Mit der Album-Neuauflage „Alpenbarbie – Rosa Dynamit“ startet Melissa Naschenweng in das Jahr 2026…. Und liefert darauf auch ein paar neue Songs. Ein ganz besonderer Titel ist „Wo du herkommst“. Im exklusiven Interview sprach Melissa exklusiv mit schlagerpuls.com darüber, was ihr Heimat bedeutet. Dabei verriet sie auch, wie sie ihre geliebte Großmutter zum bevorstehenden 90. Geburtstag überraschen will…
Schlagerpuls.com: Melissa, die Neuauflage von deinem Erfolgsalbum Rosa Dynamit ist draußen. Neu ist u.a der Song „Wo du herkommst“. Was bedeutet dir Heimat?
Melissa Naschenweng: „Dieser Song ist ein Bekenntnis zur Heimat, zur Liebe und zu den Werten, die mich ausmachen. Ich glaube auch zur eigenen Geschichte. Heimat bedeutet mir sehr viel. Nicht umsonst singen ich schon seit Jahren von den Bergbauernbuam oder auch den Traktorführerschein. Da geht es immer wieder um die Heimat – weil sie mir wichtig ist, es zu mir gehört und dementsprechend auch wichtig ist. Ich singe den Song auch jetzt bei den ‚Schlagerchampions‘ und freue mich drauf.“
Schlagerpuls.com: Wie ist es für dich heimzukommen? Gerade, wenn du länger unterwegs warst?
Melissa Naschenweng: „Sehr besonders. Man lernt die Heimat noch mehr zu schätzen, wenn man länger unterwegs ist. Es ist immer so… was man nicht immer hat, bekommt mehr wert. Dazu kommt, dass ich mich erden kann, Spazieren gehe und meine Familie treffen kann. Das gibt mir so schnell einfach so viel… und kann das dann mit auf die Reise nehmen.
Schlagerpuls.com: Deine Oma feiert 2026 ihren 90. Geburtstag hast du dir da schon was Schönes überlegt?
Melissa Naschenweng: „Es wird sicherlich eine musikalische Überraschung für die Oma geben, die aber wahrscheinlich privat bleiben wird.“
Schlagerpuls.com: Nicht privat sind ja die neuen Songs von „Rosa Dynamit“. Wie entstanden diese?
Melissa Naschenweng: „Ich hatte keine Zeit für ein ganzes Album, nur für ein paar Titel. Diese sind im Laufe des letzten Jahres entstanden, also spontan. Wir saßen zusammen, ein paar von uns schickten auch was und dann haben wir gesagt ‚wir machen noch ein paar neue Songs‘ – weil 2026 jetzt ja auch wieder volle Konzerte kommen. Da freue ich mich immer, wenn ich auch neue Lieder singen kann. Deswegen haben wir uns für eine Re-Edition entschieden.“
Schlagerpuls.com: Du hattest jetzt ja auch eine kleine Auszeit. Wie hast du diese genutzt?
Melissa Naschenweng: „Eigentlich war es keine Auszeit, sondern es ist grad einfach so, dass ich erst Ende Februar wieder in das Live-Geschäft einsteige. Aber ich habe jetzt Fernsehsendungen, Promo-Termine oder bin in Kitzbühel oder in Schladming. Ich bin also eigentlich sehr viel unterwegs… aber es stimmt, ich hatte drei Wochen frei. Ich war daheim im Lesachtal, bin Ski gefahren und habe meine Familie besucht. Dann ging es wieder los und so viel Auszeit steht mir nicht.“
Schlagerpuls.com: Du schreibst inzwischen ja auch immer wieder selbst mit an den Songs. Wie ist es für dich, da auszutoben und noch mehr involviert zu sein?
Melissa Naschenweng: „Natürlich ist es cool, aber man muss auch aufpassen. Denn meistens ist es so, wenn man sich verwirklichen will und anfängt, selbst zu schreiben, wird es schlechter. Daher habe ich ganz, ganz tolle Songwriter an meiner Seite. Ich habe natürlich aber auch immer wieder Ideen, mich inspirieren Leute oder ich hör was – die schreibe ich dann aber auf und tue ich mit den Profis zusammen… und dann schreiben wir gemeinsam.“
Schlagerpuls.com: Was hast du dir für 2026 noch vorgenommen?
Melissa Naschenweng: „Jetzt freue ich mich vor allem auch sehr auf den Film „Herzklang – zurück zu mir“ (hier mehr dazu), der 2026 im ORF laufen wird. Ich habe letztes Jahr sechs Wochen lang den Film gedreht, der mein Erster war. Auf den bin ich sehr gespannt. Dann wird sich auch entscheiden, ob ich in dieser Welt auch ein bisschen weiter schnuppere. Vorwiegend sind es natürlich aber die Konzerte. Wir sind sehr oft in Deutschland, so oft wie noch nie.“



