An Tag 8 gab es vor dem ersten Rauswurf wieder einiges an Action im Dschungelcamp. Während Stephen offen über Ruhm, Neid und einen tiefen Absturz sprach, rang Eva mit sich selbst und suchte bei Hubert nach Antworten. Gil stand zwischen Erklärungsdruck und Schweigen – und geriet dabei immer wieder mit Ariel aneinander. Sie schwankte zwischen Misstrauen, Lästerlaune und tiefer Trauer um ihren verstorbenen Vater.
Und: Patrick und Hubert unternahmen eine Schatzsuche. Gab es fette Beute oder leere Taschen?
Mehr dazu und was noch alles an Tag 8 (30.01.26) bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ passierte, lest ihr nachfolgend in unserem großen Rückblick auf die aktuelle Folge vom Dschungelcamp…
Stephen Dürr spricht im Dschungelcamp offen über dunkle Phase in seinem Leben
Schauspieler Stephen spricht mit Gil offen über eine dunkle Phase seines Lebens. Mit 20 stieg er bei „Unter uns“ ein, mit 22 verdiente er bereits gut: „Mit 22 habe ich damals schon 14.000 Mark im Monat verdient.“ Doch der schnelle Erfolg hatte seinen Preis. „Ich wurde verarscht, die Branche damals war nicht nett zu mir“, sagt Stephen und erzählt von Ruhm, Neid, falschen Beratern und massivem Druck. „Wer so nach oben geschossen ist, der hatte halt ganz viel Potenzial für andere Leute, um Geld zu generieren.“ Hinter den Kulissen sei er unter Druck gesetzt worden, sogar Gewalt habe er erlebt: „Ich hatte große Angst, weil ich mehrfach von zwei, drei Leuten geschlagen wurde!“ Zu den Hintergründen äußert sich Stephen nicht näher.
Er fraß alles in sich hinein und versuchte, allein klarzukommen. „Im letzten Jahr bei ‚Unter uns‘ hatte ich jeden Tag Nasenbluten von dem ganzen Druck und Stress.“ Statt Hilfe zu bekommen, sei ihm Drogenkonsum unterstellt worden: „Man hat es abgetan: ‚Arrogantes Arschloch, der denkt, er wäre sonst wer, der kokst.‘ Das habe ich nie gemacht. Bis heute nicht.“ Ohne darüber zu sprechen, verließ er die Serie. Einziger Vertrauter war sein Anwalt: „Er war wie eine Art Psychologe für mich und er hat für mich Strafanzeigen vorbereitet.“ Beweisen konnte Stephen jedoch nichts. „Er hat mir geholfen, er war mein Lichtblick.“ Dann der Schock: Nach einem gemeinsamen Essen mit dem Rechtsanwalt erhielt Stephen einen Anruf. „Der hat sich die Pulsadern aufgeschnitten, du warst das Abschiedsessen.“ Zur Beerdigung durfte er nicht. „Die Familie hat mich abgecancelt, denn für die Familie war das eine Schande.“ Für seine eigene Trauer blieb kein Raum. „Du glaubst nicht, was für ein Gewicht auf mir gelastet hat.“ Ohne Geld, nur mit geliehener Unterstützung, verließ Stephen Köln: „Nur mit einem Rucksack, One Way nach Los Angeles.“ Der Wendepunkt kam mit einem Anruf aus Deutschland: eine Rolle bei „In aller Freundschaft“. „Und dann habe ich mein Leben neu sortiert und realisiert: Das ist jetzt deine zweite Chance!“
Ariel im Dschungelcamp erneut im Mittelpunkt
Ariel zeigt einmal mehr ihre vielen Facetten: Eben noch kitzelt sie den schlafenden Umut mit einem Grashalm, kurz darauf zieht sie mit Samira Richtung Toilette, bereit für eine ordentliche Lästerattacke. Im Fokus steht Eva, die gerade versucht, den nachdenklichen Patrick aufzubauen. Der TV-Bauer wirkt verunsichert: „Ich frage mich, was da draußen so abgeht. Wie es Annelie geht. Vielleicht gefällt ihr auch nicht, was ich hier drin mache!“ Eva beschwichtigt: „Ach quatsch. Glaubst du, sie würde irgendwas falsch verstehen? Sie weiß doch mit Sicherheit, dass wir hier ganz normale Bezugspersonen sind. Glaubst du denn, Annelie könnte etwas falsch verstehen?“ Bei den Toiletten sieht Ariel die Situation zwischen Eva und Patrick jedoch völlig anders und wird deutlich zu Samira: „Die flirten, oder? Extrem! Sie weiß schon, dass sie wieder dasselbe macht.“ Samira behauptet, Patricks Frauentyp seien auch nicht nur Blondinen, sondern auch Brünette. Ariel weiter zu Samira: „Das ist mir schon lange aufgefallen und ich wundere mich gerade über mich selbst, dass ich das noch nie kommentiert habe. Seit drei Tagen habe ich das schon beobachtet.“ Ihr Fazit fällt hart aus: „Sie braucht jetzt einfach ein neues Thema, sie ist sonst langweilig. So langweilig, ohne Mann hat sie keine Story. Vielleicht hat sie das auch geplant. Ich habe das Gefühl, dass alles, was sie macht, geplant ist!“ Samira gibt im Dschungeltelefon der nicht anwesenden Eva einen Tipp: „Vielleicht mal aus der Vergangenheit lernen, damit man in der Zukunft nicht wieder sagen muss, dass einem etwas leidtut.“
Ariel weint um ihren Vater
Mit Tränen in den Augen erzählt Ariel Mirja von einem Traum: „Heute Nacht habe ich von meinem Papa geträumt. Hier zu sein, tut mir gut, denn ich bin hier viel am Nachdenken, was ich im Alltag nicht mache.“ Ihr Vater ist erst vor zwei Monaten gestorben. „Ich weiß gar nicht, wie lange es dauert, bis man das realisiert“, sagt sie leise. Mirja versteht das nur zu gut. Zehn Jahre habe sie gebraucht, um den Tod ihrer Oma zu verarbeiten und selbst die spätere Auflösung des Grabes war für sie noch ein schmerzhafter Moment. Die beiden Frauen nehmen sich tröstend in den Arm, als Ariel von den letzten Stunden mit ihrem Vater erzählt. „Seine größte Angst war immer zu sterben. Er hat immer gesagt ‚Ich will nicht sterben, ich kann nicht‘. Irgendwann sagte er: ‚Jetzt bin ich bereit dazu.'“ An einem Sonntag habe er alle Liebsten zusammengerufen. „Er hat gesagt ‚Ich möchte mich verabschieden'“, berichtet Ariel. „Wir haben einen Kreis um ihn gemacht und er hat sich bei jedem verabschiedet. Es waren alle da, auch meine Tochter.“ Am nächsten Tag habe er darum gebeten, allein zu sein. „Er hat gesagt ‚Ich möchte, dass alle gehen. Ich kann nicht loslassen, wenn ihr alle hier seid.'“ Ariel wollte das nicht akzeptieren: „Ich habe gesagt ‚Ich will nicht, ich will nicht, dass du gehst.'“ Ihre Stimme bricht, als sie weitererzählt: „Ich wollte ihn nicht loslassen.“ Dann erinnert sie sich an seine Worte: „‚Bitte weiß, dass ich dich niemals vergesse, niemals. Ich werde dich immer beschützen.'“ „Am 11. November um fünf nach zwölf habe ich den Anruf bekommen, dass er gegangen ist“, sagt Ariel. „Er hat gespürt, dass er stirbt. Das beschäftigt mich hier sehr.“ Mirja bestärkt sie, diese Gefühle zuzulassen: „Das ist gut so, nur so kannst du das verarbeiten. Wenn du es verdrängst, das ist ganz schlimm. Du musst dich damit richtig, richtig befassen!“
Eva Benetatou holt sich Tipps von Hubert Fella
Es ist kein Geheimnis: Hubert chillt gerne und lange auf seiner Pritsche. Immer wieder leisten die anderen Stars ihm Gesellschaft und klagen über Probleme oder schütten ihr Herz bei ihm aus. Dieses Mal nimmt Eva auf der „Psychocouch“ des 58-Jährigen Platz. Schnell geht es um Evas Mama, ihr Fels in der Brandung: „Sie ist die engste Bezugsperson in meinem Leben. Meine beste Freundin, aber auch die Person, mit der ich anecke. Sie ist hart und ich habe auch eine strenge Erziehung genossen. Wenn ich einen Tag mit ihr nicht rede, dann drehe ich durch. Ich bin maximal mit meiner Mama verbunden. Durch alle Höhen und Tiefen, durch alle Stationen im Leben.“ Eva kullert eine Träne die Wange herab und im Dschungeltelefon lässt sie ihren Tränen freien Lauf: „Sie ist mein größter Halt. Ich möchte sie niemals missen müssen.“ Es fällt ihr sichtlich schwer, sich so verletzlich zu zeigen. „Ich habe irgendwie verlernt, Emotionen zuzulassen! Verletzte Gefühle lasse ich selten zu“, offenbart sie Hubert. Sie sei nicht so stark, wie sie nach außen wirken möchte und „das hemmt mich, ich selbst zu sein“. Und als Hubert sie fragt, was ihr der Insta-Post, in dem sie zugab, eine Nacht mit Samiras Ex verbracht zu haben, gebracht hat, erklärt Eva: „Gar nichts. Ich wollte halt nur ehrlich sein und das loswerden, aber ich wollte nichts damit erreichen. Das bringt mich ja nicht weiter, beschmückt mich ja nicht. Wer ist denn stolz auf so einen Scheiß?“ Hubert über Eva im Dschungeltelefon: „Eva ist kein böser, sondern ein lieber Mensch. So wie ich sie jetzt hier kennenlerne. Sie wirkt nach außen tough, aber innerlich ist sie ein kleines Mädchen.“
SO lief die Schatzsuche „Die Dschungel-Ernte“
„Wir kommen raus, Hubert“, jubelt Patrick, als er im Dschungeltelefon die Schatzkarte greift. Endlich Action! Während Patrick voller Tatendrang steckt und dem Camp den Erfolg verspricht, bleibt Hubert deutlich skeptischer, denn schon der Rückweg vom Dschungeltelefon ins Camp fällt ihm schwer. Trotzdem wächst bei allen die Vorfreude: Eine Schatztruhe, vielleicht mit langersehnten Leckereien, wartet. Bei der Schatzsuche treten Hubert und Patrick gegen die Zeit an. Von einem Baum müssen Äpfel und Birnen geerntet werden: Einer pflückt, der andere trägt den Sammelkorb auf dem Rücken und fängt das Obst mit einem Netz. Gezählt wird nur, was am Ende im Korb liegt – und nur je ein Apfel und eine Birne zusammen ergeben ein gültiges „Match“, das gegen einen Schlüssel für die Schatztruhe eingetauscht werden kann. Patrick gibt Vollgas, schnappt sich den Korb samt Helm mit Fühlern, während Hubert pflückt. Der Start läuft gut: Neun Äpfel landen im Korb. Bei den Birnen wird es schwieriger, viele fallen daneben, am Ende sind es nur vier. Dennoch treffen sie die richtige Entscheidung, auch dank Huberts „Glückszahlen“, die er vor dem Einzug extra bei seiner Hellseherin erfragt hatte. Zurück im Camp wird auch die Rätsel-Frage in der Truhe (Wer hat die meisten Regelverstöße begangen? A: Ariel, Gil, Stephen oder B: Eva, Patrick, Simone; richtige Antwort: A) korrekt beantwortet. Der Gewinn: eine einzige Zigarette, die jedoch nur ein Star rauchen darf. Ariel organisiert ein Stöckchenziehen, Eva gewinnt – und gibt den Preis direkt an Samira weiter. Ein kleiner Schatz mit großer Wirkung – für Eva.
Verwendete Quellen: RTL








