17 Jahre nach „Isch kandidiere“ gibt es mit „Horst Schlämmer sucht das Glück“ endlich das große Kino-Comeback vom Kultreporter aus Grevenbroich! Hape Kerkeling hat den Wunsch vieler Fans erhört und ist zurück in seiner Paraderolle. Zwei Tage vor dem bundesweiten Kinostart stand jetzt die Premiere in Hamburg an – im Cinemaxx Dammtor. Schlagerpuls.com war live dabei und verrät Euch, wie diese war – und natürlich auch, warum der Film genau der Streifen ist, den wir alle gerade jetzt brauchen!
„Horst Schlämmer sucht das Glück“ ist ein herrlich abgedrehter Roadmovie
Seitdem Hape Kerkeling seinen letzten großen Auftritt als Horst Schlämmer hatte, sind ganze 17 Jahre ins Land gezogen… und sowohl die Welt als auch die Gesellschaft haben sich verändert. Kann Horst Schlämmer in diesen Zeiten noch mit seinem Klamauk funktionieren? Wir nehmen an dieser Stelle schon einmal vorweg: Ja! Wir sagen gar: Gerade jetzt brauchen wir Horst mehr denn je. Und da sind wir auch schon bei der Story von „Horst Schlämmer sucht das Glück“, die in der Corona-Pandemie ansetzt. Zu Beginn des Films musste gar Günnis Kneipe, der „Wilddieb“, schließen. Für Horst Schlämmer der Punkt, an dem es reicht. Er begibt sich gemeinsam mit Anna (gespielt von Laura Thomas) – seiner jungen Kollegin vom Grevenbroicher Tagblatt – auf eine Reise durch ganz Deutschland… um das Glück zu suchen. Das muss es doch noch irgendwo geben.
Ab hier erwartet die Zuschauer ein herrlich abgedrehter Roadmovie im Mocumentary-Stil (Horst Schlämmer dreht selbst den Film für das Kino, der Film wird also im Film gedreht) – dabei trifft der Kultreporter auf die verschiedensten Menschen – und sogar auf Markus Söder. Der Talk mit ihm ist eines der Highlights im Film.
Allen Widrigkeiten zum Trotz zieht Schlämmer seine Reise durch – wir verraten hier nicht zu viel, aber in dem Streifen wird so manches Klischee durch den Kakao gezogen. Von Drogendealern in Berlin, zu den Reichen auf Sylt bis hin zum klassischen Norddeutschen.
Horst Schlämmer ist noch immer ganz der Alte
Dabei ist die Situationskomik immer wieder herrlich unterhaltsam. Und Schlämmer? Der redet genau wie früher frei heraus – knallhart nachgefragt gilt auch bei ihm noch 2026! Sein Gegenpol, die junge Kollegin Anna, weist ihn dabei jedoch so manches Mal zurecht – es gibt Sachen, die man heutzutage nicht mehr so sagen darf wie früher.
Tahnee glänzt in Schauspiel-Debüt auf der großen Leinwand
Während Horst Schlämmer mit ihr quer durchs Land reist, sorgen die Ausschnitte von Serien mit seiner Lieblingsschauspielerin Gaby Wampel für Auflockerung. Diese schaut sich der Kultreporter in „Horst Schlämmer sucht das Glück“ immer wieder an – in diesen hat Comedienne Tahnee ihren großen Auftritt und darf ihre ganze Wandelbarkeit zeigen. Etwas, was sie einfach großartig draufhat – das hat sie auf der Bühne in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Dabei entpuppen sich die Serien als geniale Satire auf beliebte Telenovelas wie „Das Traumschiff“.
Aber auch Hape Kerkeling darf in dem Film in insgesamt sieben Rollen schlüpfen – und sich auch selbst spielen! So präsentiert er sein Buch „Glücklichkeit kennt keine Grenzen“ – eine Anspielung auf den Kultsong „Witzigkeit kennt keine Grenzen“ aus „Kein Pardon“. Genial ist hier in „Horst Schlämmer sucht das Glück“ das Aufeinandertreffen von ihm selbst und Horst Schlämmer!
Horst Schlämmer: Gisela war gestern
Und natürlich flirtet Horst auch im neuen Film – hier ist es Schaffnerin Mandy, die ihn ganz wuschig macht. Gisela war gestern. Mandy taucht im Laufe des Films immer wieder auf und entpuppt sich später gar als Domina! Ob es für Horst und Mandy am Ende des Films ein Happy End gibt, das möchten wir auch noch offenlassen. Sicher ist: Gegen Ende des gut anderthalbstündigen Films laufen alle Fäden zusammen – und Horst Schlämmer trifft tatsächlich auch noch persönlich auf Gaby Wampel, ehe er wieder in Grevenbroich ankommt. Ob der Kultreporter das Glück fand, verraten wir nicht. Sicher ist: Die Kinogäste werden ganz sicher etwas mitnehmen – wenn sie sich darauf einlassen: Manchmal ist Glück auch schon, anderthalb Stunden ins Kino zu gehen und so für zumindest eine kurze Zeit vom stressigen Alltag und der verrückten Welt wegzukommen.
„Horst Schlämmer sucht das Glück“ lebt von der Situationskimik und der starken Besetzung
„Horst Schlämmer sucht das Glück“ bietet herrlich abgedrehte und urkomische Unterhaltung, die man nicht bierernst nehmen sollte. Der Spaß steht im Vordergrund – und den schafft es Horst Schlämmer auch 2026 den Menschen zu bieten. Manch andere Kritik im Netz prangert die plumpe Story oder die Einfallslosigkeit des Films an – was wir aber beides definitiv nicht so sehen, der Film unterhält und ist genau richtig, wie er ist. Wer Horst mag, der weiß, was er bekommt. Horst erfindet sich nicht neu… zum Glück, er ist und bleibt ganz der Alte! Fans kommen da ganz sicher voll auf ihre Kosten! Der Film ist Klamauk vom Feinsten, ist voller Charme und lebt von der Situationskomik… und von einer starken Besetzung um Hape Kerkeling, Tahnee und Meltem Kaplan, die allesamt eine klasse Leistung abliefern… und miteinander harmonieren!
Zurecht gab es daher im Cinemaxx Dammtor nach der Vorstellung großen Applaus – wir hoffen, dass der Film ab dem 26.03.26 auch in anderen Sälen so gut ankommt. Die Premiere in Hamburg war in jedem Fall ein voller Erfolg. Bereits Stunden vor Vorstellungsbeginn warteten die Fans auf Horst Schlämmer… der dann gegen 18.30 Uhr auch eintraf, sich Zeit für Selfies nahm und auch am roten Teppich bestens aufgelegt war… genau wie die gesamte Besetzung und die Verantwortlichen!








