Schon der Freitagabend der Schlagerwelle 2026 war ganz große Klasse. Doch was da am Samstag (07.11.26) abging, das war der blanke Wahnsinn. Mit Frenzy und Tim Toupet gab es wieder zwei starke Partyacts – und mit Nik P. als auch Daniel Sommer zwei Musiker, die vor allem mit ihren aus dem Leben gegriffen Texten berühren. Schlagerpuls.com war live vor Ort und verrät Euch alle Highlights.
Tim Toupet eröffnete den Samstag bei der Schlagerwelle – mit Hackengas
Am Samstagabend wurde bei der Schlagerwelle 2026 nicht lange gefackelt. Tim Toupet machte den Anfang und brachte es mit dem „Fliegerlied“ auf den Punkt – das war ein richtig schöner Tag. Bzw. langer Abend. Und wie. Mit „Inselverbot“ sollte es früh im Zelt schallen, „So wie Heino“ durfte natürlich auch nicht fehlen. Da der 11.11. naht sollte jedoch auch der Karneval nicht zu kurz kommen. Und genau damit traf Tim Toupet bei den Feierwütigen dermaßen den Nerv. Während im TV noch nicht einmal die Primetime anbrach, bebte hier schon der Laden! Die Schlagerwelle ist einfach ein Phänomen. Das weiß auch Tim Toupet, der seit 22 Jahre im Geschäft ist und betonte, das solche Events wie die Schlagerwelle längst nicht mehr selbstverständlich sind. Starke Worte vom Kölschen Original!
Daniel Sommer brachte das Zelt beim Schlagerwelle-Debüt zum Kochen
Mit Daniel Sommer folgte einer der größten Hoffnungen im Schlager-Nachwuchs. Sein Debüt bei der Schlagerwelle sollte dabei zu einer Sternstunde werden. Wer ihn jetzt noch nicht kannte, der dürfte den Düsseldorfer nun definitiv auf dem Schirm haben. Mit „Irgendwann, irgendwo, vielleicht“ und einem Schlager-Hitmedley brachte er das Zelt früh zum Kochen. Und dann haute der einstige Straßenmusiker auch noch ein Akustik-Set, an der Gitarre sich selbst begleitend, raus. Auch das kam richtig gut an. Zum krönenden Abschluss gab es später noch seinen eigenen Hit „Wir bleiben für immer“. Das war ganz stark!
Nik P. sorgte für die magischen Momente
Mit Nik P. folgte eine Schlagerlegende – und schon früh performte der Österreicher den Hit „Geboren um dich zu lieben“. Das Publikum ging sofort mit. Die Leidenschaft von dem begnadeten Musiker ging auf das Publikum über. Ganz großes Kino war hierbei auch seine deutschsprachige Version von „Stand by Me“. Als absolutes Sahnehäubchen durfte natürlich auch „Ein Stern“ nicht fehlen. Es lag eine ganz besondere Magie in der Luft. Auch wenn die Welt gerade im ziemlichen Chaos ist – solche Momente lassen einen alles für einige Momente vergessen!
Auch ein Hexenschuss hielt Frenzy nicht auf, den Laden auf links zu drehen
Mit Frenzy folgte der totale Kontrast – jetzt sollte der Bass aufgedreht werden. Trotz Hexenschuss trat die Malle-Sängerin auf (Hut ab dafür!). Wie Frenzy berichtete, wachte sie heut früh damit auf, ging direkt zum Arzt – und entschloss sich, mit Schmerzmitteln durchzuziehen. Bei der Performance selbst ließ sie sich bis auf die körperliche Eingeschränktheit nichts anmerken. Die Stimmung kochte! Ob „Dreier“, „Lampen an“ oder auch „Eine Nacht in Arenal“ – jeder Titel wurde derart laut mitgegröhlt, dass einem die Ohren schlackerten. Wahnsinn!
Auch die Freeze Challenge durfte trotz Hexenschuss natürlich nicht fehlen. Das Publikum trug Frenzy auf Händen!
DJ Hendrik Treuse vertritt Axel Fischer mit neuem Projekt
Während Frenzy durchzog, musste Axel Fischer leider absagen. Dafür präsentierte DJ Hendrik Treuse, der sowohl vor als auch zwischen den Acts wieder einmal die Stimmung hochhielt, sein neues musikalisches Projekt SMTP. Von „Baby Bell“ bis „Angels“ von Robbie Williams wurde dabei eine bunte Mischung geboten, die super ankam!
Königlich Bayrisches Vollgasorchester sorgte für den finalen Abriss bei der Schlagerwelle
Das Königlich Bayrisches Vollgasorchester sollte das Finale der Schlagerwelle 2026 darstellen – und haute mit „Skandal im Sperrbezirk“ direkt einen Knaller raus. Jeder, der noch Energie im Zelt hatte, gab Hackengas. Die Luft brannte! Keine Frage, die Schlagerwelle 2026 war mal wieder ein voller Erfolg. Da steigt die Vorfreude auf 2027 doch direkt noch mehr!



