Was für ein Flashback für die Fans von Matthias Reim! Die aktuelle Tour der Schlagerlegende ist eine ganz besondere, denn es wird das komplette erste Album gespielt – doch das war längst noch nicht alles. Wir waren bei der Zeitreise in Lingen dabei und verraten Euch, wie grandios die aktuelle Show von Matthias und seiner Band ist! Und warum sie sich kein Fan entgehen lassen sollte!
Matthias Reim spielt sein erstes Album auf der Jubiläumstour komplett – und begeistert damit
Matthias Reim fackelte in Lingen nicht lange – schon als ersten Song des Abends haute der Vollblutmusiker den Mega-Hit „Verdammt ich lieb dich“ raus – ganz so, wie es die Trackliste des gleichnamigen Albums vorgibt. „Wir spielen es komplett durch“, versprach er seinem Publikum in der Emsland-Arena – und verriet zwischen den Songs Anekdoten zur Entstehung. So auch, dass eigentlich das Leben ihm das Skript vorgab. Er brauchte nur sein eigenes Leben weitererzählen bei der seine Ex-Frau Mago damals eine ganz große Rolle spielte – dass ihr gemeinsamer Sohn Julian mittlerweile (jedoch bei dieser Tour zum letzten Mal) in der Band mit an Bord ist, könnte dabei kaum passender und schöner sein.
Und so bestand die erste Hälfte des Konzertes in Lingen wirklich aus der kompletten Trackliste von „Verdammt ich lieb dich“ – und das in einer Aufmachung und Inszenierung der Extraklasse! Die Fans feierten es, diese Perlen mal wieder live zu erleben – vor allem in so exzellenten Arrangements! Auch Matthias selbst hatte dabei sichtlich Spaß – er ist eben ein Volltblutmusiker durch und durch. Favoriten in Lingen waren dabei ganz klar „Gib uns nicht auf“ als auch natürlich „Ich hab geträumt von dir“ – die Halle kochte! Ganz großartig war dabei auch „Maskenball“, bei der Matthias seinen Backgroundchor viel Raum gab.
Matthias Reim erinnert an Sohn Bastian
Inmitten der Show waren es zudem eben auch die ruhigen Töne, die bewegten. Wie mit „Bastian (Blaulicht in der Nacht)“, den Matthias Reim einst für seinen mittlerweile verstorbenen Sohn schrieb. Das Bühnenlicht wurde bei der Performance komplett in Blau getaucht – Gänsehaut in Lingen!
Nach dem darauffolgenden Song „Doch da war mehr“ reiste Matthias Reim vor der Pause mit seinen Fans vom Jahr 1999 ins Jahr 2026 – „Flashback“ erklang, der titelgebende Songs seines aktuellen Albums, ehe „Keine Freunde bleiben“ folgte. Statt Mia Julia war an diesem Abend Matthias‘ Backgroundsängerin Birgid seine Gesangspartnerin bei dem Hit – und durfte dabei ihre ganze Klasse zeigen!

„Hab ich euch jetzt?!“, rief Matthias ins Publikum, das natürlich längst von seiner Energie angesteckt war. Ohne Atempause ging es mit „Du bist mein Glück“ weiter, ehe die Pause anstand. Doch direkt danach hieß es, sich Anzuschnallen… denn der Musiker und seine Band legten direkt wieder mit Vollgas los!
Die wieder einmal großartigen Videoprojektionen zeigten sich vereist, es erklang „Eiskalt“, ehe in dem Medley „Tattoo“ und „Blaulicht“ folgten. Und das Publikum? Das war natürlich sofort da. Wenig später schallte es „Ich hab mich so auf dich gefreut“…
Dann nahm Matthias Reim das Tempo bewusst wieder kurz raus, setzte sich gemeinsam mit Gitarrist Klaus Spangenberg auf einen Stuhl – um „Wer nie durch Scherben ging“ zu performen. Hier durfte nun Klaus ganz groß auftrumpfen. Einmal mehr wurde an diesem Abend deutlich, was Matthias für eine Band der Extraklasse am Start hat.

Matthias Reim über Sohn Julian: „Ich bin unheimlich stolz auf ihn!“
Wenig später kam es zum Vater-Sohn-Moment des Abends: Matthias Reim und Julian Reim sangen traditionell gemeinsam „Zwei wie Pech und Schwefel“. Ein energiegeladenes Zusammenspiel, bei dem die Beiden die Bühne dermaßen rockten!

„Ich bin unheimlich stolz auf ihn!“, rief Matthias in die Menge und überließ Julian daraufhin für einen Song die Bühne. „Die Nummer ist der Burner“, versprach die Schlagerlegende. Und wenn Matthias was verspricht, dann hält er es auch – so kam „Aloe Vera“ richtig gut in Lingen an. Julian bekam die Bühne – und nutzte sie!
Danach machte sein Vater weiter – mit den Klassikern „Küssen oder so“ als auch „Sowieso für dich das Letzte“. Strahlend blickte Matthias Reim ins Publikum – „Ich genieße das jeden Abend“, machte er deutlich und ergänzte: „Ich lebe meinen Traum, weil ich ein Träumer bin“.
Matthias Reim und seine Lieder sind zeitlos
Damit läutete er ein weiteres Highlight ein – bei der zuerst nur die Pianoklänge und sein Gesang erklangen. Großes Kino in Lingen – ehe der einsame Stern aufging. Eine Magie lag in der Luft, die man spürte. Wortezauberer Matthias Reim zog sie alle in den Bann – und das Bühnentechnik ließ auch nochmal mächtig die Muskeln spielen.
Mit der Zugabe „Hallo, ich möcht‘ gern wissen, wie’s dir geht“ sollte wenig später natürlich noch nicht Schluss sein – im Gegenteil! Matthias forderte seine Fans auf, ganz dicht an die Bühne zu kommen – ehe er noch einmal „Verdammt, ich lieb dich“ performte. Jetzt stand die Emsland Arena endgültig Kopf – das rockte!

Keine Frage, Matthias Reim und seine Lieder sind einfach zeitlos. Das bewies sich an diesem Abend wieder einmal eindrucksvoll! Und weil die Fans nicht genug bekommen, steht 2027 die Fortsetzung der Jubiläumstour an. Alle Termine und Tickets findet ihr DIREKT HIER.



