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„Immer wieder sonntags“ startet in letzte Saison: Zwischen Trauer und Unverständnis – so reagieren die Schlagerstars

„Immer wieder sonntags“ startet in letzte Saison: Zwischen Trauer und Unverständnis – so reagieren die Schlagerstars

Sie stehen geschlossen hinter der Show und Stefan!

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© Kevin Drewes / Schlagerpuls.com

An diesem Wochenende steht der Auftakt von der letzten „Immer wieder sonntags“-Saison an. Damit beginnt das Ende einer Ära. Einer Sendung, deren Ende völlig überraschend war – und natürlich in der Schlagerwelt ein sehr großes Thema war. Die Sendung ist eine der letzten Schlager-Shows im deutschen Fernsehen und hatte über Jahrzehnte hinweg mit Stefan Mross einen Moderator, den es so nur einmal gibt… der nicht passender dafür sein könnte. In den letzten Wochen äußerten sich einige langjährige Weggefährten von ihm in Interviews mit Schlagerpuls.com zum „Immer wieder sonntags“-Aus zu Wort. SO waren die Reaktionen…



Olaf Berger: Stefan Mross „war die Topbesetzung

Besonders emotionale Worte fand Olaf Berger. Der Sänger, der die Sendung bereits seit den Zeiten von Max Schautzer kennt, sagte gegenüber Schlagerpuls.com offen: „Ich will es noch gar nicht wahrhaben. Ich bin total traurig.“ Vor allem der Gedanke an seinen letzten Auftritt falle ihm schwer: „Ich habe richtig Angst vor meinem letzten Gastspiel.“ Mit Blick auf Moderator Stefan Mross erklärte Olaf außerdem: „Für ihn tut es mir wahnsinnig leid.“ Gleichzeitig lobte er dessen Arbeit und betonte: „Das war die Topbesetzung.“ Ohne Stefan Mross könne er sich die Sendung kaum vorstellen.

Patrick Lindner sorgt sich vor allem um eine Zielgruppe

Auch Patrick Lindner blickt mit Sorge auf das Aus von „Immer wieder sonntags“. Besonders denkt er dabei an die vielen treuen Zuschauer, für die die Sendung ein fester Bestandteil des Sonntags war. „Auch ältere Leute in Einrichtungen, die sich jeden Sonntag drauf gefreut haben“, erinnert er. Die Entscheidung bezeichnet er als „ganz fatal“ und warnt davor, den Schlager im Fernsehen immer weiter zurückzudrängen. Mit Blick auf erfolgreiche Formate wie den „Schlager-Spaß“ hofft Lindner deshalb: „Da kann man nur hoffen, dass sie das im Auge behalten.“



Markus Mörl: „Das Metier darf einfach nicht untergehen – und es wird auch nicht untergehen“

Auch Markus Mörl reagierte mit deutlichen Worten. Die NDW-Ikone sprach gar von einem „Skandal in der ARD“ und erinnerte an die besondere Stimmung vor Ort: „Das war immer ein echtes Happening.“ Für ihn sei völlig unverständlich, warum eine Sendung mit treuem Publikum eingestellt werde. Sein klares Fazit: „Man sollte an den Kunden dranbleiben.“ Gemeint sind ganz klar die Zuschauer, die Woche für Woche einschalten. Markus ergänzte: „Wenn die das gerne schauen und die Quoten stabil sind, dann sollte man es auch weiterlaufen lassen.“ Zudem warnte er davor, den Schlager aus dem Fernsehen zu verdrängen: „Das Metier darf einfach nicht untergehen – und es wird auch nicht untergehen.“

Anita Hofmann mit besonders einfühlsamen Worten zum „Immer wieder sonntags“-Aus

Anita Hofmann sieht die Entwicklung ebenfalls kritisch. Die herzliche Sängerin machte deutlich, dass mit dem Verschwinden großer Schlagershows auch wichtige kulturelle Treffpunkte verloren gingen. Formate wie „Immer wieder sonntags“ seien für viele Menschen ein Stück Heimat und würden Generationen verbinden. Deshalb richtete sie ihren Appell sogar an Politik und Verantwortliche im Medienbereich.

Ronja Forcher will jeden Moment noch genießen

Mit gemischten Gefühlen blickt auch Ronja Forcher auf die kommende und zugleich letzte Saison der Sendung. Der „Bergdoktor“-Star sagte offen: „So traurig ich bin, dass es wohl das letzte Jahr sein wird, so sehr werde ich diesen Sommer noch genießen.“ Gleichzeitig wolle sie jede einzelne Sendung bewusst erleben. Über das Ende des Formats meinte sie außerdem: „Es ist immer sehr schade, wenn etwas zu Ende geht.“ Gerade deshalb wolle sie die verbleibende Zeit mit Dankbarkeit genießen.



Andy Borg ist der Fels in der Brandung im Sterben der Schlager-Shows

Mit Blick auf die Entwicklung im TV sagte uns Andy Borg: „Eine Sendung nach der anderen, die bei den Zuschauern so beliebt sind, bricht weg.“ Umso wichtiger ist es für ihn, den Fans weiterhin eine Heimat zu bieten. Über seinen „Schlager-Spaß“ erklärte er: „Wir können den schönen alten Schlagern und Oldies, den Künstlerinnen und Künstlern und vor allem allen, die diese Musik so sehr mögen wie ich, noch eine musikalische Heimat anbieten.“

Auch Marco Ventre, Moderator von „Wenn die Musi spielt“, äußerte sein Bedauern über die Entscheidung. Er betonte, dass das Aus der Sendung nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich viele Menschen überrasche. Die besondere Nähe zwischen Künstlern und Publikum sei etwas, das man nicht einfach ersetzen könne. Ebenfalls wahre Worte!



Die Aussagen der Künstler zeigen ein klares Bild: Für sehr viele war „Immer wieder sonntags“ weit mehr als eine Fernsehsendung. Zwischen Wehmut, Dankbarkeit und Unverständnis hoffen alle nun auf einen würdigen Abschied einer Sendung, die den deutschen Schlager über Jahrzehnte geprägt hat.

Wir rufen dazu auf: Schaut mehr denn je die diesjährigen Ausgaben, damit die Quote noch einmal gigantisch wird! Zeigt, dass der Schlager lebt und dass wir zusammenhalten – für den Schlager, der als Kulturgut und als Verbindung für so viele Menschen nicht aussterben darf!

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