Der ESC 2026 zog wieder Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Als großer ESC-Fan hat natürlich Schlagersängerin Annemarie Eilfel eingeschaltet, die den Wettbewerb jedes Jahr intensiv verfolgt… und – wie sie jetzt offen verriet – auch nicht überrascht war, dass Deutschland so weit hinten landete! Dabei lobte sie zwar Sarah Engels in einem Video jetzt selbst, fand aber auch offene kritische Worte… und zog eine spannende Parallele zu Zyperns ESC-Beitrag von 2017!
Annemarie Eilfeld nicht verwundert über Deutschlands Platzierung beim ESC 2026
Auf Instagram blickte Annemarie Eilfeld auf das gestrige ESC-Finale zurück. Ihre Favoriten waren Finnland und Australien, doch auch den Gewinner Bulgarien fand sie stark. Dass Deutschland nur Drittletzter wurde, das war für sie fast klar, wie Annemarie offen erzählt: „Alles keine große Überraschung. Sarah hat einen guten Job gemacht, gar keine Frage. Gesanglich war es definitiv auch stärker als 2025. Aber wir sehen… 2025 war es zumindest ein origineller Beitrag. Und das wurde auch honoriert. Wir hatten mehr Punkte, es sah am Ende des Tages besser für uns aus“
Annemarie Eilfeld: Offene Kritik an Performance von Sarah Engels
Es jetzt darauf zu schieben, dass Deutschland so unbeliebt sein mag, ist für die Sängerin zu einfach. „Wenn wir jemanden hinschicken, der die Menschen abholt und die Menschen berührt, dann würden wir auch Punkte bekommen“, betont Annemarie Eilfeld. Dabei übte sie direkte Kritik an die Performance von Sarah Engels: „Das war ein Plagiat-Mix von verschiedenen Erfolgsperformances des ESC der letzten zehn Jahre.“
Spannend ist dabei der Vergleich von Annemarie: So weist sie auf auffällige Parallen zu Zyperns ESC-Beitrag von 2017 hin. Hier sang Eleni Foureira den Titel „Fuego“ – zu Deutsch bedeutet das „Feuer“. Und wenn man sich die Performance von damals anschaut, gibt es tatsächlich einige sehr ähnliche Choreographien im Vergleich zu „Fire“ von Sarah Engels! Dazu muss man hier betonen, dass Annemarie zwar sehr direkt Kritik übt, aber diese sehr sachlich und fundiert ausfällt. Man merkt, dass sie den ESC genau verfolgt – und so auch noch einen ESC-Beitrag von vor über neun Jahren genau im Kopf hatte! Chapeu! Offen kritisierte sie in dem Video auch, wie Deutschland ihre Punkte vergab…
„Ukraine lässt sich ja noch erklären… Österreich verstehe ich auch“, setzte Annemarie an, ehe sie einwarf: „Wie kann es sein, dass angeblich niemand für Australien abgestimmt hat?!“ – eine berechtigte Frage… Lob hatte sie jedoch für das Gastgeberland Österreich, die das Ganze toll organisierten. „Bin gespannt wie Bulgarien das nächstes Jahr gestaltet“, fügt die Künstlerin hinzu. Und weiter: „… wie die das finanziell stemmen…“