Neben Stefan Mross wurde auch der einstige DSDS-Gewinner Prince Damien in Folge 2 von „The Masked Singer“ 2026 enttarnt. Kurz nach seiner Enthüllung sprach Prince jetzt im exklusiven Interview über seine Teilnahme und die Herausforderungen daran. Die auch für den vielfach talentierten Künstler, der seit der Premiere fest zur Cast von „MJ – Das Michael Jackson Musical“ in Hamburg, sehr anspruchsvoll war, wie in dem offenen Gespräch klar wird. Dabei ging er auch auf den Vergleich zwischen „Big Perfomance“ und „The Masked Singer“ ein…
Schlagerpuls.com: Fiel es dir schwer, deine Teilnahme geheim zu halten?
Prince Damien: „Nein, es fiel mir tatsächlich sehr leicht, weil ich nicht so viele Freunde habe, denen ich das erzählen könnte. Und ich bin von Haus aus eher ein Geheimniskrämer. Ich erzähle nie von ungelegten Eiern, weil ich ein bisschen abergläubisch bin. Meine Devise ist: Über ungelegte Eier redet man nicht, sonst schlüpft da kein Küken raus. Und genauso habe ich das Projekt behandelt. Deswegen fiel es mir überhaupt nicht schwer.“
Schlagerpuls.com: Und wie kamst du auf das Kostüm Perla?
Prince Damien: „Das wurde mir tatsächlich vorgeschlagen, bevor ich komplett zugesagt hatte. Ich habe mich aber sofort in dieses Kostüm verliebt, weil es einfach etwas ganz anderes war und die Leute total verwirrt. Im Sinne von: ‚Ach ja, ein Frauenkostüm, aber es ist ein Mann drin – oder vielleicht ist es eine Frau mit einer Männerstimme‘ – und da war das für mich einfach perfekt.“
Schlagerpuls.com: Wie hast du die Teilnahme erlebt? Wie hast du dich in dem Kostüm gefühlt?
Prince Damien: „Ich muss sagen, ich habe unterschätzt, dass so ein Kostüm so schwer und beengend ist. Wenn du auf der Bühne bist und dich bewegst, hast du überhaupt keinen richtigen Spielraum. Du kannst dich sehr schwer mit den Beinen bewegen. Die Arme sind auch relativ behangen. Das ist ein richtiges Workout für den ganzen Körper.
Und unter dem Kopf, also in der Perle drin, bekommt man kaum Luft. Es ist stickig, es ist heiß, du hörst die Musik nicht richtig und auch nicht, wenn jemand mit dir redet. Also, es sind sehr prekäre Zustände, alles andere als perfekt um zu singen.
Ich dachte immer: Die damaligen Teilnehmer, die sagten, das sei so schwierig und anstrengend gewesen, sind eben ein bisschen sehr empfindlich. Aber nein, das ist wirklich irgendwo Schwerstarbeit – zumindest in so einer Perle. Ich weiß nicht, wie unter den anderen Masken aussieht, aber in der Perle war das vom Singen her wirklich krass schwierig.“
Schlagerpuls.com: Was war deine Taktik?
Prince Damien: „Das Schwierigste war für mich meine Gesangsstimme so zu verstellen, dass man mich möglichst nicht erkennt, und dass ich so weiblich wie möglich klinge. Meine Sprechstimme kennst du ja, die ist relativ hoch. Und meine Gesangsstimme ist eigentlich auch nicht so wie das, was ich bei ‚The Masked Singer‘ dargeboten habe.
Eine andere Stimmfarbe zu bringen, war für mich wirklich das Anstrengendste überhaupt. Und auch immer mit dem Gedanken in die Show zu gehen: ‚Du darfst jetzt nicht in deine normale Stimme zurückfallen. Du musst jetzt irgendwie in dieser Perlenrolle bleiben, war eine Challenge.‘“
Schlagerpuls.com: Du hattest ja bei „Big Performance“ vor einiger Zeit teilgenommen und damals so einen spannenden Vergleich gezogen, dass sich die Shows unterscheiden. Wie ist nach „The Masked Singer“ jetzt deine Meinung?
Prince Damien: „Ich finde, die Shows unterscheiden sich absolut. Vor allen Dingen war es bei Big Performance einfacher zu singen, weil du ein Mensch warst. Du hattest keine schweren ‚Ritterrüstungen‘ und Perlen an.
Aber was die Geheimhaltung und das Ganze anbelangt, muss ich schon sagen, dass das bei ‚The Masked Singer‘ schon ein bisschen krasser war. Dass man da irgendwie mehr das Gefühl hat, in einem Hochsicherheitstrakt zu sein.“
Schlagerpuls.com: Wie war es für dich, als die Maske dann fiel und du enttarnt worden bist?
Prince Damien: „Für mich war das wie ein Aufatmen, weil ich endlich Luft bekommen habe. Aber ich war erst mal total geschockt, dass die meinen Namen überhaupt auf dem Schirm hatten. Denn ich bin ja jetzt nicht so in aller Munde. Die Allgemeinheit kennt mich ja eigentlich nicht. Deswegen fand ich schon krass, dass sie nach der ersten Demaskierung da meinen Namen plötzlich genannt haben. Ich war wirklich sehr, sehr überrascht. Ich hätte auch nie im Leben gedacht, dass ich überhaupt infrage komme. Das stand jetzt nicht auf meiner Bingo-Karte 2026, dass ich die Ehre habe, da mitzumachen.“



