Claudia Obert ist eine absolute Ikone in der Reality-Szene und nicht wegzudenken. Doch was reizt sie an Reality eigentlich immer noch? Und wie sieht sie die Entwicklung, dass immer mehr Formate aus der Erde sprießen? Im exklusiven Interview mit Schlagerpuls.com verriet Claudia es jetzt ganz offen! Dabei machte sie klar, mit welchen Formaten sie so gar nichts anfangen kann!
Schlagerpuls.com: Du bist ja eine echte Ikone. Suchst du dir deine Formate, die du machst, genau aus?
Claudia Obert: „Ja, ich suche ich meine Formate genau aus. Natürlich würde ich gerne ein gutes Format im Jahr machen. Aber es kann ja auch mal sein, dass man sich verwählt, dass man ins falsche Format geht und hinterher merkt, dass es nicht so gut war. Und wenn da irgendwelche Leute drin sind, die einem nicht so liegen, dann hat man Pech gehabt. Man kann sich die Mitinsassen ja nicht aussuchen, aber das darf man im Knast ja auch nicht. Also von daher… es ist jedes Mal ein Abenteuer.“
Schlagerpuls.com: Was reizt dich immer noch an Reality?
Claudia Obert: „Das Geld, was ich brauche, um ein bisschen Schlagsahne auf die Torte zu bekommen. Und natürlich die Publicity.“
Schlagerpuls.com: Um auch, um im Gespräch zu bleiben. Richtig?
Claudia Obert: „Es ist eine Art und Weise, die auch Spaß bringt. Und es sind ja auch immer Leute im hohen Alter mit dabei, mit denen man sich gut unterhalten. Unter dem Strich ist es doch eine Bereicherung für mein Leben.“
Schlagerpuls.com: Wie siehst du die Entwicklung der Reality-Shows? Es gibt da ja immer mehr mittlerweile.
Claudia Obert: „Ja, es ist jetzt langsam schon inflationär. Es gibt Dutzende von Formaten. Was ich gar nicht schätze, das sind die Bums-Formate und die Dating-Formate. Wenn einem jemand schon mal sympathisch ist oder wenn Amor einen Pfeil auf dich schießt, sodass du Schmetterlinge kriegst oder selbst ich das Stottern anfange… dann kann man das nicht so spielen. Das ergibt sich auch nicht in so einer Show. Und da machen die permanent nur einen Zirkus, den man gar nicht sehen will. Ich möchte im Fernsehen nicht damit konfrontiert werden, wie Leute ihre Triebe ausleben. Irgendwo ist auch Schluss.“