Erfolge, Herausforderungen und viele besondere Begegnungen: Francine Jordi hat in den vergangenen Jahrzehnten viel erlebt. Wenn die Schweizer Sängerin heute auf ihr Leben zurückblickt, empfindet sie vor allem Dankbarkeit. Im exklusiven Interview mit Schlagerpuls.com verrät Francine, warum sie keine Entscheidung bereut und weshalb sie auf ihren bisherigen Weg zurecht stolz ist.
Schlagerpuls.com: Man mag es ja nicht glauben, aber dein 50. Geburtstag steht bevor und dein 30. Bühnenjubiläum ist auch schon in 2 Jahren…
Francine Jordi: Wenn du solche Sprünge machst, dann stimmt das (lacht). Erst einmal kommt ja mein 49. Geburtstag.
Schlagerpuls.com: Aber hast du dir schon Gedanken gemacht?
Francine Jordi: „Ehrlich gesagt nicht, die Journalisten machen sich da immer mehr Gedanken als ich. Aber das finde ich gut – jetzt habe ich wieder Zeit, mir Gedanken zu machen, was nächstes Jahr an meinem 50. ist und danach mit meinem Jubiläum. Da wird mir schon was einfallen!“
Schlagerpuls.com: Was denkst du denn, wenn du auf deine Karriere zurückblickst?
Francine Jordi: „Dass ich sehr, sehr viel Glück in meinem Leben gehabt habe und dass ich sehr viele gute Entscheidungen getroffen habe – und dass ich auch sehr viele herausfordernde Zeiten wirklich gut gemeistert habe. Ich glaube, da darf ich stolz auf mich sein. Und natürlich bin ich dankbar, dass ich ganz viele tolle Menschen kennengelernt habe. Manche begleiten mich wirklich schon seit 28 Jahren, wie meine Fanclub-Präsidentin. Sie macht das schon von Anfang an. Ich habe ganz tolle Freundschaften durch diesen Beruf aufbauen dürfen und dafür bin ich sehr dankbar.“
Schlagerpuls.com: Was würdest du heute anders machen? Gibt es da etwas?
Francine Jordi: „Nein, weil ich ja alles erst einmal lernen musste. Wir Menschen müssen uns entwickeln, das bringt das Leben mit sich. Wenn ich eine Erfahrung nochmal machen muss, dann nur, weil ich sie noch nicht kapiert habe. Es ist wie in meinem Song ‚Wenn es ein zweites Leben gibt‘. Ich würde alles nochmal genau so machen, weil es mich zu der Person gemacht hat, die ich heute bin.“