Ramon Roselly setzt auch in immer schnellleberigeren Zeiten, wo auch in der Musik auf KI gesetzt wird, noch auf große Melodien. Das wird im exklusiven Interview mit Schlagerpuls.com deutlich. So betonte Ramon, was ihm bei seinem neuesten Album „Alles was du suchst“ besonders wichtig war. Dabei verrät er auch, warum „Alles was du suchst“ genau der richtige Titel für das Werk sein sollte!
Schlagerpuls.com: Ramon, was war dir bei deinem neuen Album besonders wichtig?
Ramon Roselly: „Jeder, der mich kennt, weiß, du natürlich auch, dass Melodie, ein schöner Text und so etwas sehr, sehr wichtig für mich sind. Und in dem Moment, als ich das gemeinsam mit dem Team entschieden habe, welche Lieder auf das Album kommt war das die richtige Mischung. Bei mir ist es immer so: Die Melodie, der Text, alles muss schön sein. Zum Beispiel ist ein Lied drauf, das heißt „Zaubertrick“. Das habe ich geschrieben. Der Gedanke war dabei: eine schöne Melodie zu haben – im Refrain und in der Strophe. Aber zugleich sollte der Song zum Mitsingen animieren. Er hat in den Strophen viel Text, aber ist ein klassischer Song, bei dem die Fans sofort mitsingen können.“
Schlagerpuls.com: Wie kamst du darauf, „Alles, was du suchst“ als Titelsong zu nehmen? Was hat dazu geführt, dass du gesagt hast: „Den nehme ich jetzt als Titelsong?“
Ramon Roselly: „Die Frage, die sich stellte, war eher anders – ‚Wie willst du das Album nennen?‘ Und dann habe ich gesagt: ‚Alles, was du suchst.‘ Das Lied gefällt mir einfach so gut. Diese Melodie, der Text – es ist einfach schön. Das natürlich nicht unbedingt etwas mit dem Albumnamen zu tun, aber ‚Alles, was du suchst‘ als Aussage schon. Denn alles, was die Leute an Musik suchen, finden sie auf dem Album. Deswegen wurde es der Titel – weil das Album die ganze Palette an musikalischer Vielfalt hat- und kein Einheitsbrei ist.“
Schlagerpuls.com: Wie viele Songs hast du wieder selbst mitgeschrieben?
Ramon Roselly: „Lass mich kurz überlegen… fünf Songs – ‚Nicht genug‘, ‚Zaubertrick‘, ‚Ein Tisch ein Bett‘, ‚Ecke Sterne Rote Lippen‘ und ‚Wann werden wir uns wiedersehen‘. Es gibt auch noch mehr Lieder in der Schublade, die jetzt nicht reinpassten – aber vielleicht fürs nächste Album oder so.“
Schlagerpuls.com: Die Mischung ist jetzt aber auch wirklich perfekt. Es ist für jeden was dabei, der echte Musik und Melodien liebt!
Ramon Roselly: „Man weiß natürlich nie, was den Leuten da draußen wirklich gefällt. Aber das ist ja auch das Schöne an Musik – jeder verbindet etwas anderes mit einem Lied. Dem einen gefällt vielleicht ‚Alles, was du suchst‘ am besten, weil er dazu irgendeinen Bezug eine Bindung hat, und der andere sagt: ‚Nee, ‚Lass den Sommer in dein Leben‘ ist genau meins‘ – weil er das gerade selbst erlebt.“
Dabei ergänzt Ramon: „Ich musste auch schauen, was für meine Zirkuskonzerte passt. Da will ich ja auch wieder was Schönes an Musik präsentieren. Die Mischung musste einfach passen. Und Lieder wie ‚Alles, was du suchst‘, ‚Lass den Sommer in dein Leben‘ oder auch ‚Nicht genug‘ die passen natürlich super in meine Zirkuskonzerte. Auf die freue ich mich schon wieder sehr.“
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