Ikke Hüftgold verrät: „Kölsche Maid“ ist nur der Anfang – er will seine Acts auch im Karneval etablieren!

Ikke Hüftgold verrät: „Kölsche Maid“ ist nur der Anfang – er will seine Acts auch im Karneval etablieren!
Exklusiv
Das hat er vor!
© Summerfield Records

Ikke Hüftgold blickt im exklusiven Interview mit Schlagerpuls.com auf eine anstrengende, aber sehr erfolgreiche Mallorca-Saison zurück. Kurz nach dem Saison-Closing brachte er mit Rabaue und Calvin Kleinen jetzt den Karnevallssong „Kölsche Maid“ raus, der schon zur Veröffentlichung durch die Decke ging. Uns verriet der Malle-Star, dass er mit seinen Acts ein klares Ziel hat: Im Kölner Karneval anzugreifen!


Schlagerpuls.com: Wie hast du die diesjährige Saison auf Malle erlebt?

Ikke Hüftgold: „Ich bin nach der Saison ziemlich durch, denn es ist natürlich auch immer anstrengend. Ich glaube es geht mir wie fast allen… wir sind froh, wenn dann auch mal der Hammer fällt und dann kommt aber auch die Erkältung. Dann fliegt es dir, weil du es verschleppst und halbkrank zu den Auftritten gerannt bist, auch mal auf die Füße. Jetzt ist aber bis Ende des Jahres ein bisschen Ruhe angesagt. Malle war bei meinen Auftritten extrem, ich glaube ich hatte ausnahmslos Einlassstopp bei meinen Auftritten. Was wohl relativ einmalig bei den Mallorca-Künstlern in diesem Jahr ist – sowohl im Bierkönig als auch im Mega Park. Da bin ich gesegnet vom harten Publikum oder die, die einfach neugierig sind, was Ikke Hüftgold auf der Bühne macht. Ich denke jedes Jahr, es wird weniger oder schlechter, aber ich habe das Gefühl, dass es wieder mein bestes Jahr war. Jetzt freue ich mich jetzt schon auf den Urlaub und das nächste Jahr.“

Schlagerpuls.com: Wie kam es jetzt zum Karnevals-Feature mit Calvin Kleinen und Rabaue?

Ikke Hüftgold: „Mein Freund Massimo Portelli, Deutsch-Italiener und auch Leiter meiner Stiftung ‚Summerfield Kids Foundation‘ ist eine kölsche Frohnatur. Irgendwann hat er durch den Kontakt mit mir, angefangen Texte und Melodien zu schreiben. Vor gar nicht allzu langer Zeit hat er uns diesen Songtext um die Ohren gehauen – auch mit dieser Melodie. Ich habe direkt gesagt ‚geil, das Ding hat Potenzial‘.“


Dabei ergänzt Ikke: „Und da ich ja schon letztes Jahr mit der kölschen ‚Baila Baila‘ den Angriff auf den Kölner Karneval getätigt habe und mein großes Ziel ist, dass wir mit unseren Mallorca-Acts auch im Kölner Karneval… in der Kernzelle, stattfinden, war mein Musikerherz am Pochen. Ich wollte sowieso dieses Jahr ein Karnevalsding abschießen. Ich fragte daher jetzt die Jungs von Rabaue – denn alle anderen haben sich in den letzten Jahren da schwergetan. Die Traditionalisten des Karnevals geben da natürlich Gegenwind, weil sie kein Bock auf uns haben. Dabei gibt es auf Mallorca ja die kölsche Woche – wir sind da ja sehr tolerant. So gibt es nun halt den Angriff – von mehreren Seiten. Es haben ja mehrere Acts nun schon einen Karnevalssong gemacht. Ich glaube, dass ‚Kölsche Maid‘ richtig zündet. Sie hat zu Release einen Katapultstart für diese Jahreszeit hingelegt – über 100.000 Streams auf allen Plattformen insgesamt gesehen. Das ist für eine Karnevalsnummer überragend – aber auch für eine Mallorca-Nummer sehr, sehr gut. Wenn du mal überlegst, wie viele Hörer da aktiv waren, um den Song zu hören.

Ich habe da ein gutes Gefühl, dass es in diesem Jahr eine der Topnummern wird. Da Calvin Kleinen auch gesucht hat, haben wir ihn dazugepackt. Mit einer schönen gerappten Passage. Er ist ja auch Karnevalist durch und durch – das wissen die wenigsten. Und ich habe früher Büttenreden geschrieben, war Redner bei uns im Faschingsverein. Die denken alle, wir haben alle nichts mit Karneval oder Fasching zu tun, das ist aber jedoch auch unser Ding.“


Schlagerpuls.com: Was war dir bei dem Song wichtig?

Ikke Hüftgold: „Mir ist es wichtig, dass man bei einem Karnevalssong auch den Karneval raushört. Dass er auch Zeitgeist hat – deswegen ist er auch auf Beat produziert. Wir wollen gar nicht die Leute mit den Schunkelliedern verstören. Aber wir wollen, dass die Jugend auf der Straße dazu tanzt. Das Ding wird in den Kneipen und auf den Straßen überragend funktionieren – davon bin ich fest überzeugt. Auf einer Karnevalssitzung wird es verbannt werden – da ist es aber auch spannend, wie lange.

Die Karnevalszeit war für mich als kleiner Act früher sehr wichtig, da stattzufinden.  Aber wir sind bei den Gagen in Regionen angelangt, die für kleine Karnevalsvereine wenig Sinn machen. Deswegen machen wir zwei, drei Auftritte mit befreundeten Karnevalsclubs. Die kleineren und günstigeren Künstler sind da aber natürlich froh, dass sie auch in der Karnevalszeit viel unterwegs sind. So hart wie bei den Jungs von Rabaue, die von jetzt bis Anfang März 150 Auftritte machen, ist es bei uns nicht. Dafür haben wir dann den Festivalsommer.“

Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

Chefredakteur

Kevin Drewes ist seit über 10 Jahren im Schlager unterwegs und bringt als Chefredakteur seine ganze Erfahrung und Leidenschaft mit hinein. Kein anderer kann solch eine Expertise wie er vorweisen.

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