Pfullendorf. Es war einer dieser Sommertage, an denen einfach alles zusammenpasste. Noch am Vormittag zogen einige Wolken über den Seepark, doch pünktlich zum Mittag verzogen sie sich und machten Platz für strahlenden Sonnenschein. Besser hätte das Wetter für den SchlagerSommer 2026 kaum sein können.
Schon Stunden vor dem offiziellen Einlass um 15 Uhr war rund um den Seepark zu spüren, dass hier etwas Besonderes bevorstand. Der Wohnmobilstellplatz war bereits in der Nacht zuvor komplett ausgebucht. Fans aus nah und fern waren teilweise schon am Vortag angereist, um sich dieses Schlagerfest nicht entgehen zu lassen.
Vor dem Einlass bildeten sich lange Schlangen. Viele Gäste erschienen – ganz im Sinne der Veranstaltung – in sommerlichem Weiß, andere mit Fan-Schals oder Shirts ihrer Lieblingskünstler. Besonders schön: Das Publikum spiegelte alle Generationen wider. Vom dreijährigen Sam bis zur 88-jährigen Margot König feierten Jung und Alt gemeinsam ein friedliches Musikfest.
Wer bereits 2025 dabei war, wusste, dass der SchlagerSommer etwas Besonderes ist. Doch 2026 legte Veranstalter artmedia – events & more GmbH noch einmal eine Schippe drauf. 17 Künstler, über 6,5 Stunden Live-Programm, mehr als 200 VIP-Gäste und eine Atmosphäre, wie man sie nur selten erlebt.
Punkt 16 Uhr: Der SchlagerSommer beginnt
Mit dem ersten Ton war klar: Das wird kein gewöhnliches Konzert – das wird ein Erlebnis.
Gastgeberin Nadin Meypo eröffnete den SchlagerSommer mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Charme, Herzlichkeit und Energie. Insgesamt stand sie an diesem Nachmittag und Abend unglaubliche 18 Mal auf der Bühne – als Moderatorin, Sängerin, Entertainerin und vor allem als echte Gastgeberin. Sie führte nicht einfach durchs Programm – sie lebte es. Von der ersten Minute an sprang der Funke auf das Publikum über und sollte den gesamten Tag nicht mehr abreißen.
Den musikalischen Auftakt machten Volxmusik4, die den Seepark mit ihrer kraftvollen Volksmusik sofort in Stimmung brachten. Danach folgte ein Künstler nach dem anderen – und schnell wurde deutlich: Beim SchlagerSommer gab es weder Vorprogramm noch Hauptprogramm. Jeder einzelne Künstler wurde gefeiert und jeder einzelne lieferte ab.
Emotionen, Premieren und große Stimmen
Timo bewies eindrucksvoll, dass sein Titel „Der Zug ist abgefahren“ genau das Gegenteil aussagt. Es scheint vielmehr, als würde seine musikalische Reise gerade erst richtig beginnen.
Ein besonders emotionaler Moment gehörte Mirjana. Nach rund 20 Jahren Bühnenpause feierte sie ausgerechnet beim SchlagerSommer ihr Comeback. Einst an der Seite von Karel Gott erfolgreich, zeigte sie eindrucksvoll, dass auch leise und gefühlvolle Töne ein Publikum tief berühren können.
Berit Finke sorgte als neues Gesicht im Line-up für eine der schönsten Überraschungen des Tages. Frisch, motiviert, fröhlich und dabei unglaublich nahbar eroberte sie die Herzen des Publikums im Sturm. Es war einer ihrer ersten großen Auftritte im Süden der Republik – doch nach dieser überzeugenden Vorstellung dürften sicherlich noch viele weitere folgen. Für einen besonders emotionalen Moment sorgte ihr gemeinsames Duett „Jugendliebe“ mit Nadin Meypo. Mit einem Augenzwinkern bezeichneten sich beide als „Ostpflanzen“ – eine charmante Bemerkung, die das Publikum mit einem Lächeln und viel Applaus quittierte.
Die Silvanas reisten gemeinsam mit ihrem Fanclub nach Pfullendorf und hatten die Herzen des Publikums damit schon vor dem ersten Ton auf ihrer Seite. Mit ihrem modernen Pop-Schlager setzen sie frische musikalische Akzente und bewiesen eindrucksvoll, wie harmonisch sich moderner Sound und traditioneller Schlager verbinden lassen.
Manuel Dobler, einst von Dieter Bohlen beim „Supertalent“ außergewöhnlich gelobt, bestätigte eindrucksvoll, warum ihm diese Vorschusslorbeeren verliehen wurden. Seine außergewöhnliche Stimme und seine sympathische Art sorgten für große Begeisterung.
Sascha Alexander, der sympathische Sänger aus dem Schwarzwald, sorgt seit Jahren in seiner Heimat für musikalische Höhepunkte. Was dort längst selbstverständlich geworden ist, setzte sich nun auch in Pfullendorf fort. Mit modernem Schlager, viel Gefühl und seiner nahbaren Art begeisterte er das Publikum.
Frank Cordes fügte sich mit seiner markanten Stimme und seiner sympathischen Art nahtlos in das hochkarätige Programm ein. Mit seiner musikalischen Erfahrung setzte auch er einen gelungenen Akzent und trug dazu bei, dass der SchlagerSommer von der ersten bis zur letzten Minute ein musikalisches Feuerwerk blieb.
Die drei Sängerinnen von 3mal1 bewiesen einmal mehr, warum sie längst zu den Publikumslieblingen der artmedia-Veranstaltungen zählen. Nicht nur optisch ein echter Blickfang, sondern vor allem gesanglich ein Erlebnis. Der perfekt abgestimmte dreistimmige Gesang sorgte immer wieder für Gänsehautmomente. Gemeinsam mit Nadin Meypo präsentierten sie ein mitreißendes Helene-Fischer-Medley, das den gesamten Seepark zum Mitsingen und Mitfeiern animierte und zu den Höhepunkten des ersten Showblocks zählte.
Auch Kevin Pabst zeigte eindrucksvoll, warum er zu den spannendsten jungen Gesichtern der Branche zählt. Gemeinsam mit Nadin Meypo präsentierte er die aktuelle Single „Amarillo“ und bewies darüber hinaus als virtuoser Trompeter, wie perfekt sein außergewöhnlicher Sound auch auf eine große Schlagerbühne passt.
Kurz vor der Pause übernahm Swen Tangl das musikalische Kommando. Mit seiner steirischen Harmonika, seiner Energie und seiner Spielfreude brachte der junge Publikumsliebling den gesamten Seepark noch einmal zum Kochen und verabschiedete das Publikum mit bester Stimmung in die VIP-Pause.
VIP-Empfang setzt neue Maßstäbe
Nach dem ersten Showblock wartete eines der absoluten Highlights des Tages. Über 200 VIP-Gäste trafen beim exklusiven Meet & Greet auf alle Künstler der Veranstaltung. Und tatsächlich: Jeder einzelne Künstler nahm sich Zeit für seine Fans. Es wurde angestoßen, gelacht, fotografiert, Autogramme geschrieben und unzählige Selfies gemacht.
Während sich manche Stars heute lieber hinter verschlossenen Türen aufhalten, zeigte sich in Pfullendorf ein völlig anderes Bild: Nähe, Dankbarkeit und echter Respekt gegenüber den Menschen, die diese Karrieren überhaupt möglich machen. Ein Meet & Greet in dieser Größenordnung – mit allen Künstlern gleichzeitig und über einen so langen Zeitraum – dürfte in der Schlagerszene nahezu einzigartig sein.
Ein Abend voller klasse Acts
Nach der Pause ging das musikalische Feuerwerk nahtlos weiter. Sigrid & Marina bewiesen einmal mehr, warum sie seit Jahrzehnten zur absoluten Spitze des deutschsprachigen Schlagers gehören. Die Grand-Prix-Siegerinnen überzeugten mit Harmonie, Eleganz und einer Herzlichkeit, die ihresgleichen sucht.
Geri der Klostertaler brachte mit seiner unverwechselbaren Energie, seinem Humor und seiner Instrumentenvielfalt echtes Klostertaler-Feeling nach Pfullendorf und riss das Publikum mit.
Anschließend zeigte Gastgeberin Nadin Meypo in ihrem Solo-Block eindrucksvoll, dass sie nicht nur hervorragend moderieren, sondern auch gesanglich zur ersten Liga gehört. Mit ihren eigenen Songs und eigens für diesen Abend zusammengestellten Medleys hielt es kaum noch jemanden auf den Plätzen.
Spätestens an diesem Abend wurde deutlich, dass der Erfolg einer Künstlerin nicht allein an der Anzahl von Fernsehauftritten gemessen werden kann. Entscheidend ist, ob es gelingt, Menschen live zu begeistern – und genau das gelang Nadin Meypo auf beeindruckende Weise. Das Publikum sang mit, feierte jede ihrer Moderationen und machte deutlich, warum sie inzwischen bei so vielen Veranstaltungen zu den absoluten Publikumslieblingen zählt.
Mit ihrer Natürlichkeit, ihrer Nähe zu den Gästen und ihrer ansteckenden Lebensfreude war sie weit mehr als nur Moderatorin des SchlagerSommers. Sie war Gastgeberin, Entertainerin und das emotionale Herz der Veranstaltung. Insgesamt stand sie 18 Mal auf der Bühne – und jede einzelne Minute war geprägt von Energie, Charme und echter Leidenschaft.
Wer den SchlagerSommer erlebt hat, weiß: Qualität entsteht nicht im Fernsehstudio, sondern dort, wo Künstler ihre Fans unmittelbar erreichen. Genau das hat Nadin Meypo an diesem Abend eindrucksvoll bewiesen.
Dann betrat Stefan Mross die Bühne – und verwandelte den Seepark endgültig in ein Tollhaus. Viele Besucher waren sich nach seinem Auftritt einig: So energiegeladen hat man Stefan Mross lange nicht mehr erlebt. Mit Charme, Witz, musikalischer Klasse und einer unglaublichen Spielfreude zeigte er einen Auftritt voller Leidenschaft. Nach dem angekündigten Ende seiner ARD-Sendung hatte man fast den Eindruck, als würde ihn diese Situation zusätzlich motivieren. Wer ihn an diesem Abend erlebte, spürte, wie sehr er die Bühne liebt. Minutenlange Begeisterung und Standing Ovations waren der verdiente Lohn.
Mit Francine Jordi folgte pure Schweizer Klasse. Charmant, professionell und mit beeindruckender Leichtigkeit zog sie das Publikum in ihren Bann. Nicht, weil sie die Lauteste war – sondern weil sie mit einer Selbstverständlichkeit und Qualität auftritt, die nur große Künstlerinnen auszeichnet.
Den traditionellen Schlusspunkt setzte schließlich Markus Wolfahrt. Gemeinsam mit Nadin Meypo eröffnete er seinen Auftritt mit dem Duett „Tasse Kaffee“, bevor ein wahres Hitfeuerwerk folgte. Erst an diesem Abend wurde vielen wieder bewusst, wie viele unvergessene Klassiker die Klostertaler über Jahrzehnte geschaffen haben. Song für Song sang der gesamte Seepark mit.
Ein Finale voller Gänsehaut
Zum großen Abschluss versammelte Nadin Meypo noch einmal alle 17 Künstler auf der Bühne. Gemeinsam erklang „Ciao d’Amore“. Wunderkerzen leuchteten, Künstler lagen sich in den Armen und viele Besucher hatten Tränen in den Augen. Es war einer dieser seltenen Momente, in denen Bühne und Publikum zu einer einzigen großen Familie verschmolzen.
Fast schon nebenbei gelang den Organisatoren eine weitere beeindruckende Leistung: Trotz 17 Künstlern, zahlreicher Moderationen, Umbauten und eines über 6,5 Stunden dauernden Programms betrug die gesamte Verzögerung am Ende lediglich drei Minuten und dreißig Sekunden – ein Beleg für perfekte Vorbereitung, professionelle Abläufe und ein Team, das bis ins Detail harmonierte.
Ein Festival, das Lust auf mehr macht
Rund 1.500 Besucher, traumhaftes Sommerwetter, über 200 VIP-Gäste, 17 Künstler und unzählige emotionale Momente machten den SchlagerSommer 2026 zu einem der beeindruckendsten Open-Air-Schlagerevents des Jahres. Wer an diesem Abend im Seepark Pfullendorf dabei war, nahm weit mehr mit nach Hause als nur schöne Erinnerungen an ein Konzert. Er erlebte einen Tag voller Musik, Freundschaft, Respekt und echter Emotionen.


