Beatrice Egli zeigt sich bei Tourauftakt so groß und zugleich persönlich wie nie – und mit leisen Momenten, die tief berührten

Beatrice Egli zeigt sich bei Tourauftakt so groß und zugleich persönlich wie nie – und mit leisen Momenten, die tief berührten
Exklusiv
XXL-Bericht zum Auftakt der Tour!
© Kevin Drewes / Schlagerpuls.com

Zugleich die größte Show ihrer Karriere zu liefern und sich dabei doch zugleich nahbarer denn je zu sein – genau das schaffte Beatrice Egli beim Auftakt der „Tanzen – Lachen – Leben“-Tour heute am 25.09.26. Zum mittlerweile siebten Mal in ihrer Karriere ist die Schlagersängerin auf Tour, zeigte jedes Mal eine Weiterentwicklung – was die Show angeht, aber auch sie selbst. Beatrice Egli ist längst eine gereifte Künstlerin, die voran geht, die ein Vorbild ist. Und genau das bewies die Schweizerin an diesem Abend eindrucksvoll. In einer Show voller spektakulärer Inszenierungen, aber auch voller Herz – in der gerade die leisen Lieder tief berührten. Schlagerpuls.com war live beim bewegenden Auftakt dabei und verrät Euch alle Highlights dieses magischen Abends!


Beatrice Egli feiert Tourauftakt: Schon das Intro fuhr ganz groß auf

Riesige Scheinwerferstrahlen fluteten die Halle immer wieder in bunte Lichter, links und rechts auf den Monitoren war Beatrice auch hautnah bis auf den letzten Rang zu sehen und zentral waren es drei weitere Monitore, die die Performances untermalten – Semmel Concerts bot Beatrice Egli für ihre erste gemeinsame Tour eine ganz große Kulisse. Dazu sind erstmals zwei Tänzerinnen mit dabei – das alles ist viel mehr als nur ein Mehrwert. Es ermöglicht vor allem, dass die Künstlerin sich mehr denn je entfalten kann – und genau diese startete mit einem Opening, dass die Fans wahrlich „Voll unter Strom“ setzte! Anschnallen, festhalten und gespannt sein – wir verraten Euch, was der Tourauftakt von Beatrice Egli für eine wunderschöne, emotionale und mitreißende Achterbahnfahrt war…

Der Bass dröhnte, Blitze schossen auf den riesigen LED-Leinwänden – und dann betrat unter frenetischen Jubel der Star des Abends die Bühne: Beatrice Egli. Mit „Voll unter Strom“ legte sie einen Auftakt hin, der umhaute. Mit „Sternendiebe“ ging es direkt mit Vollgas weiter, schon bei „Was geht ab“ gab es kein Halten bei den Fans mehr. Das war wirklich nicht normal, was hier schon kurz nach Beginn los war – ein erstes Vorzeichen, dass diese Show alles bisher toppen sollte…

Große Arragements lassen Lieder in ganz neuem Glanz erscheinen

Und natürlich dürfen auf der Tour, die definitiv auch bisher persönlichste ist, nicht die prägendsten Lieder fehlen – wie „Terra Australia“, der durch Beatrice Eglis Auszeit in Australien entstand. Dieser wurde imposanter denn je auf der Tour inszeniert – ein Musterbeispiel für die grandiosen Arrangements, die die Band um den musikalischen Leiter Martin Zjaja ablieferte. Dazu trugen natürlich ganz klar Beatrice Eglis Backgroundchor Ann Jost und Cristóbal bei.


Beatrice Egli liefert mit Hymne für ihre Heimat eine Sternstunde der Show

Ja, Beatrice Egli hat viel gesehen und auch einige Mutausbrüche gebraucht, um zu reifen. Sie ging oft neue Wege, entwickelte sich – doch verlor nie ihre Bodenständigkeit. Dank ihren Wurzeln, ihrer Familie – und mit „Zyt zum Heicho“ macht sie genau diesen Wurzeln auf der Tour eine Liebeserklärung, die tief unter die Haut ging. Die Hymne sang sie beim Auftakt wie gewohnt in Schweizerdeutsch – und dennoch verstand jeder im Saal, was Beatrice da sang. Weil der Song eine Kraft und Wirkung hat, die unmissverständlich sind. Zudem gab es mit „Liächtermeer immer meh und meh“ noch einen weiteren, bisher unveröffentlichten Titel in ihrer Muttersprache – der als Feature mit Schwiizergoofe auf der Heimat-Edition vom Album „Hör nie auf damit“ erscheinen wird. Wir tippen mal auf eine gemeinsame Premiere beim Tourstopp in Zürich. Dass es welche geben wird, das verriet sie uns schon vor wenigen Wochen im Exklusiv-Interview.

Beatrice Egli zeigt sich so persönlich wie noch nie

Mit dem Mitsing-Garanten „Volles Risiko“ ging es wenig später bei diesem Auftakt weiter – danach erklärte Beatrice dann auch, warum sie so risikofreudig ist: „Wenn man mutig ist, dann liegt das daran, dass man tiefe Wurzeln hat, die einen ganz viel Selbstvertrauen und Vertrauen schenken“, machte die Künstlerin klar. Damit leitete sie den nächsten Song ein: „Herzstapfen“, bei dem die eingeschickten Fotos der Fans gezeigt wurden… ehe es mit weiteren Bildern zurück in ihre eigene Vergangenheit ging. Mit „Bros“ – eine Liebeserklärung an ihre drei Brüder. Dazu wurden auf der Leinwand viele private Aufnahmen gezeigt – etwa, wie die kleine Beatrice daheim mit ihren Brüdern singt. Mehrmals ging ein „Ohhh“ durchs Publikum – das Strahlen hatte sie schon damals zweifellos.


Beatrice Egli erweckte bei Tourauftakt lang vergessene Herzensstrahlen bei ihren Fans

Und jetzt stand hier auf der Bühne eine reife Frau, mittlerweile 38 Jahre alt, auf die ihre Brüder und ihre Eltern so stolz sein dürfen. Schon lange ist Beatrice Egli ein Vorbild – und auch wie ein Leuchtturm. Denn auch wenn – wie sie wenig später im Konzert betonte – manche verwundert sind, warum sie immer so fröhliche Lieder singt, ist gerade das, was die Sängerin auch ausmacht. Beatrice Egli erweckt die Herzensstrahlen in den Menschen, die sie noch in ihrer Kindheit hatten. Sie gibt den Menschen, wenn auch nur für ein paar Stunden, eine Ablenkung von all dem da draußen. Und öffnet sich dabei bei dieser Tour mehr denn je – etwas, was sie allgemein in ihrer Karriere auch erst lernen musste, wie sie gesteht. Die Öffentlichkeit ist auch eine große Last – vor allem, wenn man wie Beatrice über Nacht – durch den Sieg bei DSDS – zum Star wird.

Beatrice Egli: Dieser Song ging tief ins Mark

Bewusst nimmt sich Beatrice dabei auf dieser Tour Zeit, Songs zu singen, die sonst keinen Raum erhalten. Wie eben „Herzstapfen“ oder auch wie ein Song, der ganz tief unter die Haut ging: „Leise Lieder“. Bevor sie diesen beim Tourauftakt performte, berichtete Beatrice Egli, dass sie die Nachrichten und Briefe ihrer Fans genau liest. Und daraus manchmal Songs wie „Leise Lieder“ – in dem es um häusliche Gewalt geht – entstehen. Starker Tobak. Für diese Performance blieb Beatrice Egli im Schatten hinter der mittleren Leinwand, die Notenblätter eines Klaviers prägten das Bühnenbild. Schon im Interview kurz vor Tourstart verriet uns Beatrice, dass sie lange nicht den Mut hatte, diesen Song zu singen: „Ich glaube, auch das machen die Jahre aus, dass ich selbstbewusster geworden bin – und vor allem auch meine Stimme als Person des öffentlichen Lebens nutzen kann. Deswegen habe ich mich diesem Song angenommen. Jetzt ist die Zeit, diesen leisen Song laut zu machen.“


Beatrice Egli: Inszenierungen auf absoluten Top-Niveau

Und hier sind wir bei einem Herzstück der Show angekommen. Die Untermalung durch die Leinwände und die Lichttechnik. Wie etwa bei „Magisch“, bei dem Beatrice die Band eng um sich scharrte und sie mitten im großen Scheinwerferlicht stand. Oder auch bei „Vollmond“. Das war absolute Spitzenklasse! Genau wie die Choreographien, die es so noch nie bei Beatrice gab. Gemeinsam mit ihren zwei Backgroundtänzerinnen Kim und Anne, die Beatrice immer wieder links und rechts zur Seite standen. Diese Choreophrahien sind ein enormer optischer Mehrwert und bringt die Konzerte von Beatrice auf ein ganz neues Level. Dazu kommen die neuen Arrangements für die Tour, die auch altvertraute Lieder ganz neu erscheinen lassen. Wie bei „Verlieb dich nicht ohne mich“ und vor allem bei „Au Revoir“ – der für uns eine DER großartigsten Inszenierungen des Abends darstellte: Während Beatrice Egli sich erneut umzog, wurde das Bühnenbild komplett in Rot getaucht – während nur die Zierharmonika ganz im Vordergrund stand, der Rest der Band hielt sich bewusst mit ihren Klängen im Hintergrund… dann wurde das Schlagzeug dominanter, der Vorhang ging auf… es folgten Piano-Klänge – und dann erschien Beatrice in der Mitte. Und sang „Au Revoir“. Ganz, ganz großes Kino!

Auch das Club-Feeling kam natürlich nicht zu kurz

Das Publikum wurde ohne Frage in einen Rausch an diesem Abend versetzt – und kam voll auf seine Kosten. So fehlten natürlich auch Mitsing-Hits wie der Song, mit dem alles anfing, nicht: „Mein Herz“. Und genau das machte die Show auch aus – diese Mischung aus leisen Liedern und eben Party pur. Die Auswahl aus 13 Jahren Beatrice Egli wurden hervorragend getroffen. Als nach „Mein Herz“ und „Hör nie auf damit“ dann die Zugabe mit einem Medley aus „Verboten gut“ und Alibi“ folgte, ließ die Lichttechnik nochmal richtig die Muskeln spielen. Und Beatrice holte auch alles ihrer Stimme heraus – was sich gerade ganz am Schluss bei „Ja zum Leben“ zeigte. Chapeau, liebe Beatrice!

Damit endete ein Abend voller bewegender Momente und voller starker Botschaften, die ein ganz großes Gemeinschaftsgefühl in jeden auslösten. Es wurde getanzt, gelacht und jeder Moment gelebt – gemeinsam. Und ist es nicht gerade das, was wir auf dieser Welt mehr brauchen? Mehr Zusammenhalt – und auch mehr Zuhören. Denn wir sind nicht allein – egal, was passiert. Das zeigt Beatrice Egli mit ihrer neuen Show eindrucksvoll.

Tickets für alle weiteren Termine dieser außergewöhnlichen Tour erhaltet ihr DIREKT HIER!

Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

Chefredakteur

Kevin Drewes ist seit über 10 Jahren im Schlager unterwegs und bringt als Chefredakteur seine ganze Erfahrung und Leidenschaft mit hinein. Kein anderer kann solch eine Expertise wie er vorweisen.

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