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„The Voice Kids“ Michael Patrick Kelly im Interview: „Die Sendung ist eine echte Chance für die Kids“

„The Voice Kids“ Michael Patrick Kelly im Interview: „Die Sendung ist eine echte Chance für die Kids“

Spannend!

© Sat.1/Joyn

Michael Patrick Kelly ist einer der Coaches der neuen Staffel von „The Voice Kids“. Zum ersten Mal ist der Musiker mit dabei, der zuvor schon in „The Voice of Germany“ und „The Voice Senior“ am Start war. Zum Staffelstart sprach er im Sender-Interview jetzt darüber, wie er als Coach agieren will, wie sein Plan für die Coach-Fights ist und was die Casting-Show seiner Meinung nach ausmacht!



Nach „The Voice of Germany“ und „The Voice Senior” bist du jetzt Coach bei #VoiceKids – wie fühlt es sich an, das „The Voice“-Triple vollzumachen?

Michael Patrick Kelly: „Was die Jugendförderung beim DFB für die Zukunft des Fußballs ist, ist, ‚The Voice Kids‘ ein bisschen für die Musikwelt. Hier bekommen die zukünftigen Stars ihre erste große Bühne und ich finde es toll, dass wir Coaches um sie kämpfen und uns auch – auf humorvolle Art – für sie zum Affen machen müssen. Es ist für mich eine der bisher schönsten Aufgaben, hier meine Erfahrungswerte weitergeben zu können. Ich habe ja als Kind und Jugendlicher selbst auf Bühnen gestanden und diese ersten Erfahrungen sind sehr prägend. Deswegen fühlt es sich für mich sehr vertraut an. Nach ,The Voice of Germany‘ und ‚The Voice Senior‘ jetzt Coach bei ,The Voice Kids‘ zu sein, ist ein schöner Full-Circle-Moment.“

Was würdest du sagen, ist deine Aufgabe bei „The Voice Kids“?

Michael Patrick Kelly: „Als Coach bist du vor allem Mentor für die Talents. Du versuchst ihnen bei ihren ersten Steps in der Musikwelt zu helfen, ihnen zu zeigen, wie man auf einer großen Bühne performt und wie man mit dem Publikum connectet. Aber vor allem, wie man das meiste aus seiner Stimme herausholt. Ich habe ja meinen ersten Bühnenauftritt mit nur 10 Tagen im Arm meiner Mutter gehabt, und von da an war die Bühne mein Spielplatz, auf dem ich viel gelernt habe. Mein Ziel ist es, den jungen Stimmwundern meine Erfahrungen weiterzugeben, ihnen zu ermöglichen, an der professionellen Musikwelt zu schnuppern, und das ganze auf eine Art, die Spaß macht. So wie ein unvergessliches Sommercamp. Die Sendung ist eine echte Chance für die Kids.“



Im ersten Schritt musst du die Talente aber von deinem Team überzeugen. Wie gehst du in den Coach-Fights um die besten Stimmen vor?

Michael Patrick Kelly: „Ich habe ja ganz früher als Straßenmusiker in der Fußgängerzone performt. Und da musst du, egal bei welchem Wetter, und unabhängig davon, ob die Leute es eilig haben einkaufen zu gehen, sie erstmal zum Stehenbleiben bringen. Und bestenfalls bleiben sie länger als einen Song lang stehen und hören dir zu oder werfen dir was in die Kasse. Das war eine gute Schule. Und deswegen glaube ich, dass ich im Coach-Fight auch nicht so schnell nachgeben werde. (lacht) Ich versuche, relativ spontan zu sein, und auf die Bedürfnisse und Eigenschaften der Talente einzugehen. Das ist auch eine Fähigkeit, die ein Musiker, der live auf Konzerten performt, haben sollte: Man braucht ein Gefühl für sein Publikum – vielleicht muss man die Setliste umschmeißen und auch mal improvisieren, um die Stimmung hoch zu halten. Oder man greift spontan zur Akustikgitarre, weil der Strom plötzlich ausfällt.“

Alvaro hat bisher die meisten Staffeln #VoiceKids unter euch Coaches begleitet – ist er dadurch auch automatisch dein stärkster Coach-Konkurrent?

Michael Patrick Kelly: „Gute Frage. Gegenfrage: Hat Alvaro gewonnen? (lacht) Aber ja, wahrscheinlich ist Alvaro mein stärkster Konkurrent, weil er die meiste #VoiceKids-Erfahrung hat. Gleichzeitig würde ich Leony nicht unterschätzen, weil ich glaube, dass viele Kids, vielleicht auch besonders Mädchen, voll Leony-Fan sind und zu ihr gehen, obwohl ich vielleicht mehr musikalische Erfahrung hätte, wenn man unser Alter vergleicht. Aber sie ist natürlich auch eine gute Stage-Performerin, die weiß, wie sie ihren Charme und ihr Können einsetzt, wenn sie etwas will. Ich unterschätze die HE/RO-Zwillinge auch nicht. Dieses Doppelpack strahlt etwas aus, das fühlt sich so nach mehr an und sie haben auch eine große Fanbase und einen starken Willen zu gewinnen. Die Stimmung unter uns Coaches ist sehr harmonisch bis zu dem Moment, wo es um ein Talent geht, um einen Vierer-Buzzer zum Beispiel. Wenn alle dieses Talent im Team haben wollen, da hört die Freundschaft auf. (lacht) Das ist dann wie ein gesunder olympischer Wettkampf, weil wir alle ehrgeizig sind. Wir spielen alle zusammen für die Talente, quasi wie Team Deutschland, aber untereinander gibt es trotzdem ein bisschen: ‚Wer ist der Schnellste am Buzzer? Wer ist der überzeugendste Coach? Wer ist der Beste? Wer coacht seine Talente zum Sieg?‘ Das gehört doch dazu!“

Und zur Unterstützung kannst du zum ersten Mal einen Joker ziehen – was erwartet uns?

Michael Patrick Kelly: „Das Spannende am Joker ist, dass wir Coaches überhaupt nicht wissen, was auf uns zukommt, wenn wir ihn ziehen – und die Zuschauer auch nicht. Es kann sein, dass auf einmal ein Star auftaucht, den wir nicht erwarten. Es kann sein, dass irgendwelche Gags oder Special Effects passieren – we don‘t know what‘s coming! Das wird wirklich sehr spannend und jeder Coach darf den Joker auch nur einmal einsetzen, um Hilfe dabei zu bekommen, ein Talent von seinem Team zu überzeugen. Wann ist denn der richtige Moment, in dem ich den Joker ziehe? Das wird abgefahren und ist für mich wirklich eine berraschungskiste. Nicht, dass ich dann den schlechten Joker bekomme und die anderen Coaches die Guten. Ich freue mich drauf und hab gleichzeitig ein bisschen Angst.“ (lacht)



Wann wirst du den Joker einsetzen?

Michael Patrick Kelly: „Ich glaube, ich ziehe den Joker, wenn ich merke: ‚Okay, ich riskiere das Talent zu verlieren‘. Dann ziehe ich dieses Ass einfach raus, in der Hoffnung, dass es das verhindert und das Talent umstimmt. Solange ich denke, ich brauche den Joker nicht, um das Talent zu überzeugen, ist das der Plan B in der Hinterhand. Es ist aber ganz schön tricky und spannend, weil du ja nicht weißt, wie stark die Talente sind, die noch kommen, und ob dein Joker das Talent überhaupt positiv abholt, oder eher das Gegenteil.“

Und auf welche Momente als Coach freust du dich am meisten?

Michael Patrick Kelly: „Für mich ist es dieses Entdecken, wenn man zum ersten Mal eine neue Stimme hört, die man vorher nicht kannte. Dieser Wow-Moment, wenn man Gänsehaut bekommt oder dir sogar Tränen kommen. Und dann buzzerst du. Und dann siehst du erst, wen du da gehört hast. Wenn du auf so einem Coach-Stuhl sitzt, entstehen ganz viele Bilder in deinem Kopf: Vielleicht ist es ein Mädchen. Klingt wie 13 oder 14 Jahre alt. Oder vielleicht ist es doch ein Junge. Eventuell ist er noch nicht im Stimmbruch? Wenn du dann plötzlich die Person zu der Stimme siehst, ist das oft sehr überraschend und unerwartet. Und auf was ich mich außerdem besonders freue, ist die Entwicklung, die die Kids bei ‚The Voice Kids‘ machen. Die blühen in der Zeit richtig auf. Ich habe selber als kleiner Junge irgendwann das Mikrofon entdeckt und dachte: Oh, das ist aber ein schönes Spielzeug hier. Alle hören mich, super, hey ich habe die Power. Und ich glaube, dass viele Kids das auch ähnlich empfinden und es schön finden, wenn sie einen Effekt beim Publikum erzeugen. Das ist etwas ganz Tolles.“

Wie ist eigentlich die Verbindung zwischen Coach und Talenten?

Michael Patrick Kelly: „Das Schöne ist, wenn ich auf meine #TVOG-Staffel zurückblicke – ich habe heute noch, knapp acht Jahre später, Kontakt mit einigen Talenten. Sie schicken mir Songs, fragen manchmal um Rat oder besuchen mich auf Konzerten. Wir haben auch Stücke zusammen geschrieben. Oder sie haben bei mir auch mal das Vorprogramm bei Konzerten gemacht. Das ist eine schöne Verbindung, die zwischen Talenten und Coaches entsteht. Und sokann man ihnen hier und da auch etwas Lehrzeit ersparen und ein paar Sprünge ermöglichen. Vor kurzem hat Samuel Rösch, der 2018 gewonnen hat, noch einen Song von mir gecovert, echt schön, das freut mich natürlich.“



Die „The Voice“-Fans können sich auf die neue Staffel besonders freuen, weil…

Michael Patrick Kelly: „ … unbekannte, zukünftige Stars auf der größten Musikbühne der Welt auftreten werden. ‚The Voice‘ geht ja auch weltweit viral. Das geht über den deutschsprachigen Raum hinaus, durch Social Media wie TikTok und YouTube. Es gibt Blind Auditions mit 150 Millionen Klicks auf YouTube, die auf allen Kontinenten gesehen werden. Und bei ‚The Voice Kids‘ sind die Kids die Stars. Der Zuschauer kann quasi Entdecker eines Newcomers und Future Stars sein.“

Warum wird #TeamMichaelPatrick die 14. Staffel #VoiceKids gewinnen?

Michael Patrick Kelly: „Ich habe eine gute Quote, was das Gewinnen im ersten Anlauf bei ‚The Voice‘ betrifft. (lacht) Aber: It‘s a fair play game. Ich bin hier der älteste Hase unter den Coaches und vielleicht ist das auch ein Vorteil, weil mich die Talent-Eltern schon länger kennen, und die Kids kennen mich vielleicht von heute. Aber am Ende des Tages geht es einfach darum, in welchem Team sich die Talente wohlfühlen. Und die stärkste Stimme hat die besten Gewinnchancen.“

Und wenn sich ein Talent doch mal für einen anderen Coach entscheidet?

Michael Patrick Kelly: „Wenn ein Talent in ein anderes Team geht, dann kratzt mich das schon. Vor allem, wenn man das Gefühl hat, dass man mit dem Talent bis ins Finale gehen könnte. Es ist wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle bei #VoiceKids mit euphorischen Momenten, wenn ein Talent in dein Team kommt und genauso auch bitteren Momenten, in denen man aufschreit: ‚No! Warum Alvaro?! Why? Why?‘ (lacht) Es ist ein Spiel, aber mit echten Gefühlen. Wenn ich als kreativer Mensch eine Ausnahmestimme höre, dann sprudeln direkt die Ideen; wenn das Talent dann den Weg nicht mit dir geht, dann ist das kurz mal ein Punch in die Magengrube. (lacht)“



Wie sind deine Gefühle, jetzt wo die Staffel endlich startet?

Michael Patrick Kelly: „Ich habe große Vorfreude auf die neue Staffel #VoiceKids. Ich bin sehr, sehr aufgeregt und gespannt. Das Buzzern für die Talente macht einfach großen Spaß. Und ich hoffe, dass ich den Kids wirklich etwas hilfreiches auf ihren Weg mitgeben kann. Es geht mir nicht um ein paar coole Sprüche, sondern ich möchte den Kids nachhaltig als ihr Mentor und Coach etwas Gutes an die Hand geben. Ich hatte in meiner Kindheit und Jugend selbst tolle Produzenten oder Musiklehrer und das hat mir wirklich geholfen. Leute zu haben, die an dich glauben, ist wie ein Backup und ein Empowerment. Dieses Selbstbewusstsein würde ich den Kids gerne mitgeben, diesen Glauben an sich selbst und das Bewusstsein, dass man sich nicht vor seinen Träumen fürchten muss.“

Wie geht es bei dir nach „The Voice Kids“ weiter?

Michael Patrick Kelly: „Unmittelbar nach dem Finale geht es auf große Arena-Tour. Vielleicht schaffen wir es, dass das ein oder andere Talent aus meinem Team bei einer Show vorbeikommt und mit mir gemeinsam einen Song performt. Das ist auch nochmal eine wertvolle Erfahrung für die Kids vor 10.000 Menschen live zu singen. Das wäre auf jeden Fall schön.“

 

Verwendete Quellen: Sat.1

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Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

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