Es sollte der schönste Tag ihres Lebens werden. Doch statt der gemeinsamen Hochzeit muss Franziska, bekannt aus der VOX-Sendung „hundkatzemaus“, nun den schmerzlichen Verlust ihrer großen Liebe verkraften. Ihr Verlobter Roy starb während eines beruflichen Aufenthalts in Amsterdam. Ihre enge Freundin Yvonne König, Ehefrau von NDW-Ikone Markus Mörl, möchte helfen und bittet um Unterstützung für Franziska. Wir sprachen mit Yvonne.
Es gibt Schicksalsschläge, für die Worte kaum ausreichen. Momente, in denen das Leben von einer Sekunde auf die andere aus den Fugen gerät und nichts mehr so ist, wie es einmal war. Was Franziska derzeit durchleben muss, gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen, die ein Mensch ertragen kann: Sie hat ihren Verlobten Roy verloren – den Mann, mit dem sie ihr Leben teilen und im Dezember vor den Traualtar treten wollte.
Wir haben mit Yvonne König gesprochen, einer engen Freundin von Franziska. Sie war es, die uns auf den Spendenaufruf aufmerksam gemacht und auch ins Leben gerufen hat. Ihr Anliegen ist es, Franziska in dieser unvorstellbar schweren Zeit beizustehen und ihr zumindest einen Teil der zusätzlichen Sorgen abzunehmen.
Eine große Liebe und eine gemeinsame Zukunft
Franziska und Roy hatten noch so viel vor. Im Dezember wollten sie heiraten. Die Vorbereitungen für die Hochzeit waren bereits in vollem Gange, die Vorfreude auf diesen besonderen Tag war groß. Zwei Menschen hatten sich gefunden, wollten ihre Zukunft miteinander verbringen und gemeinsam neue Kapitel ihres Lebens beginnen. Doch dann kam alles anders.
Roy, der ursprünglich aus Irland stammte, hielt sich aus beruflichen Gründen in Amsterdam auf. Als Franziska ihn plötzlich nicht mehr telefonisch erreichen konnte, machte sie sich große Sorgen. Ein ungutes Gefühl ließ sie nicht los. Schließlich entschied sie sich, selbst nach Amsterdam zu fahren, um nach ihrem Verlobten zu sehen.
Was sie dort erleben musste, lässt sich kaum in Worte fassen. Franziska fand ihre große Liebe leblos im Bett. In diesem Augenblick zerbrach eine Welt. Aus der Sorge um den geliebten Menschen wurde ein Schock, aus den gemeinsamen Zukunftsplänen eine schmerzliche Wirklichkeit, die Franziska nun begreifen muss. Der Mann, den sie wenige Monate später heiraten wollte, war plötzlich nicht mehr da.
Für Yvonne König ist das Schicksal ihrer Freundin ebenfalls kaum zu ertragen. Den verzweifelten Schrei von Franziska, den sie am Telefon mitanhören musste, wird sie nach eigenen Worten wohl niemals vergessen.
Es sind Momente, in denen selbst Menschen, die helfen und trösten möchten, an ihre Grenzen kommen. Man möchte den Schmerz lindern, die Situation ungeschehen machen oder einfach nur dafür sorgen, dass der geliebte Mensch wieder da ist. Doch nichts davon ist möglich.
Zurück bleiben Trauer, Fassungslosigkeit und die Frage, wie ein Leben ohne den Menschen weitergehen soll, mit dem man seine Zukunft geplant hatte.
Der letzte Weg führt Roy zurück nach Irland
Trotz ihrer tiefen Trauer muss Franziska nun Entscheidungen treffen und zahlreiche Dinge organisieren. Aufgaben, für die es in einer solchen Ausnahmesituation eigentlich kaum Kraft geben kann.
Roy stammte ursprünglich aus Irland. Franziska hat sich dafür eingesetzt, dass ihre große Liebe in seine Heimat zurückgebracht wird und dort in der Nähe seiner Eltern und Geschwister seine letzte Ruhe finden kann.
Die Überführung nach Irland ist ein weiterer schwerer Schritt auf dem Weg des Abschieds.
Es ist ein schmerzlicher Gedanke: Franziska reist mit ihrer großen Liebe zurück in seine Heimat – und doch ist Roy nicht mehr an ihrer Seite. Keine vertraute Berührung, kein gemeinsames Lächeln, keine Gespräche über das, was noch kommen sollte. Stattdessen muss sie sich mit der schmerzlichen Gewissheit auseinandersetzen, dass sie sich von dem Menschen verabschieden muss, den sie eigentlich heiraten wollte.
Wie soll ein Mensch einen solchen Verlust begreifen? Wie soll man nach einem solchen Schicksalsschlag überhaupt die Kraft finden, an den nächsten Tag zu denken?
Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Trauer lässt sich nicht beschleunigen. Sie braucht Zeit, Raum und Menschen, die da sind, ohne etwas zu verlangen.
Yvonne König: Eine Freundin, die nicht wegschaut
Yvonne König möchte ihrer Freundin in dieser schweren Zeit zur Seite stehen. Sie kann den Verlust nicht rückgängig machen und den Schmerz nicht nehmen. Aber sie kann da sein, zuhören und versuchen, Franzi ein Stück Halt zu geben.
Dass Yvonne ein großes Herz für Menschen und Tiere hat, zeigt auch ihre eigene Geschichte mit dem kleinen Hansi.
Im Juli 2026 nahm sie den vierjährigen Blue-Merle-Pomeranian bei sich auf. Der kleine Hund hatte offenbar schwere Zeiten hinter sich. Als Yvonne von seinem Schicksal erfuhr, zögerte sie nicht lange und machte sich auf den Weg, um ihn abzuholen.
Was sie erwartete, war erschütternd: Hansi wog gerade einmal 1,6 Kilogramm, seine Rippen waren deutlich zu spüren und er zeigte sich sehr ängstlich, besonders gegenüber Männern. Auch sein Gebiss war in einem schlechten Zustand. Acht Zähne mussten gezogen werden.
Doch Hansi bekam eine neue Chance. Bei Yvonne durfte er erfahren, was Geduld, Geborgenheit und liebevolle Fürsorge bewirken können.
Wie Yvonne in ihrer liebevoll gestalteten Geschichte über Hansi berichtet, hat sich der kleine Vierbeiner seitdem grundlegend verändert. Er hat deutlich an Gewicht zugelegt, ist zutraulicher geworden und zeigt immer mehr von seinem eigentlichen Wesen. Auch das Vertrauen zu Yvonnes Mann konnte er nach und nach aufbauen.
Und Yvonne nahm den kleinen Hansi auch mit zu Franzi.
Gerade in einer Zeit, in der Worte oft nicht ausreichen, können die Nähe eines vertrauten Menschen und die Anwesenheit eines Tieres ein wenig Trost schenken. Hansi ist dabei ein Teil von Yvonnes persönlicher Geschichte – einer Geschichte, die zeigt, wie viel Geduld, Zuwendung und Mitgefühl bewirken können.
Den Schmerz über den Verlust ihrer großen Liebe kann Yvonne ihrer Freundin nicht nehmen. Aber sie kann an ihrer Seite bleiben und versuchen, ihr den Weg durch diese schwere Zeit ein wenig leichter zu machen.
Mit ihrem Spendenaufruf möchte sie nun auch weitere Menschen dazu bewegen, Franzi zu unterstützen.
Wenn zur Trauer auch finanzielle Sorgen kommen
Als wäre der Verlust nicht schon schwer genug, steht Franziska nun zusätzlich vor erheblichen finanziellen Belastungen. Die Überführung nach Irland, die Beerdigung und die vielen organisatorischen Aufgaben bringen Kosten mit sich, die in dieser ohnehin schon belastenden Zeit bewältigt werden müssen.
Franziska ist selbstständig. Das bedeutet, dass sie auf ihre Arbeit angewiesen ist, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch wie soll man seiner Arbeit nachgehen, wenn gerade die eigene Welt zusammengebrochen ist?
Wer einen geliebten Menschen auf so tragische Weise verliert, braucht Zeit, um überhaupt zu begreifen, was geschehen ist. Zeit, um Abschied zu nehmen. Zeit, um zu trauern und langsam wieder Kraft zu sammeln.
Doch während Franziska versucht, mit ihrem Verlust zurechtzukommen, laufen finanzielle Verpflichtungen weiter. Die Sorgen um die Kosten kommen zu einem Schmerz hinzu, der ohnehin kaum auszuhalten ist.
Genau deshalb möchte Yvonne König helfen. Als enge Freundin liegt es ihr am Herzen, Franziska in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Mit dem Spendenaufruf hofft sie, Menschen zu erreichen, die bereit sind, einen kleinen oder großen Beitrag zu leisten.