (lacht)
Du startest in deine dritte Staffel „The Voice of Germany” – was nimmst du aus deiner bisherigen Erfahrung mit ins Coaching?
Shirin David: „Mir ist aufgefallen, dass nicht unbedingt die, die schon diesen typischen Popstar-Look haben, in den letzten Staffeln von ‚The Voice of Germany‘ gewonnen haben. Bei #TVOG lernen wir die Talente ja richtig kennen und verbringen wirklich Zeit mit ihnen, wie in keiner anderen Musik-Show. Und als ihr Coach fragt man sich dann manchmal: Wie kann ein Talent, wie beispielsweise Oxa oder Vasco aus der letzten Staffel, denn nicht gewinnen? Ich habe mir deshalb einfach noch mal angeschaut, wer in den letzten Jahren den Titel geholt hat. Die Entscheidung liegt ja allein bei den Zuschauer:innen und natürlich haben alle Gewinner:innen den Sieg verdient! Vielleicht fühlt sich das Publikum mit zurückhaltenderen Persönlichkeiten manchmal einfach ein bisschen mehr verbunden. Denn neben dem Können entscheiden natürlich auch die Sympathien, also wen sie gerne mögen, einfach mit. Das kann ich meinen Talenten nur mitgeben.“
Du bist ein echtes Role Model für viele junge Frauen und Mädchen, die Musik machen möchten. Ist das auch ein Anliegen von dir, weibliche Talente bei „The Voice“ zu pushen?
Shirin David: „Ich stehe immer dafür ein und korrigiere auch gerne mal, wenn sich jemand falsch ausdrückt oder kläre auf, wenn jemand irgendetwas noch nicht weiß. Ich versuche die Jungs da auch immer noch ein bisschen lockerer und sensibler zu machen – wir haben schließlich 2026!“
Was ist deine Lieblingsetappe bei #TVOG? Laut Nico Santos bist du die Queen der Battles …
Shirin David: „Nett von Nico (lacht) – ich mag die Battles tatsächlich sehr gern. Bei den Team-Fights gehe ich jedes Mal crashout und bin wenig pragmatisch. Nicht nur wegen meinem Team, sondern wegen den ganzen Talenten. Das geht den anderen Coaches auch so, wenn ein Talent ausscheidet, das für uns ein Finalist gewesen wäre. Schauen wir mal, wer in dieser Staffel crashout geht, weil die Jury anders entscheidet, als wir denken! (lacht) Die Team-Fights sind nervlich für mich wirklich die schlimmste Phase.“
Wie ist deine Kampfansage für die Staffel?
Shirin David: „Ich kämpfe nur für mein Team, nicht gegen die Coaches oder die Jury und das Publikum. Ich gebe als Coach alles, coache mein Team immer weiter und das ist mein Job!“



