Kati Karney (53, Geschäftsführerin Johannesstift Diakonie aus Frankfurt/Oder) ist eines der Talente von „The Voice Of Germany“ 2026, die in der achten Blind Audition am 03.10.26 (20.15 Uhr bei ProSieben) antreten werden. Doch wer ist die Kandidatin? Im Sender-Interview stellt sie sich vor.
„The Voice of Germany“ 2026: Kati Karney
Was machst Du in Deiner Freizeit?
Kati: „Meine Lieblingsbeschäftigungen sind Singen, Klavierspielen, Familie, Radfahren, Reisen und Lesen.“
Warum hast Du Dich angemeldet und warum willst Du auf die #TVOG-Bühne?
Kati: „Meine Schwägerin Meliha hat mich angemeldet (zum Glück). Ich liebe Musik und Gesang und möchte den Menschen ein Gänsehautgefühl geben, ein Gefühl von Verbundenheit, Liebe und Tiefe. Sie sollen die Kraft der Töne spüren, so wie ich. ‚The Voice of Germany‘ hat mich schon immer begeistert und ich habe jahrelang vor dem TV mitgefiebert.“
Welchen Song singst Du in den Blind Auditions und was verbindest Du mit dem Lied?
Kati: „Ich singe ‚Saving All My Love for You‘ von Whitney Houston. Damit verbinde ich meine Jugend. Whitney Houston ist und war schon immer mein großes Idol. Als ihr erstes Album 1986 erschien, war ich gerade 13 Jahre alt. Ich habe jeden ihrer Songs geübt, habe mir die Akkorde ‚runtergehört‘ und nicht Ruhe gegeben, bis ich es konnte. ‚Saving All My Love for You‘ ist ja eigentlich eine traurige Geschichte, in der es darum geht, dass man jemanden liebt, der vergeben ist. Für mich hat das eine Tragik, wie so oft im Leben. Liebe kann man nicht steuern. Die Musik hat mich das gelehrt, mich zu lieben, so wie ich bin.“
Erzähl uns etwas über Deinen musikalischen Werdegang!
Kati: „Ich habe schon mit drei Jahren angefangen, zu singen. Mit fünf Jahren hat meine Mutter mich zum Klavierunterricht und später auch zum Gesangsunterricht angemeldet. Ich konnte eher Noten lesen als Bücher. Mit 16 Jahren wurde ich in die Sendung ‚Sprungbrett‘ eingeladen. Ich gewann ein Da Capo und trat noch einmal auf, diesmal mit Klavierbegleitung. Das VideoTape dieser Sendung schickten meine Eltern an Ralph Siegel. Er meldete sich eine Woche später und kurz drauf unterzeichneten meine Eltern 1990 meinen ersten Künstlervertrag. 1994 nahm ich mit der Gruppe MeKaDo für Deutschland am ESC in Dublin teil. Wir belegten den 3. Platz. Musik bedeutet für mich Freiheit, Ausgleich und das Ausleben von Kreativität. Gesang ist für mich meine beste Form des Ausdrucks. Alles, was ich sagen will, kann ich am besten in meinem Gesang verpacken. Musik läuft bei mir fast immer.“
Wie war es dann für Dich, tatsächlich in den Blind Auditions auf der Bühne zu performen?
Kati: „Das war ein sehr besonderer und aufregender Moment. Ich habe mich geehrt gefühlt, diese große Bühne noch einmal zurückerobern zu dürfen. Da ich durch meine Tätigkeit in den letzten 20 Jahren sehr wenig Zeit hatte, zu singen, war es in vielerlei Hinsicht eine Challenge für mich. Es war großartig, dort zu stehen, in Begleitung dieser fantastischen Band, mit all den tollen Sängern. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen!“
Was möchtest Du von Deiner Reise bei #TVOG mitnehmen?
Kati: „Ich nehme mit, dass es nie zu spät ist, die eigenen Träume zu leben. Es gibt kein zu alt … Musik ist altersunabhängig, genau wie die Liebe, die Freude und auch Glück. Ich nehme ein unfassbares Glücksgefühl mit und bin stolz und demütig, dass ich dabei sein darf. Was ich noch mitnehme, ist, dass es sich immer lohnt, mutig zu sein. Ich werde meiner Musik und dem Gesang auf jeden Fall wieder mehr Raum in meinem Leben geben.“
Gibt es einen Fun Fact über Dich, den Du verraten magst?
Kati: „Ich habe BWL studiert und führe als Geschäftsführerin ein mittelständisches Sozialunternehmen. Das erwartet man häufig nicht von mir.“
Verwendete Quellen: Seven.One



