Michael Naseband blickt auf „Sommerhaus der Stars“-Teilnahme zurück: „Einfach nicht genug gestritten“

„Sommerhaus der Stars“: Michael Naseband & Shelly – Steckbrief vom Paar
Ehrliche Worte!
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Neben Julian F. M. Stöckel fehlte auch Michael Naseband überraschend beim „Sommerhaus der Stars“-Wiedersehen. Nachdem Julian im exklusiven Interview mit Schlagerpuls.com ehrliche Kritik an der Produktion der Reality-Show übte, hakten wir jetzt beim ehemaligen K11-Star nach. Dabei blickte er im Interivew mit uns offen auf die Teilnahme am „Sommerhaus“ zurück und betonte, warum die Show nicht die Richtige für ihn war!


Schlagerpuls.com: Michael, ihr wart beim „Sommerhaus“-Wiedersehen nicht dabei. Wie war das für dich?

Michael Naseband: „Das ist natürlich nicht schön, wenn man nicht dabei sein darf und gibt einem auch zu denken. Aber letztendlich ist es eine Entscheidung der Produktionsfirma. Aber ganz ehrlich… lohnt es, sich darüber aufzuregen?! Ich habe es für mich abgehakt.“

Schlagerpuls.com: Wie hast du reagiert, als du wusstest, dass du nicht zum Wiedersehen eingeladen wirst?

Michael Naseband: „Ich habe es ehrlich gesagt nicht verstanden, weil wir ja auch ein Part of the Game waren und mitwirkten. Auch wenn wir nicht so lange dabei waren. Es ist halt eine Entscheidung, die aus irgendwelchen Gründen auch immer getroffen wurde. Vielleicht haben wir nicht genug gestritten.“


Schlagerpuls.com: Wart ihr im Nachhinein froh, so früh rausgeflogen zu sein? Nachdem was da alles abging?

Michael Naseband: „Es ist immer doof, wenn man als Erster ausscheidet. Das möchte natürlich keiner. Ich wusste, dass wir das Game nicht gewinnen werden. Am Ende war es knapp, aber Alex und Hatti lagen in dem Spiel dann doch vorne. Jeder will halt gewinnen, aber uns ist dadurch auch vieles erspart geblieben.“

Schlagerpuls.com: Hattet ihr das Gefühl, dass du als Schauspieler und auch weil ihr nicht aus der Reality-Bubble kommt, ein Stück weit ausgegrenzt wurdet?

Michael Naseband: „Die Reality-Leute kennen sich natürlich aus anderen Formaten und haben auch einen anderen Umgang miteinander. Die wissen, wie es läuft. Wir sind da ehrlich rangegangen an die Geschichte. Wir hatten auch keine Lust, irgendwie jemanden zu verarschen oder Spielchen zu spielen. Ich glaube, es hat wenig damit zu tun, ob man Schauspieler, Reality-Star oder sonst was ist – sondern ich glaube, dass wir einfach nicht genug gestritten haben. Aber das ist auch im Privatleben bei uns so. Ich streite eigentlich nicht gern… ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch und deswegen war das vielleicht das falsche Format für mich.“


Schlagerpuls.com: Würdest du denn nochmal in eine Reality-Show gehen? Promi Big Brother hat dir ja letztes Jahr ganz gut gefallen, oder?

Michael Naseband: „Promi Big Brother fand ich von den Leuten her – und auch von allem Drum und Dran – wirklich niveauvoller. Ich fand es aber trotzdem härter, weil es nicht viel zu Essen gab und die Räumlichkeiten beschränkt waren. Das Sommerhaus war in der Hinsicht schon anders. Alles in allem fand ich Promi Big Brother auf eine gewisse Art und Weise aber angenehmer.“

Schlagerpuls.com: Gibt es Formate, in denen du dich als Nächstes siehst? Oder vielleicht auch welche, die du die ausschließen würdest?

Michael Naseband: „Es kommt immer ganz drauf an, ich mache da immer eine Einzelfallprüfung. Es gibt natürlich auch Anfragen für andere Formate und auch Sachen, die ich schon abgelehnt habe. Aber das entscheide ich ganz individuell. Es muss zudem auch zu meinem Zeitplan passen. Ich habe ja mit meinem Sohn einen großen Biergarten in Düsseldorf. Das ist schon sehr viel Arbeit. Da geht das in der Hauptsaison eigentlich gar nicht, das muss schon irgendwie immer passen.“

Schlagerpuls.com: Da hast du also deinen Lebensmittelpunkt gefunden?

Michael Naseband: „Ja. Wir hatten zwar schon mal eine Gastronomie in Düsseldorf, bis wir sie dann abgegeben haben. Aber derjenige, der sie übernahm, machte sie dann kaputt. Aber so ist es halt in der Gastronomie. Es laufen halt viele schwarze Schafe rum und ich wollte eigentlich auch gar keine Gastronomie mehr machen. Weil es sich eben oft nicht auszahlt. Aber jetzt haben wir einen Biergarten in Düsseldorf in echt toller Umgebung. Das ist einfach super, da bin ich sehr gerne und schaue, dass ich es zusammen mit meinem Sohn vorantreibe.“

Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

Chefredakteur

Kevin Drewes ist seit über 10 Jahren im Schlager unterwegs und bringt als Chefredakteur seine ganze Erfahrung und Leidenschaft mit hinein. Kein anderer kann solch eine Expertise wie er vorweisen.

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