Für Ralph Morgenstern ging mit der Teilnahme an der vierten Staffel von Die Verräter ein Wunsch in Erfüllung. Im RTL-Interview verrät der Schauspieler und Moderator, dass er das Format von Beginn an verfolgt hat und deshalb sofort zugesagt hat, als die Anfrage kam!
Ralph Morgenstern outet sich als „Die Verräter“-Fan
„Ich bin Fan der ersten Sekunde. Ich kannte zwar das Gesellschaftsspiel nicht, ich kenne nur die RTL-Version mit den ganzen Kollegen und finde das großartig. Ich habe sofort von Anfang an gesagt: Wenn ich da mal gefragt werde, mache ich sofort mit.“
Zur Vorbereitung schaute sich Morgenstern alle bisherigen Staffeln an. Welche Erkenntnis er daraus mitnahm, erklärt er im RTL-Interview: „Ich bin zu der Schlussfolgerung gekommen, dass man sich keinen Plan vorher machen kann. Da prallen 18 Pläne und eine Moderatorin aufeinander. Da komme ich mit meinem Plan durcheinander.“ Deshalb entschied er sich, das Spiel Tag für Tag auf sich zukommen zu lassen…
„Ich habe mich entschlossen, meine Pläne praktisch nachts im Hotel zu machen, den ganzen Tag noch mal Revue passieren zu lassen und dann zu reagieren.“ Auch die Spiele innerhalb der Show blieben ihm besonders in Erinnerung: „Das ist wie Spiel ohne Grenzen. Diese ganzen Spiele zwischendurch machen unheimlich viel Spaß. Sie stärken auch das Wir-Gefühl.“
Ralph Morgenstern: „Das Loyale liegt mir mehr“
Welche Rolle ihm persönlich mehr liegt, beantwortet Morgenstern im RTL-Interview ohne Zögern: „Das Loyale liegt mir mehr, weil ich auch nicht gerne lüge. Ich kann mir das alles gar nicht merken. Da müsste ich Notizen machen, damit ich weiß, wem ich was erzählt habe. Das ist mir zu anstrengend.“
Warum das für ihn als Schauspieler trotzdem kein Widerspruch ist, erklärt er ebenfalls: „In der Rolle kann ich natürlich ganz viel machen. Aber als Privatperson ist mir das zu viel.“
Was ihn an Die Verräter besonders fasziniert, beschreibt Morgenstern so: „Mit Menschen ins Abenteuer zu gehen, die man nicht kennt, ist ja das Aufregende. Das ist für mich Abenteuer.“ Über das Miteinander der Kandidaten sagt er im RTL-Interview: „Mich interessiert eher das Zwischenmenschliche. Man muss die Leute irgendwie analysieren, aber das kann man gar nicht, weil ich die nicht kennt. Dafür brauche ich Zeit.“ Mit einem Mitspieler tat er sich dabei besonders schwer. „Wir hatten so überhaupt nichts miteinander zu tun. Ich bin kein Fußballmensch und Max Kruse ist Fußball. Ich hatte mit ihm einfach keine Themen.“
Auch die Perspektive der Zuschauer macht für ihn den besonderen Reiz des Formats aus. „Der Zuschauer ist der Mitwisser. Der Zuschauer weiß alles und wir, die spielen, wissen das ja nicht.“ Auf seine Menschenkenntnis angesprochen, antwortet Morgenstern im RTL-Interview selbstkritisch: „Ich habe eine sehr schlechte Menschenkenntnis. Ich brauche da immer etwas länger, weil ich selber sehr offen bin. Ich kann ja nicht lügen.“
Eines stand für ihn während der gesamten Teilnahme aber fest: „Wenn ich schon mal dabei bin, möchte ich natürlich auch so weit kommen wie möglich. Wenn jemand sagt, er will in der ersten Folge rausfliegen, dann lügt er.“



