Mit seinem aktuellen Song „Aloe Vera“ sorgt Julian Reim bei seinen Auftritten für Stimmung – der Titel kommt richtig gut an. Doch wie entstand er? Als wir Julian im exklusiven Interview darauf ansprachen, enthüllte der Künstler: Es ist der erste Song, den er gemeinsam mit seinem Vater Matthias Reim schuf!
Schlagerpuls.com: Julian, was hat dich zum neuen Song „Aloe Vera“ inspiriert?
Julian Reim: „Ich war mit meinem Dad in Italien für einen Kurzurlaub in so einem kleinen Häuschen. Wir haben nichts anderes gemacht, als baden zu gehen und abends Schach gegeneinander zu spielen. Und da stand auch eine Akustikgitarre rum – die nahm ich mir und plötzlich hatte ich die Akkordfolge.
Dann schaute ich in meine Notizen, in der eine Liste mit Wörtern ist, die ich unbedingt gern mal in Songs hätte. Darunter ganz fett an erster Stelle: Aloe Vera.
Das hat so gut in die Melodie reingepasst, die ich im Kopf hatte. Der Text stellte sich dann fast allein zusammen, mir kamen Erinnerungen an Dates, die falsch gelaufen sind, an Treffen, bei denen ich auf mehr hoffte und auch an viele schönen Erinnerungen. Mir kam die Frage auf ‚was wäre das denn gewesen, wenn all diese Dates perfekt gelaufen wären und das alles im perfekten Setting wäre?‘.“
Schlagerpuls.com: Ich habe gesehen, dass auch Birgid Jansen im Background beteiligt ist?
Julian Reim: „Ja, und Leslie. Mit ihnen habe ich mich auf der Tour meines Vaters angefreundet. Als ich den Song in Hamburg aufnahm, kam Birgid vorbei und bot an, noch die Chöre zu machen. Das ging dann bis tief in die Nacht, bis alles eingeplant und reingearbeitet war. Aber der Song war noch nicht ganz rund, daher habe ich ihn Matthias geschickt. Er hat ‚Aloe Vera‘ dann gemischt und gemastert – weil auch er an den Song glaubte. Das ist der erste Titel, an dem Matthias mit mir zusammengearbeitet hat. Seine Idee war es auch, dass ich ‚Aloe Vera‘ statt ‚Euphorie‘ auf der Tour von ihm singe.“



