Lena Milewicz über neuen Song „Küss mich, ich erb den Hof“, ihre Musik und ihr Zuhause: Darum fühlt sich der neue Titel für sie so richtig an!

Lena Milewicz über neuen Song „Küss mich, ich erb den Hof“, ihre Musik und ihr Zuhause: Darum fühlt sich der neue Titel für sie so richtig an!
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Mit dem Song „Küss mich, ich erb den Hof“ legt Lena Milewicz nach – ein augenzwinkernder und fresher Schlager, ganz im Style der Musikerin. Doch wie kam sie auf die Idee zum Song? Im exklusiven Interview mit Schlagerpuls.com verriet Lena es. Und sprach dabei auch offen darüber, wie wichtig es ihr ist, dass ein Song auch zu ihr passt. Entstanden ist ein sehr authenthisches Gepräch über den Song, ihre Musik und ihr Zuhause, dass sie liebt – und auch lebt… in ihrer Musik!


Schlagerpuls.com: Lena, wer hatte die Idee zum neuen Song?

Lena Milewicz: „Die Geschichte ist eigentlich ziemlich spontan entstanden. Ich war privat auf einer Feier der Landjugend. Und dort stand dieses Schild mit dem Spruch: ‚Küss mich, ich erb den Hof.‘ Ich fand das so witzig und passend, dass ich natürlich ein Foto damit gemacht. Ich habe das Bild dann gepostet und irgendwann kam die Idee auf: ‚Mensch, daraus könnte man doch tatsächlich einen Song machen. Denn das Thema Hof und Landleben begleitet mich ja schon lange. Ich bin auf einem Hof aufgewachsen, wir leben dort mit 4 Generationen als Familie zusammen und natürlich gehören auch jede Menge Tiere dazu. Das ist einfach meine Welt. Mein erster Song war ‚Er will nur Fahrrad fahren‘, später kam dann ‚Liebe vergeht, Hektar besteht‘ – und jetzt geht die Geschichte eben noch ein Stück weiter: ‚Küss mich, ich erb den Hof‘. Und irgendwie finde ich genau das schön: Aus einem spontanen Moment ist etwas entstanden, das eigentlich ganz viel von mir widerspiegelt. Der Hof, meine Familie, das Landleben und natürlich auch ein bisschen mein eigener Humor – all das steckt in diesem Song. Und ich glaube, man hört einfach, dass das die Welt ist, in der ich zu Hause bin.“

Schlagerpuls.com: Du hast auch selbst mitgeschrieben stimmts?

Lena Milewicz: „Ja, genau! Der Song ist gemeinsam mit Oliver Lukas und Jan Niklas Simonsen entstanden, und ich durfte mich dabei natürlich auch selbst mit einbringen. Produziert wurde das Ganze von Stefan Pössnicker. Gerade bei diesem Song konnte ich ganz viel von mir selbst einbringen – meine Verbindung zum Bauernhof und natürlich auch meine Portion Augenzwinkern. Beim Schreiben merkt man dann auch schnell, welche Zeilen sich wirklich nach einem selbst anfühlen. Und bei ‚Küss mich, ich erb den Hof‘ hatte ich bei vielen Stellen sofort dieses Gefühl: Ja, genau so muss es sein. Das passt zu mir. Ich finde, man darf einem Song ruhig anhören, dass der Künstler selbst dahintersteht. Und bei diesem Lied ist das für mich ganz besonders der Fall.“


Schlagerpuls.com: Was macht den Song aus?

Lena Milewicz: „Ich würde sagen, der Song verbindet modernen Schlager mit ganz viel Landleben und einer guten Portion Humor. Er ist locker, tanzbar und hat diese eingängige Melodie, die man nach ein paar Takten schon im Kopf hat (lacht). Dazu kommen natürlich die frechen Zeilen und dieses typische Bauernhof-Thema, das man so vielleicht nicht jeden Tag im Schlager hört. Genau diese Mischung macht den Song für mich besonders: Er darf Spaß machen, man kann dazu feiern und mitsingen – aber gleichzeitig hat er diesen ganz eigenen ländlichen Charakter. Und ich glaube, das Schönste ist, wenn ein Song nicht kompliziert sein muss, um im Kopf zu bleiben. Wenn am Ende die Leute den Refrain mitsingen können und dabei automatisch ein Lächeln im Gesicht haben, dann haben wir alles richtig gemacht.“

Schlagerpuls.com: Was denkst du, warum passt der Song so gut zu dir?

Lena Milewicz: „Weil der Hof für mich nicht einfach irgendein Thema ist, über das ich singe. Das ist mein Zuhause. Wenn ich an meine Kindheit denke, dann sehe ich unsere Tiere, Oma und Opa, meine Familie und natürlich den Hof, auf dem ich groß geworden bin. Ich bin mit diesem Leben aufgewachsen. Gummistiefel, Heu, Tiere und auch mal ein bisschen Dreck oder Mist gehören für mich genauso dazu wie Musik, die Bühne und das Leben als Sängerin (lacht). Und ich glaube, genau diese Verbindung macht den Song so passend für mich. Ich kann auf der Bühne über etwas singen, das ich auch abseits der Bühne jeden Tag erlebe. Das ist einfach ein Teil von mir. Und dann kommt natürlich noch meine eigene Art dazu. Ich lache viel, ich bin gerne ein bisschen frech und nehme mich selbst nicht immer ganz so ernst. Diese Leichtigkeit steckt auch in dem Song. Wenn ich ihn singe, fühlt es sich deshalb ein bisschen so an, als würde ich ein Stück von meinem Zuhause mit auf die Bühne nehmen. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum sich der Song für mich so richtig anfühlt.“

Bild von Kevin Drewes

Kevin Drewes

Chefredakteur

Kevin Drewes ist seit über 10 Jahren im Schlager unterwegs und bringt als Chefredakteur seine ganze Erfahrung und Leidenschaft mit hinein. Kein anderer kann solch eine Expertise wie er vorweisen.

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