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Markus Wolfahrt über 50 Jahre Musik und die Klostertaler: „Musik war schon immer mein Leben

Markus Wolfahrt über 50 Jahre Musik und die Klostertaler: „Musik war schon immer mein Leben

Offene Worte!

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© Kevin Drewes / Schlagerpuls.com

50 Jahre auf der Bühne – und die Freude an der Musik ist bei Markus Wolfahrt noch immer ungebrochen. Der ehemalige Frontmann der Klostertaler blickt anlässlich seines Bühnenjubiläums auf eine außergewöhnliche Karriere zurück. Im exklusiven Interview mit uns erinnert er sich an die Anfänge, die erfolgreiche Zeit mit den Klostertalern und die vielen Begegnungen mit seinen Fans. Dabei wird deutlich: Für den Musiker war die Bühne nie nur ein Beruf, sondern stets eine Herzensangelegenheit.



Schlagerpuls.com: Markus, du feierst in diesem Jahr dein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Was denkst du, wenn du zurückblickst?

Markus Wolfahrt: „Freude pur. Es fühlt sich nicht wie 50, sondern höchstens wie 2,5 Jahre an. Ich kann mich noch gut an unsere ersten Auftritte erinnern. Der erste war bei einer Preisverleihung eines Ski-Rennen bei uns. Da haben wir als Gage 20 Schillinge pro Nase bekommen, also rund 3 Mark. Wenn man das auf den Euro umrechnet, ist man bei 1,50 also.“

Schlagerpuls.com: Du bist ja auch noch der Zeit mit den Klostertalern gut im Geschäft geblieben. Was ist dein Erfolgsrezept?

Markus Wolfahrt: „Ich tue einfach das, was mir gefällt, was ich fühle und von innen heraus singen kann. Meine Oma sagte einst zu mir ‚mach dein Hobby zum Beruf, dann musst du nie mehr arbeiten‘. Und genau so ist es. Wenn man das, was man tut, gerne macht, kann man nichts falsch machen. Musik war schon immer mein Leben. Ich habe mit zehn, elf Jahren James Last gehört, Ernst Mosch oder die Egerländer. Mit 12 Jahren durfte ich Trompete in unserem Musikverein im Ort – seitdem war das mein Leben.“



Schlagerpuls.com: Was gibt dir die Interaktion mit den Fans?

Markus Wolfahrt: „Das ist natürlich etwas Wunderschönes. Wenn es den Leuten gefällt, nimmt man den Applaus gerne. Für mich waren goldene Schallplatten und Platinschallplatten nie so wichtig wie die Zufriedenheit der Menschen, wenn sie nach einem Konzert nach Hause gehen. Wir haben immer Autogrammstunden gemacht und geschaut, dass alle mit einem Lächeln nach Hause gehen.“

Schlagerpuls.com: Vermisst du die Zeit mit der Band auch ein bisschen?

Markus Wolfahrt: „Absolut, das fehlt mir. Mit einer ganzen Band auf der Bühne zu stehen, ist das Schönste. Das gibt es jetzt halt nicht mehr, die Klostertaler haben ihr Ende gefunden. Allein aufzutreten ist gut und recht, aber nicht so, als würde eine Band um dich stehen. Ich arbeite jetzt mit Halbplayback – die Musik kommt vom Band, aber ich singe natürlich live. Der ganze Musikmarkt hat sich aber auch verändert. Es gibt nur noch wenige Veranstalter, die sich eine ganze Band leisten können. Aber solange die Menschen mich hören und sehen wollen, bin ich unterwegs. Das ist ein Riesengeschenk, nach 50 Jahren noch auf der Bühne stehen zu dürfen.“

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