Nach dem schmerzlichen Verlust seiner Hannelore hat Heino eine nue Familie gefunden. Im „Nachtcafé“ im SWR spricht der Sänger so offen wie selten über sein Leben mit Helmut Werner, dessen Frau Nicole und dem kleinen Lenny – und darüber, warum sich sein Zuhause heute wieder nach Geborgenheit anfühlt. Dabei äußert der Kultstar in der Talk-Show aber auch Bedauern gegenüber seinem Sohn, zu dem er keinen Kontakt mehr hat…
Heino spricht herzlich über sein neues Familienleben
Es sind oft die kleinen Dinge, die einem Menschen nach einem schweren Verlust wieder Halt geben können. Ein gemeinsames Frühstück. Ein Kind, das „Opa“ sagt. Ein Spaziergang durch den Garten. Oder einfach jemand, der fragt: „Heino, wie geht es dir?“
Für Heino ist genau daraus in den vergangenen Jahren etwas ganz Besonderes entstanden. Nach dem Tod seiner geliebten Hannelore hat der Sänger eine neue Familie gefunden – nicht an ihrer Stelle, aber an seiner Seite. Im „Nachtcafé“ mit Gastgeber Michael Steinbrecher erzählt Heino sehr persönlich davon, wie eng er inzwischen mit seinem Manager Helmut Werner und dessen Familie verbunden ist.
„Hannelore hat mich verlassen, und an dieser Stelle ist jetzt Helmut mit der Nicole und dem kleinen Lenny“, sagt Heino. Und dann folgt ein Satz, der vielleicht mehr über seine heutige Lebenssituation sagt als alles andere: „Und ich muss wirklich sagen: Ich habe den Himmel auf Erden.“
Hannelore vermisse er natürlich noch immer sehr, macht Heino deutlich. Sie bleibt die große Liebe seines Lebens. Doch gleichzeitig sei er heute von Menschen umgeben, die ihm Nähe und Wärme schenken. „Ich vermisse nichts. Ich vermisse natürlich Hannelore, klar, aber ansonsten habe ich den Himmel auf Erden, es könnte mir nicht besser gehen.“
Heino über seinen Manager: „Helmut ist ein Sohn für mich geworden“
Besonders die Beziehung zu Helmut Werner hat sich verändert. Was einst als berufliche Zusammenarbeit begann, ist für Heino längst viel mehr. „Helmut ist ein Sohn für mich geworden“, erzählt der Sänger. Werner sei jemand, der ihm die Wünsche förmlich von den Augen ablese.
„Wir wohnen in einem zwar sehr großen Haus, aber mit drei Generationen zusammen“, erzählt sein Manager Helmut Werner. „Und jeder, der sagt, dass das nicht funktioniert, es funktioniert.“
Es klingt beinahe wie eine moderne Großfamilie – und genau so erlebt es Werner auch. „Und bei uns ist es wunderbar. Es ist im Endeffekt wie im Bilderbuch, schon fast kitschig, auch mit der Alpenkulisse oder so. Aber es ist bei uns eine Familie. Ich bin ein ganz stolz, dass der Heino Teil meiner Familie ist.“
Für den kleinen Lenny ist Heino einfach Opa
Besonders rührend wird Heino, wenn er von Lenny erzählt. Der kleine Junge hat ihm längst einen festen Platz in seinem Herzen gegeben – und Heino ihm umgekehrt einen Platz als Enkel in seinem neuen Familienleben.
„Er sagt erst mal Opa, wenn er mich sieht. Mit Doppel-P“, erzählt Heino schmunzelnd. Und offenbar hat er dem Kleinen auch gleich klargemacht, dass es dabei bleiben soll: „Und das habe ich ihm gesagt, er muss Opa zu mir sagen.“
Dann beschreibt Heino einen ganz normalen Morgen bei der Familie – und gerade diese Normalität scheint für ihn etwas sehr Wertvolles zu sein. „Dann kommt er morgens als Erster, bringt mir die Zeitung, weil er weiß, welche Zeitung ich lese. Und dann, tipp, tipp, haut er wieder ab zu seiner Mutter.“
Später trifft sich die Familie am Frühstückstisch. „Und dann sitzen wir dann auch zusammen am Frühstückstisch, da frühstückt er, dann isst er sein Brötchen, und ich ess mein Brötchen. Und so sind wir zusammen eine schöne Familie.“
Und dann sagt Heino etwas, das besonders berührt: „Also, es ist alles bestens. Ich war nie so glücklich, Hannelore jetzt ausgenommen, wie ich jetzt bin.“
Heino hat keinen Kontakt zu seinem Sohn mehr
Doch so viel Wärme diese neue Familiengeschichte ausstrahlt, so sehr gehört auch eine andere, schmerzhafte Seite zu Heinos Erzählung. Über das Verhältnis zu seinem Sohn spricht der Sänger ebenfalls im „Nachtcafé“. Seit dem Tod Hannelores habe er keinen Kontakt mehr zu ihm.
„Hannelore ist jetzt drei Jahre tot. Und seitdem habe ich meinen Sohn nicht mehr gesehen, nicht mehr gehört, weder Weihnachten noch Geburtstag noch Silvester“, sagt Heino. „Nie gesehen, nichts mehr von ihm gehört.“ Seine Enttäuschung klingt heraus: „Warum soll ich mich um ihn kümmern? Er hat sich nie um mich bemüht.“
Tipp: Auch die aktuelle Doku „Heino – Karamba, Karacho, Kult!“ wirft einen Blick auf diesen Menschen hinter der berühmten Sonnenbrille. Sie erzählt von seiner außergewöhnlichen Karriere, aber auch von den privaten Momenten und den Menschen, die Heino heute begleiten. Unbedingt reinschauen!


