Tim Toupet exklusiv über Debatte um Influencer und aktuellen Ballermann-Zoff: „Wohl in manch einem plötzlich ein Schalter losgelegt worden“

Tim Toupet exklusiv über Debatte um Influencer und aktuellen Ballermann-Zoff: „Wohl in manch einem plötzlich ein Schalter losgelegt worden“
Exklusiv
Ehrliche Worte!
© Kevin Drewes / Schlagerpuls.com

Nachdem sich Mallorca-Ikone Tim Toupet in einem Instagram-Video an Realitystar Edith Stehfest wandte und kritisierte, dass sie nun plötzlich auch am Ballermann auftreten will, ging die Post ab. Innerhalb weniger Tage entbrannte eine hitzige Debatte über Influencer am Ballermann unter den Künsltern. Vor allem Mia Julia und Isi Glück gerieten aneinander und hatten Meinungsverschiedenheiten. Dass solch eine Debatte entbrannte, ahnte Tim Toupet nicht, wie er jetzt im exklusiven Interview mit Schlagerpuls.com betonte. Dabei fand er direkte Worte und machte unmissverständlich klar, was er von der aktuellen Diskussion hält!


Schlagerpuls.com: Tim, du hattest dich ja kürzlich auf Instagram sehr ehrlich an Edith Stehfest gerichtet. Kurz danach ist ja in der Mallorca-Szene auf Social Media eine richtige Debatte entbrannt. Hattest du dich eigentlich gezielt an sie gerichtet oder war es auch ein Stück weit allgemeint gemeint?

Tim Toupet: „Nein, das ging schon alles an sie. Edith hat vor einigen Jahren als wir im ‚Sommerhaus der Stars‘ waren, penetrant jeden Tag nur über den Ballermann hergezogen und hat  auch die Beziehung zu meiner Freundin Carina in Frage gestellt – sie hat von morgens bis abends auch gesungen, weil sie ja so eine begnadete Sängerin ist. Sie ist ja auch tatsächlich in einem anderen Bereich als Sängerin unterwegs, aber wie sie über den Ballermann gesprochen hat, das war schon unterirdisch. Ich habe ihr dann auch direkt gesagt, ‚ihr seid für Toleranz und dann müsst ihr das doch auch akzeptieren‘ – weil der Ballermann ist ein lustiger Ort, an dem ganz viele Menschen zusammenkommen und eine gute Zeit haben. Da stehe ich seit 22 Jahren felsenfest dahinter. Sie hatte jedoch einfach immer wieder gegengewettert. Und wenn sie dann aber doch auf einmal am Ballermann auftaucht, dann platzt mir der Kragen.“


Schlagerpuls.com: Wie erlebst du gerade die Debatte um Influencer und Realitystars am Ballermann? Da ist ja richtig was abgegangen plötzlich.

Tim Toupet: „Ich glaube, ich habe da ungewollt etwas losgetreten, was wohl in vielen geschlummert hat. Bei mir ging es wirklich nur gegen die Aussage von Edith Stehfest. Ich stehe seit 22 Jahren wie ein Fels hinter dem Ballermann und vertrete ihn. Das Image ist jetzt mittlerweile ja besser als damals, wo es hieß ‚nur Sauftourismus und Verrückte‘ – und ich halte die Fahne hoch. ‚Ihr müsst da hin, sowas friedliches und lustiges gibt es sonst nirgendwo‘. Deswegen habe ich Edith auch so klar angesprochen – und auch Erik im Nachgang. Weil er hat mir ja auch eine Fake-Beziehung unterstellt und ist mich richtig angegangen – hat aber selber eine Fake-Beziehungen, wie man jetzt gelesen hat. Also sehr lustig eigentlich. Aber da ist wohl in manch einem plötzlich ein Schalter losgelegt worden und jeder musste was sagen. Da ist jetzt tatsächlich ein richtiger Streit unter den Ballermann-Künstlern entstanden. Das war nicht meine Intention, aber ich sage mal so… ein Gewitter bereinigt die Luft. Ich bin jemand, der alles geradeaus direkt sagt. Wenn man sich privat kennt, kann man die einfach mal anrufen. Von Edith und Eric habe ich die Nummer nicht (lacht), aber wenn man unter Künstlerkollegen Probleme hat, würde ich die anrufen und mich mit denen treffen. Aber jeder soll das so machen, wie er meint.“


Schlagerpuls.com: Wie siehst du es allgemein – hast du kein Problem, dass Influencer und Realitystars an den Ballermann kommen, wenn sie es ernst meinen?

Tim Toupet: „Ich finde diese Debatte albern, das muss ich ganz ehrlich sagen. Wir sind alles Influencer. Wenn man mal ganz ehrlich ist, glaube ich, bin ich einer der in der Reihe ganz hinten steht… altersbedingt, weil er sich mit der ganzen Technik nicht so auskennt und auch gar keinen Bock auf Social Media hat. Ich bediene es aber trotzdem, weil es ja zu unserem Job dazu gehört. Aber die jungen Leute sind alle hinter Followern her und messen sich daran. Es wird auch immer gesagt, ‚die Veranstalter gucken, wie viel Follower du hast, dass du gebucht wirst und und und‘. Aber ich weiß echt nicht, was da jetzt für eine Debatte losgegangen ist. Lasst doch jeden dahin kommen und unter dem Strich wird es wie seit 30 Jahren sein. Wenn der Song funktioniert und wenn der Mensch authentisch ist, dann wird er überleben, ansonsten ist er eine Eintagsfliege.“

Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

Chefredakteur

Kevin Drewes ist seit über 10 Jahren im Schlager unterwegs und bringt als Chefredakteur seine ganze Erfahrung und Leidenschaft mit hinein. Kein anderer kann solch eine Expertise wie er vorweisen.

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