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Marie Wegener kritisiert DSDS-Staffel und zieht Vergleich zu „The Voice of Germany“: Vor allem DAS bedauert sie!

Marie Wegener kritisiert DSDS-Staffel und zieht Vergleich zu „The Voice of Germany“: Vor allem DAS bedauert sie!

Offene Worte!

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© Kevin Drewes / Schlagerpuls.com

Marie Wegener war mit 16 Jahren in der 15. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ die zu dem Zeitpunkt jüngste Gewinnerin der Casting-Show und geht längst ihren eigenen Weg, begeisterte so kürzlich mit dem sehr persönlichen Song „Krieg mit mir selbst“. Natürlich beobachtet sie aber auch die Entwicklung von DSDS und fand auf Instagram kürzlich deutliche Worte. Wir trafen Marie wenige Tage danach bei der Premiere vom Musical „Rudolf – Der letzte Kuss“ im Festspielhaus Neuschwanstein, wo sie im exklusiven Interview nachlegte. Und vor allem eines sehr an der Entwicklung der Show bedauerte…



Schlagerpuls.com: Marie, du hast kürzlich auf Instagram deutliche Kritik an DSDS geübt. Was hat dich dazu bewogen? Du hast da auf jeden Fall den Menschen aus der Seele gesprochen, wie die Kommentare deutlich machen…

Marie Wegener: „DSDS ist ein Format, dass es jetzt schon seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt. Die erste Staffel mit Juliette Schoppmann… da war ich noch klein. Das war da noch so riesig. Auch bei uns, als ich dabei war. Die Leute haben es geliebt, sie haben eine Bindung zum Kandidaten aufgebaut. Bei den Live-Shows haben mich so viele angesprochen, weil sie mich schon kannten. Das ist so schade, dass es so runtergekürzt wurde alles. Ich sage nicht, dass die Künstler schlecht sind. Die sind toll. Ich würde mir wünschen, dass es für die Künstler wieder größer gemacht wird. Das ist krass, dass viele da genau so denken, wie ich.“

Schlagerpuls.com: Wie sehr bedauerst du es, dass da nur noch so wenig Zeit für die Kandidaten auch bleibt?

Marie Wegener: „Es ist jetzt auch eine Reality-Show gemacht worden, die ich tatsächlich nicht verfolgt habe – die finde ich auch nicht schlimm, aber es nimmt den Fokus dieser Sendung weg. Es geht ja darum, einen neuen Künstler zu finden… jemanden, der singen kann und das Ganze drum herum. Es gibt ja Realityshows wie Sand am Meer, ich verstehe auch den Hintergedanken. Aber trotzdem geht dadurch verloren, dass es eine Gesangsshow ist. Wenn man das mal mit ‚The Voice of Germany‘ vergleicht… da gäbe es sowas nicht. Da ist der Fokus voll auf Musik.“



Schlagerpuls.com: Das heißt, du bist also auch einer von vielen, die das neue Konzept nicht so gut finden?

Marie Wegener: „Ich finde, dass man es besser machen könnte. Man sieht es ja auch an den Einschaltquoten. Die Leute vermissen den Bezug zu den Kandidaten. Das ist ja klar, weil man ja Fan werden. Man will ja wird eine Bindung aufbauen. Das geht durch dieses Konzept ein bisschen verloren.“

Schlagerpuls.com: Du wünscht dir also, dass es ein bisschen mehr back to the Roots geht?

Marie Wegener: „Ich wünsche mir, dass es ein bisschen mehr back to the Roots, dass es wieder ein bisschen länger geht. Wir hatten damals Auslandsrecalls. Das sind teilweise ja auch superjunge Leute. Ich war damals ja auch erst 16. Und ich finde dieses Erleben von den Zuschauern, dass sie auch sehen, dass der Künstler wächst, sehr wichtig. Dass die Künstler die Möglichkeit haben, sich wirklich von Show zu Show zu beweisen und nicht die ganze Staffel in zwei Monaten zu verpacken. Das ist natürlich viel zu kurz, um das aufzubauen.“

 

Ehrliche Worte von Marie Wegener, die damit voll den Nerv vieler Zuschauer trifft! Stark, dass sie sich so offen und fair äußert!

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