Für Giovanni Zarrella brachte der vergangene Samstagabend einen neuen Quoten-Tiefstwert. Die große ZDF-Musikshow erreichte so wenige Zuschauer wie noch nie zuvor. Gleichzeitig war der Samstagabend mit „The Voice of Germany“, „Babylon Berlin“ und weiteren starken Programmen aber auch ausgesprochen gut besetzt. Richtig weh tut derweil die Quote der „STARnacht aus der Wachau“, die es nicht einmal unter die Top 25 am vergangenen Samstag (19.09.26) schaffte. Doch besonders eine Zahl bei Giovanni Zarrella fällt auf – und die wird interessant, wenn man anschließend auf die Konkurrenz schaut…
„Giovanni Zarrella Show“: Besondere Ausgabe blieb bei der Quote hinter den Erwartungen zurück
Die „Giovanni Zarrella Show – Kleine Stars ganz groß“ kam auf 2,37 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 13,2 Prozent. Damit wurde der bisherige Tiefstwert der Show noch einmal unterschritten. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es lediglich 4,7 Prozent, rund 140.000 Zuschauer. Gerade dieser Wert ist auffällig. Ende August hatte die reguläre Ausgabe in dieser Altersgruppe noch 9,1 Prozent erreicht.
Noch interessanter wird die Zahl von 4,7 Prozent, wenn man auf das Programm nebenan schaut. ProSieben setzte parallel auf „The Voice of Germany“. Insgesamt war die Castingshow mit 1,27 Millionen Zuschauern und 6,9 Prozent Marktanteil deutlich kleiner als die ZDF-Show.
Bei den 14- bis 49-Jährigen kam „The Voice“ dagegen auf 11,9 Prozent – den besten Wert der bisherigen Staffel. Rund 350.000 Zuschauer aus dieser Altersgruppe schalteten ein. Damit zeigt sich ein interessantes Bild: Beim Gesamtpublikum hatte Zarrella mit 2,37 Millionen Zuschauern einen deutlichen Vorsprung. Bei den jüngeren Zuschauern war „The Voice“ dagegen wesentlich stärker. Für Giovanni war die Konkurrenz an diesem Abend damit gerade in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen besonders groß. Die Show an sich war klasse, bot mit dem Fokus auf die Kinder auch viel fürs Herz.
„STARnacht aus der Wachau“ in Deutschland überraschend schwach
Auch die „STARnacht aus der Wachau“ hatte am Samstagabend einen bemerkenswerten Quotenunterschied zu bieten. Im MDR-Sendegebiet erreichte die von Barbara Schöneberger und Hans Sigl präsentierte Musikshow lediglich 160.000 Zuschauer und 6,9 Prozent Marktanteil. Das ist ein erschreckendes Ergebnis, das die Show in keinster Weise verdient hat. In Österreich sah es dagegen ganz anders aus: Beim ORF 2 schalteten 475.000 Zuschauer ein. Der Marktanteil lag bei starken 25 Prozent. Mit Verlaub – vielleicht hätte man die Ausstrahlung in Deutschland um eine Woche verschieben sollen. Die Konkurrent war brutal.
Diese Shows waren ebenfalls Teil des großen Quoten-Duells am 19.09.26
Im Ersten startete unterdessen die fünfte und zugleich letzte Staffel von „Babylon Berlin“. Die erste Folge kam auf 2,48 Millionen Zuschauer und 12,9 Prozent Marktanteil und lag damit beim Gesamtpublikum knapp vor Zarrella. Allerdings verlor die Serie im Laufe des Abends Zuschauer. Die zweite Folge kam auf 2,26 Millionen, die dritte auf 2,10 Millionen und die vierte schließlich auf 1,89 Millionen.
Eine kleine Überraschung gab es schließlich beim NDR. „Kaum zu glauben! XXL“ mit Kai Pflaume erreichte 1,45 Millionen Zuschauer und 7,6 Prozent Marktanteil. Damit lag das Quiz bei der Gesamtzuschauerzahl sogar vor allen Privatsendern des Abends. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 4,4 Prozent erreicht.
Unser Fazit: Schon in den vergangenen Monaten blieben die Quoten der „Giovanni Zarrella Show“ für viele hinter den Erwartungen zurück – doch dass es jetzt einen neuen Tiefstwert gab, ist besonders schade. Wir hoffen sehr, dass die nächste Live-Ausgabe am 21.11.26 besser punktet. Dabei tritt sie aber schonmal sicher gegen die „Herzenssache“-Ausgabe vom „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ an…



