Es sind sehr persönliche Worte, die Claudia Jung bei ihrem Gastauftritt in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ gefunden hat. Rund ein halbes Jahr nach dem Tod ihres Ehemanns Hans Singer sprach die Schlagersängerin offen darüber, wie sie mit ihrer Trauer lebt – und was ihr dabei hilft, Schritt für Schritt nach vorne zu schauen.
Claudia Jung: So sehr trauert sie noch immer um ihren Mann
Dass es dabei gute und schwere Tage gibt, verschwieg die 62-Jährige nicht. „Es gibt Tage, da kann man das gut ertragen, oder einigermaßen gut ertragen. Es gibt Tage, da geht das gar nicht.“
Besonders bewegend: Noch immer greift sie nach ihren Auftritten gedanklich zum Telefon, weil sie ihrem Mann erzählen möchte, wie der Abend war. Doch dieser Moment endet jedes Mal anders als früher. „…was dann ausbleibt.“
Trotzdem ist Hans Singer für sie und ihre Tochter noch immer auf eine besondere Weise präsent. „Wir haben immer das Gefühl: Er ist hinter uns, schaut uns über die Schulter und gibt so von hinten seine Kommentare.“, erzählt Claudia Jung.
Claudia Jung: Ihr Mann machte schon zu Lebzeiten klar, was nach seinem Tod passieren soll
Viel Kraft habe ihr außerdem gegeben, dass ihr Mann schon zu Lebzeiten ganz offen über seine letzten Wünsche gesprochen habe. „Das ist etwas, was uns sehr geholfen hat in der Familie, dass mein Mann wirklich bis zum letzten Moment so klar seine Vorstellungen geäußert und immer gesagt hat, was er möchte, was er nicht möchte.“
Diese Wünsche waren ganz bewusst schlicht. Hans Singer wollte keine Trauerfeier und kein Grab. Stattdessen sollte seine Asche im kleinsten Familienkreis verstreut werden. „Er möchte einfach nur, dass seine Asche verstreut wird von seinen Lieben, sprich von seinen Kindern und mir im kleinsten Kreis.“
Für Claudia Jung war es ein großer Trost, diesen letzten Wunsch erfüllen zu können. Das habe ihr, wie sie im Gespräch sagte, „ungemein“ geholfen.
Wir wünschen Claudia weiterhin von Herzen ganz viel Kraft!



