Als Stefanie Hertel während eines Aufenthalts auf der griechischen Insel Zakynthos einer ausgemergelten Hündin begegnete, konnte sie nicht einfach weitergehen. Gemeinsam mit ihrer Familie nahm sie das Tier mit nach Deutschland und gab ihm den Namen Keri. Erst später stellte sich heraus, dass die Hündin trächtig war. Wenig später brachte sie vier Welpen zur Welt. Drei fanden ein neues Zuhause, einen – Freddy – behielt die Familie selbst. Über diese besondere Geschichte sprach Stefanie Hertel in einem Interview mit dem Magazin DU UND DAS TIER des Deutschen Tierschutzbundes.
Dass ihr Tiere am Herzen liegen, zeigt sich nicht nur an dieser persönlichen Geschichte. Seit vielen Jahren engagiert sich die Sängerin auch öffentlich für den Tierschutz. So ist sie Tierschutzbotschafterin des Deutschen Tierschutzbundes und begleitet regelmäßig den Deutschen Tierschutzpreis als Jurymitglied.
Ein weiterer Baustein ihres Engagements ist der gemeinnützige Verein „Stefanie Hertel hilft e. V.“, den sie im Jahr 2016 gegründet hat. Nach Angaben des Vereins bündelt die Organisation verschiedene soziale Projekte und unterstützt sowohl Menschen als auch Tiere in Not. Der Tierschutz ist dabei einer von mehreren gemeinnützigen Schwerpunkten.
Im Bereich des Tierschutzes konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Unterstützung von Straßenhunden im griechischen Patras. Nach Angaben auf der Vereinswebsite reist Stefanie Hertel gemeinsam mit ihrem Team regelmäßig dorthin, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Unterstützt werden unter anderem Tierarztbehandlungen, Futter sowie die Versorgung und Unterbringung der Tiere. Außerdem setzt sich der Verein dafür ein, Hunde in verantwortungsvolle Hände zu vermitteln.
Neben ihrer Vereinsarbeit nutzt Stefanie Hertel ihre Bekanntheit immer wieder, um auf Tierschutzthemen aufmerksam zu machen. Als Tierschutzbotschafterin des Deutschen Tierschutzbundes engagiert sie sich unter anderem im Rahmen des Deutschen Tierschutzpreises, mit dem Menschen ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise für Tiere einsetzen.
Auf der Internetseite ihres Vereins beschreibt Stefanie Hertel ihre Motivation selbst mit den Worten, dass sie die Augen nicht vor dem Leid der Straßenhunde in Griechenland verschließen wolle. Mit ihrem Verein möchte sie deshalb dort helfen, wo Unterstützung dringend benötigt wird.
Ob als Tierschutzbotschafterin, Vereinsvorsitzende oder Hundebesitzerin – der Einsatz für Tiere ist seit Jahren ein fester Bestandteil von Stefanie Hertels öffentlichem Engagement. Die Geschichte von Keri gibt dabei einen persönlichen Einblick in ein Thema, das sie bis heute begleitet.



