Der helle Wahnsinn im Bürgerhaus Bühl! Wieder einmal stand die einzigartige „Schlagernacht – Ganz in Weiß“ an – und was soll man sagen? Der Laden stand Kopf – gegen Ende des Abends rollte gar ein Klavier auf die Bühne, welches eigens aus dem Wohnzimmer von Veranstalter Lothar Böhler in die Halle gebracht wurde… aber von vorn – wir verraten Euch alle Highlights der Sause, die vor Leidenschaft und Herz nur so sprühte…
Eine musikalische Wundertüte voller Überraschungen
In einer wilden Zeit in einer unruhigen Welt wurde das Bürgerbaus Bühl am Samstag, den 06.06.26 zu einem der letzten Fleckchen auf der Erde, in denen die heile Welt noch regiert. Ein Schlagerklassiker jagte den nächsten – verpackt in einer Wundertüte von Musik. So legte nach dem Warm-Up durch Moderator Jan Kunath (der sehr viel positives Feedback für seine Ortskenntnisse als auch TOP Moderation bekam!) Gastgeberin Nadin Meypo gegen 20 Uhr los – mit dem Song, der das Motto des Abends lieferte: „Unsre Nacht“. Direkt ging das, komplett in weiß gekleidetes Publikum, voll mit. Und damit begann dann auch die Achterbahnfahrt – so begrüßte Nadin nach der Performance das Trio 3mal1 auf der Bühne. Die drei Schwestern Alexandra, Franziska und Stephanie, die schon gefühlt seitdem sie laufen können auf der Bühne stehen, verzauberten direkt mal mit einem Medley großer Schlageroldies – ehe sie sich später in ganz anderer Art zeigten – im Jeanslook wandelten sie auf den Spuren von Tic Tac Toe! Genau diese Überraschungen gehören zum Erfolgsrezept der „Schlagernacht – Ganz in Weiß“… es gibt Performances, mit denen man nicht rechnet. So wie später am Abend, als Markus Wolfahrt mit Nadin Meypo und Alexandra Hofmann den Wolle Petry Hit „Wahnsinn“ schmetterte. Oder auch, als Kevin Pabst auf der Trompete Rock-Pop-Songs spielte. Immer wieder dabei im zentralen Fokus: Gastgeberin Nadin Meypo, die mit viel Herz durch den Abend führte und sowohl in den zahlreichen Duetten mit ihren Gästen als auch in facettettenreichen Solo-Permonances das Publikum mitriss.
Robin Leon ließ es bis nach Karlsruhe schallen
Robin Leon sorgte derweil für eine völlige Eskalation bei den weiblichen Zuschauern, da wäre so manche sicherlich gerne „So-lo-lo“ gewesen… Mit seinen eigenen Titeln um „Jetzt geht es los“ oder auch „… Du hast mir grad noch gefehlt“ landete er einen Volltreffer nach dem anderen – gefühlt schallte es bis nach Karlsruhe.
Francine Jordi verzauberte alle
Francine Jordi hingegen war es, die alle Herzen schmelzen ließ. Mit ihrem Charme und ihrer warmen Ausstrahlung zog sie die Zuschauer sofort in den Bann – ihre mutmachenden Songs trafen den Nerv der Zeit. Als sie sich mitten ins Publikum begab und auf einen Stuhl stellte… und dabei den Knaller „Paradies“ sang… tobte der rappelvolle Saal. Da soll nochmal einer sagen, dass es das Paradies nicht gibt. Denn das Bürgerhaus, das war längst in ein Paradies für jeden, der Schlager liebt, verwandelt worden. Gänsehaut war garantiert, als die herzliche Künstlerin dann auf der Bühne Nicoles Hymne „Ein bisschen Frieden“ sang – begleitet von eine wunderschönen Lichtermeer der Fans. Einer dieser magischen Momente an diesem Abend, der unter die Haut ging.
Nadin Meypo und Lothar Böhler sorgten für absolute Gänsehaut
Und wo wir genau da gerade sind… bei Gänsehaut-Momenten: Mitten in einem Slot von Nadin Meypo rollte plötzlich ein Klavier auf die Bühne – und ihr Mann und Veranstalter Lothar Böhler kam zu ihr… um eine Ausnahme zu machen und selbst nochmal zu performen! Das einstige Feldberger-Mitglied begleitete seine Frau am Klavier, während sie „Je T’aime Mon Amour“ sang. Das Zusammenspiel der Beiden war wunderschön anzusehen und stand sinnbildlich für das, was ihr Unternehmen artmedia ausmacht: Herz und spürbar echte Leidenschaft – die „Schlagernacht – Ganz in Weiß“ unterstrich dies an diesem Abend eindrucksvoll. Nach der Performance überraschte Lothar seine Nadin dazu noch mit einem Blumenstrauß – ganz in Weiß stand er vor ihr. Zurecht applaudierte das Publikum, sichtlich mitgerissen von diesen magischen Momenten. Passend folgte danach „1000 Leben“ – die ihr Kennenlernen musikalisch besingt! Ebenfalls grandios: Ihre leidenschaftliche Performance von „My Way“, in der sie ihre ganze Stimmkraft entfesselte – an der Reaktion des Publikums war deutlich zu spüren: Hier übertraf sich Nadin noch einmal selbst!
Markus Wolfahrt ließ die letzten Dämme brechen
Die bisher noch nicht genannte, letzte starke Frau im Bunde dieses Abends war Alexandra Hofmann, die mit Titeln wie „Frei wie mit 20“ und „Grün“ für Stimmung in Bühl sorgte. Sie war für die rockigeren Töne verantwortlich. Und dann gipfelte es alles mit Markus Wolfahrt, dem einstigen Klostertaler… jetzt brachen in Bühl auch die letzten Dämme… viele Zuschauer rückten von ihren Plätzen direkt an die Bühne. Und Markus? Er hatte neben der kleinen Kneipe von Peter Alexander natürlich das große Klostertaler-Medley mitgebracht. Wieder einmal zeigten sich die Fans sehr textsicher – das Bürgerhaus war längst ein Tollhaus. Die längste Nacht der Welt in Bühl… es war mittlerweile sogar auch schon nach Mitternacht. Doch noch ging keiner, denn: Das Schlusslied mit allen Stars des Abends folgte ja noch – mit dem Titel „Ciao D‘ Amore“. Künstler und Fans verschmolzen miteinander – ein nicht hätte schöner sein könnender Ausklang des Abends!